Neues aus Alltagshausen: 2 Fragen für deinen Stillstand?

Neues aus Alltagshausen: 2 Fragen für deinen Stillstand?

Es gibt Tage, da läuft alles wie geschnitten Brot. Und dann gibt es Tage, da habe ich das Gefühl, mir selbst im Weg zu stehen. In solchen Momenten erinnere ich mich an einen Rat eines Freundes: “Du kannst es einfach haben, wenn Du es kannst.” und stelle dir bitte immer 2 Fragen:

– Was soll ich jetzt gerade lernen?

– Was kann ich sofort tun, um die Situation zu verbessern?

Und wenn du keine Antwort findest – dann vielleicht die hier:

Wie kann ich das aushalten und wie lange und was will mir das sagen?

Was kann ich vielleicht machen, was ich sonst nicht machen könnte? ( Was für Vorteile hat diese Situation vielleicht für mich-gerade?)

Die Fragen sind ein kleiner Umweg, den letztendlich kommst du wieder auf die zweite Frage: Was kannst du sofort TUN , um die Situation zu verbessern?

Gut, dass es Freunde gibt oder eben den Coach um die Ecke – auch wenn es manchmal nur das Internet ist.:-)

Habt weiterhin einen schönen Tag .AMF

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun?

„Inspiration for life“ so einfach und zugleich genial fasst einer der bekannteste deutschsprachigen Coaching Experten, Alexander Maria Faßbender, seine Arbeit in Worte. Aber wer ist Alexander Maria Faßbender wirklich? Was steckt hinter seinem Erfolgskonzept, das schon so vielen Menschen geholfen hat, „Ihren“ Weg in eine erfüllte , glücklichere Zukunft zu finden?

Auf den ersten Blick wirkt er sehr sympathisch, ruhig, ja beinahe so ein Schwiegermutter Typ, dem man gerne alles erzählt. Aber wer ihn einmal auf der Bühne erlebt hat, der weis, dass das nur die Spitze des Eisberges ist. Alexander Maria Faßbender ist ein inspirierender, kreativer, empathischer Coach und Speaker, der es versteht innerhalb kürzester Zeit zu, für den Teilnehmer oft unerwartet einfachen Lösungen zu kommen. In diesen Momenten versteht man, warum er in der Branche von den Kollegen respektvoll als „kreatives und sehr sympathisches Monster“ bezeichnet wird.

Auf die Frage, was Coaching genau ist und wer sich coachen lässt, erklärt uns Alexander Maria Faßbender: „Coaching ist eine empathisch ablaufende, interaktive Kommunikation mit einer zweiten Person, in der es meistens um deren zielorientierte Persönlichkeitsentwicklung, d.h. eine Änderung oder Veränderung geht. Im Prinzip ist Coaching: „Alles oder Nichts“.

Bisher war Coaching eher ein Begriff im Sport und Management, doch in den letzten Jahren hat sich dies Gott sei Dank sehr gewandelt. Trotzdem wird Coaching auch heute noch meistens mit Business in einen Topf geworfen. Da findet man dann hauptsächlich die klassischen Business Coachings wie Zeitmanagement, Umgang mit Stress, Kommunikation im Umgang mit Kollegen, uvm. Aber auch Themen, wie kann ich an frühere Erfolge anknüpfen oder wie kann ich noch erfolgreicher werden, haben nach wie vor einen starken Zulauf.

Alexander Maria Faßbender® warnt vor dieser einseitigen Betrachtungsweise. Er ist überzeugt davon, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Unter diesem Aspekt sollte der Mensch als Ganzes betrachtet werden und die eigene Betrachtung dadurch beschränken, in dem er sie in Business und Privat aufteilt.

