Paul Watzlawik   – ein besonderer Mensch und Wegbegleiter

Paul Watzlawik – ein besonderer Mensch und Wegbegleiter

Zum Todestag von Paul Watzlawick (25.7.1921 – 31.3.2007)

Prof. Dr. Paul Watzlawick, 1921 in Kärnten geboren, war seit 1960 Lehrbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/California und ab 1976 Professor an der Stanford University.

Über die Fachkreise hinaus berühmt und vor allem in Deutschland populär wurde er durch seine “Anleitung zum Unglücklichsein”. Darin vertritt er die Position des therapeutischen Unernstes und auch der therapeutischen Toleranz.

Da die “Ankunft im Glück” fast unweigerlich eine “Melancholie der Erfüllung” zur Folge hat, schlägt er in seinem Buch Mittel und Wege vor, wie man sich systematisch schlecht fühlen kann, wie man Situationen verkomplizieren kann, um sie anschließend mit Bravour zu entwirren.

 

Die Geschichte mit dem Hammer:

Ein Mann will ein Bild aufhängen.
Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer.
Der Nachbar hat einen.
Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.
Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?
Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig.

Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich.
Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein.
Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort.
Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen?
Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben.

Und da bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat.
Jetzt reicht’s mir wirklich. –

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er «Guten Tag» sagen kann, schreit ihn unser Mann an:
«Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!»

 

Videovortrag: Wenn die Lösung das Problem ist!

Video Interview mit Paul Watzlawik –

Ausschnitt aus einem Video-Interview mit Paul Watzlawick:
– sein Werdegang
– die Grundlagen seiner Philosophie
– die systemische Therapie
– und der Gegensatz zur Freud´schen Psychoanalyse.

Aufgenommen an 81.igsten Geburtstag von Paul Watzlawick

Wahrheit und Wirklich – Videobeitrag http://www.youtube.com/watch?v=3dkrIN3Is1U

Was ist die Provokative Therapie? Coaching!

Was ist die Provokative Therapie? Coaching!

Was ist die Provokative Therapie?

Eine Kurzübersicht:

Indem Frank Farrelly Klienten mit einer Kombination aus Humor, Provokation,

Empathie und Wohlwollen begegnet, löst er bei ihnen oft Widerspruch aus. Der

Therapeut spielt den Advocatus Diaboli.

Er persifliert humorvoll die Fassade eines Menschen. Gleichzeitig nimmt er den verletzbaren

Wesenskern hinter dessen Fassade liebevoll an. Ergebnis: Der Klient ist verwirrt, lacht und fühlt

sich erleichtert. Der Weg für dauerhafte Veränderungen ist gebahnt. Farrellys Strategie beruht

auf seiner Erkenntnis,dass echter Wandel durch Überraschung, emotionale Erregung und neue

Blickwinkel geleitet wird. Dieses humorvoll-provokative Vorgehen stärkt nicht zuletzt

die Eigenverantwortung des Klienten: Er ist kein hilfloses Opfer für einen vermeintlich

allwissenden Therapeuten, sondern ein mündiger, selbstverantwortlicher Partner im

Therapieprozess. Die Provokative Therapie fördert spielerische Elemente in der Therapie

und stärkt den Mut des Therapeuten, ungewöhnlich zu reagieren sowie sein Selbstvertrauen in

die eigene Intuition. Er setzt seine natürlichen Reaktionen auf die Klienten therapeutisch ein

und hält sie nicht zurück. Mit dem Verzicht auf traditionelle Verständnisfloskeln wird so auf

ganz andere Weise und viel überzeugender Empathie und Wohlwollen vermittelt. Das erhöht

die Freude an der Arbeit und die Effektivität des Therapeuten.