Daher ist es besonders erfreulich, dass die Coachings im privaten Bereich in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Extreme Anforderungen, hoher Druck, Existenzangst, Orientierungslosigkeit, Beziehungsprobleme, aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Wunsch nach mehr Erfolg und Lebensfreude bringt zunehmend mehr Menschen dazu, sich coachen zu lassen. Früher hat man viele Dinge als unveränderlich hingenommen. Selten gab es jemanden an den man sich hätte wenden können, wenn die Unterstützung nicht aus der Familie oder dem näheren Lebensumfeld kam. Heute gibt es professionelle und vor allem objektive Coaches, wie Alexander Maria Faßbender®, an die man sich wenden kann. Dies ist zum einen bequem und hat den Vorteil, dass man an sich arbeiten kann, ohne das nähere Umfeld über die vermeintlich eigenen Schwächen informieren zu müssen.

So vielfältig und individuell wie die Menschen sind auch deren Gründe sich an einen Coach zu wenden. Dabei können die Probleme die es zu lösen gilt völlig verschieden sein. Dies hängt oft damit zusammen, aus welchem Umfeld jemand kommt. Die einen suchen nach Lösungen um ihre Beziehung oder ihren Arbeitsalltag zu verbessern, wiederum andere haben Fragen, wie gehe ich eigentlich mit großem Erfolg um, wie mit plötzlicher Medienpräsenz, was machen ich wenn ich plötzlich viel Geld zur Verfügung habe. Wildfremde Menschen kommen auf mich zu, wie kann ich mich davon schützen? Bis hin zu banalen Dingen wie, kaufe ich mir einen Porsche oder lieber einen Ferrari. Ein 22-jährige Frau zum Beispiel kam mit dem Wunsch, dass es nicht mehr als 5.000 Euro ausgeben möchte aber meistens 10.000 ausgibt. Nach 10 Std. war das “Problem” gelöst, jetzt gibt sie nur noch ca. 2.500 Euro aus. Auch wenn uns das überzogen und verrückt erscheint, für diese junge Frau war es tatsächlich ein Problem und sie freut sich heute über den erfolgreichen Verlauf des Coachings.

Das Besondere an der Arbeit von Alexander Maria Faßbender® ist, dass sein Coaching genauso einzigartig ist, wie der Mensch, den er coacht. Er sucht nach Lösungen, die bereits im Kunden stecken, ohne dass es diesem bewusst ist. Wie einst der Hofnarr, hält der Coach dem Coachee einen Spiegel vor und regt ihn somit zum nachdenken über sich selbst an. Sobald diese Selbstreflexion einsetzt, können auch Schritt für Schritt die Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Das Coaching ist dabei interdisziplinär und läuft bei Frauen wie Männern stets auf der Identitätsebene ab.

Dabei gibt es grundlegende Unterschiede im Coaching von Frauen und Männern. Während Frauen sich meist aus eigenem Antrieb in ein Coaching begeben, ist die Zahl der Männer, die von ihren Partnerinnen oder anderen Bezugspersonen geschickt werden deutlich höher. Auch sind Frauen zu Beginn weitaus kommunikativer und emotionaler, während man Männern anfänglich nahezu jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Interessant ist, dass sich diese Situation im Laufe des Coachings dreht. Plötzlich sind die Männer viel kommunikativer, entdecken ihre Emotionalität und ihr Wesen fängt an sich zu verändern. Bei vielen kommt die Frage auf, wann ist ein Mann ein Mann und wann darf er ein Mann sein. Bei Frauen die anfänglich viel geredet haben, erhöht sich die Qualität ihrer Mitteilung und auf ihre Emotionen bezogen, bekommen sie noch mehr Tiefgang.

Wir wollen von AMF wissen, ob es einen Unterschied zwischen Privat und Business gibt. „Eigentlich nicht. Es begründet sich dahingehend, früher konnte man noch unterscheiden das bin ich privat, das bin ich im Job. Heute ist das nicht mehr so. Wenn ich mich im Job beschissen fühle, dann hat das Konsequenzen und direkte Auswirkungen im Privatleben oder umgekehrt. Es gibt keinen wirklichen Unterschied mehr. Leider haben viele Menschen dies noch nicht verstanden und halten immer noch an der Trennung zwischen Privat und Business fest. Ein eklatanter Fehler, denn man muss sich selbst als ein komplettes System verstehen, in dem jedes Rädchen eine Funktion hat und nur das Zusammenwirken aller Rädchen das System am Laufen hält, wie ein exzellentes Uhrwerk.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Coach? Das Wichtigste ist, er muss eine eigene Identität haben, muss selbst wissen wer er ist und was los ist. Sehr wichtig ist auch die ständige Selbstreflexion, zu der sich Werte wie Sympathie, Empathie, Selbstvertrauen und Vertrauen generell, Intuition, sicheres Auftreten, Lebens- und Berufserfahrung. Basis des Ganzen ist eine solide Ausbildung, während der man eine Vielzahl von Werkzeugen und Fähigkeiten erlernt, durch die man effizientere Ergebnisse für seine Kunden erzielen kann. Theoretisch kann jeder Coach werden, der die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, vorausgesetzt er erfüllt die Grundvoraussetzung: Talent und Begeisterung für Menschen zu haben.

Obwohl AMF ein gefragter Coach ist, bestätigt er uns, dass man ihn relativ einfach über www.alexander-maria-fassbender.de oder über fassbender@alexander-maria-fassbender.de kontaktieren kann. In einem ersten Gespräch findet er dann gemeinsam mit ihnen sehr schnell heraus, ob, wie und wann er helfen kann. Er lehnt aber auch ab, wenn er keinen guten Draht aufbauen kann, oder es einfach nicht sein Thema ist.

Zum Schluss wollten wir noch wissen, was ein Coach privat macht? Seine Augen bekommen einen träumerischen Ausdruck, als er uns von seiner Tochter, seiner Hündin, vom Lesen und den besonderen Lebensmomente erzählt. Es ist wichtig den Moment zu Leben, den dieser kommt – nie genauso wieder.

Für Sie liebe Leser haben wir AMF noch um eine Übung gebeten, die Sie selbst zu Hause machen können.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch 1 Woche zu leben.

Was würden Sie gerne noch erleben wollen? (Hierzu maximal 4 Punkte aufschreiben)
Von welchen drei Personen möchte ich mich auf alle Fälle noch verabschieden?
Mit welchen drei Personen möchte ich mich aussöhnen?
Wenn sie diese Liste/Punkte aufgeschrieben haben, dann fragen sie sich bitte:

Warum musste es soweit kommen, dass ich mich damit beschäftige?

Das Gespräch/Interview wurde von “Impuls” durchgeführt.

Das Leben ist ein Ponyhof

Das Leben ist ein Ponyhof

Ich stelle immer wieder fest, dass Menschen – nicht ALLE, aber viele, davon ausgehen, dass das Leben, dass ihr Leben immer Bergauf verläuft . Dabei ist das Leben eigentlich ein Ponyhof. Das Leben ist das Pony und man wird ganz schön durchgeschüttelt. Der eine mehr und die andere weniger oder umgekehrt.

Wieso wundern sich die Menschen aber nur? Möchte etwas jemand da draußen, dass sein Leben in gerader Linie verläuft oder im ruhigen Fahrwasser? Also für mich wäre das nichts.

Ich geniesse das auf und ab. Das Salz in der Suppe sozusagen und das wichtigste überhaupt: Akzeptanz dessen was ist und stets das Beste draus machen. Hast du eine andere Wahl? Wenn das Leben dir Zitronen und Wasser schenkt – dann mache doch eine Limonade draus……was auch sonst. Was ist die Alternative: Wasser zu trinken und die Zitronen als zu sauer zu empfinden und zu verschenken oder wegzuwerfen?

Der Mensch kann ganz viel ERtragen und VERtragen. Und jeder Mensch bekommt auch nur soviel wie er ERtragen und VERtragen kann. Also VERTRAUT dem Leben , eurem Leben. Aber hinterfragt eure Einstellung , eure Definition vom Leben vielleicht einmal. In einer Traumwelt zu Leben ist super, aber nur dann wenn ihr dafür sorgt, dass es auch in REAL passieren wird, sprich das ihr es Leben könnt, wollt.