 

Besondere Merkmale des Provokativen: 

1. Das Weltbild des anderen annehmen und eintauchen

2. Aktives Zuhören

3. Aktives Agieren

4. Zerr–spiegeln – Persiflage von Weltbildern

5. Verallgemeinerungen und Globalisierungen (Stereotypen einbauen)

6.  Advocatus Diaboli spielen

7.  Begeisterung für die angebliche Sache, das Problem

8. Sinnesspezifisches Arbeiten

9. Idiotische Vorschläge geben

10. Metaphern benutzen

11. Hypnotische Kommunikation

12. In den Busch schießen lernen

13. Gute Statistiken helfen immer

 

Fallbeispiele und zur Methode gerne mehr auf Anfrage

 

Literatur und Quellenhinweis: 

Frank Farrelly, Jeffrey M. Brandma:

Provokative Therapie, Springer

Verlag, Berlin 1986, ISBN 3-540-16666-1

 

Jürgen Wippich, Ingrid Derra-Wippich:

Lachen lernen. Einführung in die

Provokative Therapie Frank Farrellys,

Junfermann-Verlag, Paderborn

1996, ISBN 3-87387-169-6

 

Eleonore Höfner,

Hans-Ulrich Schachtner:

Das wäre doch gelacht!

Humor und Provokation,

1997, Rowohlt Verlag

Warum wir neue Vorbilder brauchen – Die Zeit der Macher ist vorbei

Warum wir neue Vorbilder brauchen – Die Zeit der Macher ist vorbei

Warum wir neue Vorbilder brauchen

Boris Grundl durchlief eine Blitzkarriere als Führungskraft  und perfektionierte in dieser Zeit die Kunst, sich selbst und andere auf höchstem Niveau zu führen. Er ist Management- Trainer, Unternehmer, Autor sowie Inhaber der Grundl Leadership Akademie. Als solcher redet Klartext, bleibt dabei stets humorvoll und bringt die Dinge präzise auf den Punkt. Im August ist ein neues Buch: “Die Zeit der Macher ist vorbei – Warum wir neue Vorbilder brauchen” erschienen. Wir haben uns mit ihm über die “neuen Macher”, die neuen Mitarbeiter und den Einfluss der Frauen unterhalten.

Was macht heute einen erfolgreichen Macher aus, und wie unterscheidet er sich von dem Typus, der früher Erfolg hatte? 

Der Macher von früher hat sich selbst durch die Anhäufung von Verantwortung und damit Macht immer stärker gemacht. Er wollte Kontrolle, hat alles an sich gezogen, und sich so eine Art Alleinherrschaft errichtet. Heute dagegen sollten kluge Macher die Balance zwischen Zupacken und Loslassen für sich gefunden haben. Der Macher von heute weiß, wann er sich einmischen und wann er sich raushalten muss. Während es früher darum ging, Macht bei sich zu zentrieren und sich unverzichtbar zu machen, verfolgen die Macher von heute, ich nenne sie Inspiratoren, das Ziel, sich selbst überflüssig zu machen. Dabei wollen beide Machertypen erfolgreich sein, aber die Strategien könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Fähigkeit, anzupacken, um etwas aufzubauen, um eine Idee zu verwirklichen, dann aber im richtigen Moment loszulassen, wenn man merkt, dass die Mitarbeiter dank konsequenter Führung kompetent genug geworden sind, um das Ziel zu erreichen: Das ist der entscheidende Unterschied, der Führung und Entwicklung von Menschen heute ausmacht.

Boris Grundl

Warum braucht man heute andere „Macher“?

Die Menschen haben sich verändert. Im Gegensatz zu früher, als sie sich in den Dienst der Firma stellten und dafür Sicherheit bekamen, wollen Menschen heute mitentscheiden. Sie lassen sie sich nicht mehr klein halten, sie wollen Verantwortung übernehmen und Teil des Ganzen sein. Früher brauchte es Mitarbeiter, heute Mitdenker. Wir sind jetzt mit komplexeren Herausforderungen konfrontiert, daher ist es unabdingbar, Macht und Verantwortung auf mehr Schultern zu verteilen. Eine Zentrierung aller Macht auf wenige Personen ist heute nicht mehr wirkungsvoll. Die Macher von heute sind Inspiratoren und dadurch werden sie zum Menschenentwickler. Sie inspirieren andere zu eigenverantwortlichem Handeln, zum Wohle aller.

Was hat sich verändert?