Wünsche euch einen super tollen Tag auf dem Rücken eures Pony. Das wird schon. AMF

Poetry Slam – Die Stille und der Applaus

Poetry Slam – Die Stille und der Applaus

 

Am Ende des Tages – bleibt der Applaus 

der laute wohltuende inspirierende 

auf der Haut und unter die Haut gehende kribbelnde Ton

der dich berührt bis in die kleinste Zellen deines Körpers

der dich beflügelt immer mehr davon zu bekommen 

Applaus das berühmte Brot des Künstlers

Applaus mein Balsam für die Seele – meine Anerkennung

meine Verbundenheit mit dem Leben – für meine Mitmenschen

Und dann ist Sie da 

Die Stille in der Nacht

die Stille in deinem Zimmer – die du ertragen musst

die du vertragen musst ob du willst oder nicht

du kannst nicht flüchten vor der Stille

wohin auch 

die Lautstärke willst doch auch nicht

es nicht die Laute des Applaus – egal wie laut die Menschen auf dich einreden

Ruhe und Stille ist erdrückend

Laut und Stärke geht auch nicht

Menschen reden auf dich ein 

berieseln vom TV – Musik in the Air – ist schwierig

wo ist – wo bleibt das positive Adrenalin

Wo bin ich dabei eigentlich

was bringt mir das eigentlich

warum mache ich das eigentlich

Es ist Geil – es ist toll Applaus zu erhalten

es ist genial in lachenden oder auch weinende Gesichter zu schauen

Dankbarkeit zu spüren – Dank zu fühlen

oder jemand möchte dich gerne in den Arm nehmen – Danke

Free hugs for special People

Das Leben hat ein Ende – auch der Auftritt geht zu Ende

Voller Freude – Erwartung sassen alle da

Voller Anspannung – und Adrenalin wartet ich, dass es los ging

Laut-stärke – lachen, weinen, Trauer, Humor, Kommunikation

rauf und runter …hoch und tief – es ist alles vorhanden 

und dann – war es das – der Saal leert sich

der letzte Stuhl ist quietschend verrückt

das letzte Buch signiert

der Laptop klappt zu – der Veranstalter quatscht noch mit dir

Tasche zu – Unterlagen verstaut

Jacke angezogen – Tür zu – Auto rein – Rezeption Hotel Ankunft

Check Inn – Schlüssel – Aufzug – Stille

Flur Gang – roter Teppich – Stille 

Zimmertür auf – schliessen – Klack  – Stille

Aushalten – man hört den Applaus noch wie bei einer Muschel am Ohr

Du schliesst die Augen – und siehst ihn – du hörst ihn -aber nur noch in weiter Ferne

da ist niemand mehr – du bist alleine – Applaus – nein – Stille

beängstigend so alleine – niemand da – wie gehe ich damit 

wie geht man damit – Einsam und alleine 

und wieder diese Stille …..

kein TV kein Radio kein Anrufer kann mir jetzt helfen – runter kommen 

ankommen bei mir selber – das ist jetzt die Kunst

zu wissen wer ich bin – welches Gefühl mich begleitet

das ist jetzt gefragt 

Stille – kommt von stillen – doch woran – wen nicht an mir selbst

Zwischen Höhen und Tiefen liegt immer die Stille – nicht mehr und nicht weniger

der neue Tag der neue Abend der neue Auftritt ein bekannter wohltuender Applaus – und wieder eine alte Bekannte die Stille. 

 

                                       

Ich weiß nicht mehr weiter —– Teil 2

Ich weiß nicht mehr weiter —– Teil 2

Nehmen Sie dazu die Bilder, die ich bereits am Anfang (also in Teil 1) beschrieben habe oder die Bilder, die entstanden sind, während Sie sich mit Ihren Gefühlen befassen. Entwickeln Sie daraus für sich eine Strategie. Manche nennen das auch Überlebensstrategie. Egal wie Sie das nennen, machen Sie es einfach. Menschen die in einer auf den ersten Blick verfahrenen Situation stecken, sollten alles probieren. Sie wissen nie ob es nicht wirklich funktioniert.

Das Gute – aber auch gleichzeitig das Problem – daran ist, dass nur Sie alleine etwas an Ihrer Situation ändern können. Die Umstände sind nicht immer einfach. Die Umstände zwingen einen manchmal sogar Dinge zu tun, die man unter normalen Umständen gar nicht machen würde oder machen möchte. Es geht aber um Ihr Überleben, es geht um Ihre Existenz. Es geht um Ihr persönliches „Lebensloch“, dass nur Sie wieder schließen können.

Es gibt in einer solchen Situation kein Patenrezept, da jeder Mensch anders ist und individuelle Lösungsansätze hat. Das macht es auch so schwierig, Patentrezepte anzubieten.

• Sie müssen

• Sie können

• Sie dürfen

• Sie sollten

• Sie hätten machen können

…… wenn Sie betroffen sind, Ihr eigenes Rezept herausfinden, Ihre eigene Strategie entwickeln. Achten Sie bitte nur darauf, dass Sie in Bewegung bleiben und Ihr Stillstand nicht zu lange andauert. Je länger Sie wegschauen und nichts tun desto schwieriger wird es, da wieder raus zu kommen und das Problem zu lösen.

Erstellen Sie Ihr Rezept, machen Sie einen Plan, achten Sie auf Ihre Strategie – und setzen Sie einfach alles um. Halten Sie sich dran, checken Sie immer wieder alles ab. Nur dann hat Ihre Idee, Ihre Vision Aussicht auf Erfolg.

Sie schaffen das, wenn Sie an sich selbst glauben und sich nicht zum Objekt der Umstände machen lassen. Ich weiß, dass es verdammt schwer sein kann, diesen Weg zu gehen.

Sie werden sich vielleicht fragen, woher ich das weiß? Glauben Sie mir: Aus eigener Erfahrung und aus der meiner Klienten. Und denken Sie immer daran: wenn Sie es nicht ändern, wer soll es dann machen. „Lebens-Löcher“ kann man aber immer wieder auffüllen und darauf ein Fundament errichten. Und noch viel mehr.

Emotionen darf man und soll man erleben, auch wenn es um Angst, Mutlosigkeit, Trauer oder Scham geht. Emotionen wollen uns was sagen. Das einzige, was man tun soll ist immer gut zuzuhören. Strategien entstehen im Kopf und auf dem Papier und haben nur Aussicht auf Erfolg, wenn man ihnen genügend Platz in der eigenen emotionalen Welt gibt.

Und noch ein Hinweis: Einsamkeit muss nicht bedeutet, keine Freunde zu haben. Einsamkeit mit Freunden und lieb gewonnenen Menschen geht auch.

Ich möchte Ihnen folgendes mitgeben: Glauben Sie an sich und Ihr Leben. Leben Sie Ihr Leben und versuchen Sie sich nicht zu sehr von den Umständen beeinflussen zu lassen.

Alles ist möglich, alles wird immer besser – wenn Sie es nur wollen und es dann auch umsetzen. Scham ist falscher Stolz und führt zu noch mehr Ohnmacht – schauen Sie was Sie statt dessen machen könnten. Und holen Sie sich Unterstützung von Außen, von einem Coach oder Therapeuten.

Externe Beratung kann Sie dabei unterstützen, das Problem leichter und besser zu erkennen und die Situation einfacher zu bewältigen.

Übrigens: Ich weiß jetzt etwas mehr und wie es weiter gehen wird. Ich hoffe Sie auch 🙂

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Es gibt Situationen im Leben, in denen sich das Gefühl von massiver Ohnmacht einstellt, gepaart mit einem „bescheidenen“ Gefühl im Bauchraum. Da fragt man sich: „Wie kann es überhaupt weiter gehen? Will ich überhaupt noch, das es weiter geht? Wenn es weiter geht, welche Qualität hat dann dieses Leben?“

Das Fatale an dieser Situation: Du bist selber betroffen. Du steckst in dieser misslichen Situation. Es ist nicht so, dass du einem guten Freund einfach nur einen Rat geben kannst, du musst dir selbst helfen.