Genau wie das Straßenverkehrsnetz war Erfolg früher, also für die alten Macher, planbar. Heute ist das unmöglich. Durch die Globalisierung ist es zu einer enormen Diversifizierung und Spezifizierung gekommen. Während früher einer den Wagen problemlos lenken konnte und freie Sicht auf die Strecke zum Ziel hatte, steht er heute vor einer Nebelwand – und das jeden Tag aufs Neue. Einer alleine kann jetzt nicht mehr das Steuer übernehmen – es braucht viele Sensoren, beziehungsweise mitspracheberechtigte Mitdenker, die zusammen die nötige Vielfalt an Fähigkeiten mitbringen, um geplante Ziele zu erreichen.

Die Generation Y möchte Verantwortung übernehmen. Sie ist auf der einen Seite bereit, dafür hart zu arbeiten. Auf der anderen Seite möchte sie aber auch eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Was bedeutet das für die „Macher“/ Vorbilder von heute?

Kennzeichnend für die neuen Vorbilder ist die konsequente Durchsetzung des Prinzips „Zupacken und loslassen!“. Die Macher von heute zeigen durch ihr Vorleben, dass es eine Balance zwischen Beruf und Privatleben gibt, und dass es möglich ist, herausragende Ergebnisse zu produzieren, gerade weil sie den Ausgleich nutzen und dadurch die Kraft zu Spitzenleistungen aufbringen. Diesen Ausgleich zu finden, sich dorthin zurückzuziehen, wo man den Akku wieder aufladen kann, ist ungleich schwieriger für diejenigen, die ihr Nest nicht zu Hause, sondern im Büro aufgebaut haben. Das sind diejenigen, die im Job zu stark nach Harmonie streben und zu viel Nähe aufbauen. Den seelischen Ausgleich, den jeder Mensch braucht, können wir nicht im Büro finden.

Welchen Einfluss auf die Veränderungen haben die neuen mobilen Medien? Was bedeuten Geräte wie Laptops und iPads, die überall mit hingenommen werden können, für die Generation Y?

Diese Medien sind im Grunde genommen fantastische Kommunikationswerkzeuge, um schneller zu kommunizieren – man muss ihrer aber Herr werden. Egal, wie viel sie genutzt werden, sie ersetzen keine emotionale Nähe, daher können sie auch den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Man darf sich vor allem nicht zum Sklaven dieser Medien machen und sollte sich immer fragen, wer wen führt: Bin ich Herr meiner mobilen Erreichbarkeit und nutze sie, um hoch konzentriert – wie ein Brennglas – zum Ziel zu gelangen? Oder beherrscht die ständige mich und sorgt dafür, dass ich mich zwar wichtig und gebraucht fühle, aber wirkungsschwach – wie eine Gießkanne – bleibe? Wer sich für ständige Erreichbarkeit entscheidet, gibt die Trennung zwischen Zupacken und Loslassen auf. Solche Menschen brennen aus. Erst seelisch, dann körperlich.

Hat die Veränderung auch etwas damit zu tun, dass immer mehr Frauen erwerbstätig sind? Dass diese Frauen zum einen anders geführt werden wollen, zum anderen aber auch Führung übernehmen wollen?

Ja, ganz klar. Seit einigen Jahren sind Frauen im Durchschnitt gebildeter als Männer. Die Tatsache, dass immer mehr Frauen erwerbstätig sind, erfordert eine Veränderung der Führung. Die bisher vorherrschende Art der Machtzentrierung, alles an sich zu ziehen und auszubrennen, ist typisch männlich. Frauen möchten schnell qualitativ hochwertige Ergebnisse produzieren. Männer pflegen stundenlang Seilschaften, die der gegenseitigen Karriereunterstützung dienen. Wo Männer Anerkennung wollen, wollen Frauen Aufmerksamkeit. Männer können sich bis jetzt noch über den Macht-Faktor Zeiteinsatz abgrenzen, da die Frauen nicht bereit sind, so viel Zeit zu opfern. Die neuen Macher wollen genau das auch nicht mehr, sie wollen inspirieren und selbstständige Arbeit ans Laufen bringen, was immer mehr den Weg frei macht für viele Frauen in Spitzenpositionen – jenseits irgendeiner Frauenquote.

Mit welchen anderen Herausforderungen bezüglich der Führung konfrontieren die Mitarbeiter heute ihre Chefinnen und Chefs?

Die Mitarbeiter wollen heute weniger den Erwerb ihres Lebensunterhaltes als reinen Grund für ihre Arbeit sehen, sie wollen einen Sinn erleben. Um Selbsterfüllung aus dem „Sich-Erleben“ zu schöpfen, müssen sie Verantwortung übernehmen, ausprobieren, mitbestimmen. Dazu ist ein Chef nötig, der Größe hat, der seine Angestellten in ihrer Entwicklung unterstützt, ohne von der Angst dominiert zu werden, dass sie ihn irgendwann überflügeln könnten. Je stärker ein Mitarbeiter wird, desto weniger kann man ihn auch unterdrücken und klein halten. Anders als die alten Macher fürchten sich die neuen Führungspersönlichkeiten nicht davor, sondern streben genau diese Entwicklung an.

Was empfehlen Sie den Führungskräften von heute?

Das Wichtigste ist, dass sie verstehen, dass Führung ein Beruf ist. Denn wenn es sich um einen Beruf handelt, dann ist Führung auch lernbar. Es geht heute darum, ob man bestimmte Fähigkeiten und Talente hat, die für die Position nötig sind, aber es wird nicht mehr erwartet, dass man eine geborene Führungskraft ist. Ein Beispiel: Man kann jedem Menschen das Singen beibringen, aber nicht jeden von ihnen zum Opernsänger machen. Auch kann man bei jedem die Sprintfähigkeit trainieren, doch nur die wenigsten werden die 100 Meter unter 10 Sekunden laufen. Es geht auch nicht darum, als Führungskraft eine Art Held oder Superfrau zu sein, sondern man muss lernen, seine Stärken und Schwächen zu erkennen und zu ihnen zu stehen. Später wird man dann für die Wirkung der Stärken respektiert und für seine Schwächen geliebt. Diese Selbsterkenntnis ist Voraussetzung. Und man sollte nicht versuchen, sich ein Stärkebild zu konstruieren, welches nicht der Realität entspricht. Inzwischen wissen wir: Mit der Zeit platzt jede Blase. Dieses künstliche Kartenhaus gründet auf einem nicht stimmigen Selbstbild mit zu hohen Erwartungen – sein Einsturz ist damit vorhersagbar und nur eine Frage der Zeit.

Womit müssen die Führungskräfte von morgen rechnen?

Hierarchie und eine klare Hackordnung waren prägnante Merkmale der Zeit der Macher, die sich immer weiter auflösen werden. Es wird eine wesentlich flachere Hierarchie geben, in der es mehr um Kompetenz und weniger um eitles Statusstreben gehen wird. Die neuen Führungskräfte müssen das Leben und die Menschen verstehen und flexibel genug sein, um die Vielfältigkeit von Menschen wahrnehmen und einsetzen zu können. Differenzierungsfähigkeit ist in hohem Maße gefragt, was ebenfalls eine hohe geistige Flexibilität voraussetzt. Die Führungskräfte von morgen müssen sich darauf einstellen, dass ihre einzige Aufgabe darin besteht, Menschen zu befähigen und zu fordern, und zwar so weit, dass sie in dem, was sie tun, der Beste werden, der sie sein können. Auch wenn sie besser als der Chef sind. Vorbilder von heute müssen und dürfen sich nicht mehr in unnötigen Details verrennen oder sich zu tief in fachliche Themen einmischen. Sie müssen in der Lage sein, fachliche Kompetenz und Menschenentwicklung in Einklang zu bringen. Mit dem Schwerpunkt auf Menschenentwicklung. Das ist eine Herausforderung!

Wenn Mitarbeiter vom Angestellten zur Führungskraft aufsteigen, ändert sich der Inhalt ihrer Arbeit komplett. Früher waren sie für ihre eigenen Ergebnisse verantwortlich. Jetzt sind sie für die Ergebnisse anderer verantwortlich. Was für eine dramatische Veränderung! Früher zu 100 Prozent fachlicher Sachbearbeiter, jetzt zu 50 Prozent Sachbearbeiter und 50 Prozent Führungskraft. Sie werden kaum eine Führungskraft finden, die sich 100 Prozent ihrer Zeit mit reinen Führungsaufgaben beschäftigt. Wahrscheinlicher ist ein Anteil von 20 bis 30 Prozent. Führungskräfte sind eben auch zu einem gewissen Grad höher bezahlte Sachbearbeiter. Trotzdem muss ihnen immer bewusst sein, dass ihr Ziel in erster Linie darin besteht, andere Menschen groß zu machen.