Wenn ich in einer derartigen Situation feststecke, läuft in meinem Kopf eine Art Kopfkino ab und gehe in Bildern die verschiedenen Situationen durch. Ich versuche mich im Internet schlau zu machen oder bei Freunden oder Menschen, denen ich vertrauen kann oder darf. In der Psychologie nennt man das: Externe Referenzen einholen um seine interne Referenz zu stärken. Wobei es gar nicht so einfach ist, in dieser Situation der Ohnmacht einen relativen kühlen Kopf zu bewahren. Doch zurück zu den Bildern im Kopf: sie helfen mir dabei, die möglichen Situationen so zu erleben wie es sein könnte, mit allen Emotionen. Dabei stellt sich für mich dann schnell heraus, was ich will und was eben nicht.

Alles hat sein Zeit – auch die Ohnmacht und die Existenzangst. Die Unsicherheit, keine Existenz im herkömmlichen Sinn zu haben, nichts mehr zu besitzen ist – so meine Erfahrung – die mittlerweile schlimmste und häufigste Form im Coaching und in der Therapie. Es gibt mannigfaltige Unterarten von Existenzängsten, die jeder für sich und in seiner augenblicklichen Situation als bedrohlich und auch sehr nah empfindet.

Dabei treten manchmal sogar körperliche Symptome auf:

  • mangelnde Konzentration
  • wenig oder unregelmäßiger Schlaf
  • geringer Appetit
  • Antriebslosigkeit
  • Rückzug von Familie und Freunden
  • Kontaktarmut
  • leichte Panikattacken
  • Schweißausbrüche
  • Nervosität
  • manchmal auch erhöhter Alkohol- oder Nikotinverbrauch
  • bis hin zu Medikamentenmissbrauch.

Dieses Gefühl in einer Sackgasse zu sitzen ist – hart aber ehrlich formuliert – ein ziemlich beschissenes. Zu fühlen, dass man über einem Abgrund schwebt, ist kein schönes Gefühl. Das will niemand erleben. Wie glauben Sie geht es Menschen, die das in der Realität erleben und massiv unter diesem Gefühl leiden?

Um die Wahrheit zu sagen: Dieses Gefühl ist einfach nur schrecklich. Alleine dieses Wort „schrecklich“ macht es noch schlimmer. Beim Schreck steigt der Blutdruck, Adrenalin wird ausgeschüttet und so weiter und das Gefühl verstärkt sich. Das will keiner erleben – oder?

Die Alternative: Aushalten der Situation und dann so rasch als möglich raus aus diesem Stuck State, dieser festgefahrenen Situation. Nur das Aushalten zählt in diesem Moment. Zu spüren, was da mit einem passiert. Außerdem gilt es auch eine weitere wichtige Emotion zu verdauen: die Scham.

Wir schämen uns massiv für unsere Ängste. Damit entsteht ein Kreislauf, der es enorm schwierig macht, wieder heraus zu kommen. Und glauben Sie mir eines, es geht nicht nur den Menschen, die keinen Job haben oder am Rande des Gesellschaft leben, so. Es geht allen so, ohne Ausnahme. Es wird nur nicht darüber gesprochen, eben wegen der Scham. Daher ist es wichtig , dass Sie dieses Gefühl wirklich spüren und zulassen, auch wenn es im ersten Moment keinen Sinn macht und Sie sich bestimmt fragen: „warum soll ich das denn aushalten, dann wird es doch nur schlimmer!“ Ja und Nein – spüren Sie in dieses Gefühl hinein und schauen Sie, wohin es Sie führt. Schreiben Sie es auf und schauen Sie, welche Verknüpfungen es zwischen den einzelnen Gefühlen und dem was dahinter steht, gibt.