Mehr Informationen unter www.grundlakademie.de

 

Quelle:

http://www.lob-magazin.de/index.php/beruf/425-die-zeit-der-macher-ist-vorbei.html

Als ICH mich Selbst zu lieben Begann …

Als ICH mich Selbst zu lieben Begann …

.. habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man “VERTRAUEN“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man “AUTHENTISCH SEIN“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man “RESPEKT”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man “REIFE”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man “EINFACHHEIT”.

Als ich mich selbst zu lieben begann,  habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man “DEMUT“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich selbst zu lieben begann da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wichtigen Verbündeten. Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

von AAS  🙂 vielen lieben Dank Annette

( Quelle: Charlie Chaplin an seinem 70.Geburtstag am 16. April 1959)

Angst Übersetzung

Angst Übersetzung

Eine wahrhaftige Übersetzung von ANGST

  • ANAHME
  • NICHT
  • GEPRÜFTER
  • SITUATIONEN
  • TATSACHEN

Da kann man jetzt doch mal in Ruhe drüber nachdenken.

Annahme bedeutet etwas annehmen oder manchmal auch nicht wahrhaben zu wollen.

Geprüfte Situation(en) – Prüfung, Ordnung , Chaos , Kontrolle das kann vieles sein. Habe ich wirklich alles oder vielleicht sogar zuviel überprüft? Hinterfrage ich gar alles!

Gibt es Situationen in meinem Leben die einer Klärung bedürfen? Oder gar Tatsachen die längst schon feststehen, die ich aber nicht wahrhaben will.

Lassen wir das Wort ” NICHT” doch einmal weg, dann heisst es “Annahme geprüfter Situationen und Tatsachen”

Mhmmhm eigentlich ganz einfach, wenn nicht noch das Problem wäre, dass ” Angst” eine Emotion darstellt.

Muss Angst den gelebt werden? Verdrängen wir nicht die Angst. Sind wir nicht froh, wenn uns niemand auf unsere Ängste anspricht?

Heisst Angst denn dann nicht eigentlich – leben deine Angst, stelle dich deiner Angst, lebe deine Angst – damit du sie überwinden kannst.

Angst vor der Angst ist die Doppelung dessen was ich fast tagtäglich in meiner Arbeit erleben. Die Menschen haben die Angst vor der Angst und die Zahl derer steigt und steigt und steigt.

Schreiben Sie sich bitte einmal auf, wovor habe ich eigentlich Angst?

Bei zehn Punkten bitte aufhören, spätestens!

Jetzt bitte aufschreiben – wie gross ist die Angst davor? Was macht die Angst mit ihnen? Ist die Angst vielleicht so gross, dass sie gar nicht mehr weiter schreiben wollen, dann bitte spätestens jetzt einen guten Freund oder Freundin anrufen oder direkt einen Coach oder mich. Hier ist jetzt wirklich Vorsicht geboten.

Manche Menschen neigen dazu sich dann in so eine “Angst” reinzusteigern. Das führt zu erhöhtem Puls und einer schnelleren Atmung, dass muss nicht sein, daher vorsorgen. Abrechen. Eine Runde spazieren gehen, kuscheln gehen auf dem Sofa, Decke über den Kopf ziehen. Musik hören – abschalten ablenken oder eben aushalten und schauen , was es mit ihnen macht. Was macht die Angst mit ihnen – wohin führt sie die Angst? Was passiert während Sie Angst haben? Haben Sie Vertrauen zu sich selbst in dem Moment.

Da Angst eine wichtige Emotion in unserem Leben ist, werde ich sehr oft darauf angesprochen und kann nur jedem empfehlen etwas dagegen und dafür zu tun.

Angst ist ein Teil von uns , ebenso wie Humor oder Weinen, also sollten wir auch diesen Teil von uns akzeptieren.

Sich der Angst stellen, damit arbeiten ist wirklich die Lösung. Mehr dazu gerne auf Nachfrage!