Spieglein , Spieglein an(gst) der Wand – Stress mich nicht

Spieglein , Spieglein an(gst) der Wand – Stress mich nicht

Nachdem ich in einem meiner letzten Artikel über den Sinn von Stress geschrieben habe und über die Möglichkeiten, mit diesen Situationen konstruktiv umzugehen, möchte ich das Thema heute einmal aus einer eher analytischen Perspektive betrachten und fragen: Wo liegen die Ursachen von Stress? Warum sind wir in der einen Situation gestresst, während uns andere Dinge kalt lassen? Was kann Stress über unsere Persönlichkeit aussagen?

Mit dem Begriff Stress bezeichnen wir andauernde oder sich häufig wiederholende Belastungen des menschlichen Organismus. Stress erzeugt körperliche Abwehrreaktionen, die hauptsächlich durch das Hormon Cortison gesteuert werden, mit dem Ziel, den Körper auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Wenn diese gesteigerte Leistungsfähigkeit aber nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, führt Stress langfristig zu gesundheitlicher Schädigung.

Obwohl die ursprünglichen, archaischen Stressoren – Kälte, Hitze, Hunger, Krankheit, Jagd und Kampf – in der modernen Gesellschaft nur noch Nebenrollen spielen, ist uns Stress scheinbar ebenso gegenwärtig wie unseren Vorfahren. Obwohl wir uns gegen Kälte und Hitze schützen können, keinen Hunger leiden müssen, über eine gute medizinische Versorgung verfügen und nicht Gefahr laufen, vom Nachbarstamm erschlagen zu werden, scheinen wir ebenso stressempfindlich.

Die heutigen Auslöser von Stress sind selten existenziell. Sie basieren vorwiegend auf zivilisatorischen Einflüssen: gesellschaftliche Veränderungen, berufliche Überforderung, soziale Verpflichtungen und Mehrfachbelastung. Die Ursachen für unser Stressempfinden scheinen also nicht im direkten Zusammenhang mit dem objektiven Grad einer Belastungssituation liegen. Sie folgen vielmehr einem tiefer liegenden Muster, das wir schwer rational erfassen können.

Wie Stress über unsere Verhältnisse lebt

Vor 100 Jahren zeichnete sich Arbeit durch lange, meist körperlich anstrengende Beschäftigungen aus. Der Arbeitstag war lang, die Freizeit gering, aber die Tätigkeiten waren weniger anspruchsvoll als heute. Ein heutiger Arbeitsplatz lässt mehr Freizeit zu, ist selten körperlich anstrengend, stellt aber weit höhere Ansprüche an das Wissen, die Flexibilität und die Eigeninitiative des Arbeitnehmers: In allen Berufen und Branchen wachsen die beruflichen Anforderungen und damit der psychische Druck.

In vielen Branchen werden zunehmend universale Kompetenzen verlangt, die sowohl den hoch spezialisierten Fachmann als auch den vielseitigen Allrounder erfordern. So muss der kreative Designer heute programmieren können und der Schlosser am Fließband hat Maschinen und Roboter zu beherrschen.

Darüber hinaus wird der Arbeitsrhythmus kaum noch von natürlichen Arbeitsabläufen bestimmt, sondern hat sich an abstrakten Zielvorgaben zu orientieren, die, weil sie oft unrealistisch sind, zu einer weitgehenden Entfremdung von der eigentlichen Arbeit führen.

Der Arbeitnehmer ist immer häufiger angehalten, den Weg zu seinen Zielvorgaben selbst zu organisieren. Das erfordert über die eigentliche Handlungskompetenz hinaus auch eine gewisse Planungskompetenz, also die Fähigkeiten sich selbst einzuschätzen, Arbeitsabläufe zu strukturieren und Arbeitsprozesse zu steuern.

Das führt dazu, dass an Menschen mit einfacher Begabung kaum noch ein wirtschaftliches Interesse besteht. Verunsicherung, Hilflosigkeit und Pessimismus sind dann der Nährboden, in dem der Dauerstress gedeihen kann. Zumal heute ein Arbeitsplatz kaum sicherer ist als vor 100 Jahren.

Angst als Ursache von Stress

Psychologisch gesehen ist Stress also ursächlich mit dem Gefühl der Angst verbunden. Wer Stress empfindet, hat Angst: Angst nicht fertig zu werden, Angst zu spät zu kommen, Angst zu verlieren, Angst abgelehnt zu werden, Angst zu versagen. Und das Wesen der Angst ist es, kaum zwischen der Tragweite von Gefahren differenzieren zu können. Sie ist grundsätzlich eine blitzartige, gewaltige Reaktion unseres Stammhirns, primitiv, bedingungslos und unreflektiert.

Wir sind deshalb ständig bemüht, mit unserem Verstand Angstreaktionen zu relativieren und zu kontrollieren. Das führt oft dazu, dass wir unsere Ängste unterdrücken oder verdrängen, bis sie uns nicht mehr bewusst sind. Viele Menschen sind regelmäßig nervös, gestresst, unkonzentriert oder zeigen andere Angstreaktionen, behaupten aber felsenfest, keine Angst zu haben. Keine gute Voraussetzung, zu lernen, mit Angst und Stress besser umzugehen.

Nun ist Angst zunächst einmal nichts Negatives. Angst ist eines der nützlichsten Gefühle das wir “Säugetiere” kennen. Denn Angst hilft uns, im Straßenverkehr zu überleben, uns vor gefährlichen Situationen zu schützen, aus Fehlern zu lernen, uns zu noch besserer Leistung anzuspornen. Angst ist ein bedeutender Motivationsfaktor.

Gefährlich wird es erst, wenn Angst und Stress zum Dauerzustand werden, wir keine Ruhe, keinen Ausgleich mehr finden. Freude, Sicherheit, Erholung, Entspannung sind notwendige Gegenpole zum Kraftschöpfen und zum Regenerieren. Kommen diese zu kurz, führt die Angst zur einer dauernden Alarmsituation, die durch zusätzliche Gefahren oder Niederlagen in Panik umschlagen und zu einem emotionalen Zusammenbruch führen kann.

Wenn unser berufliches Umfeld uns immer weniger Sicherheit gibt und unsere Existenzängste zunehmen, dann liegt der Umgang mit Stress ausschließlich in unserer persönlichen Verantwortung. Dort, wo es keine Sicherheit mehr gibt, lastet aller Druck auf der persönlichen Einstellung und den Fähigkeiten des Einzelnen.

Emotionale Intelligenz – der Weg, sich selbst zu verstehen

Letztendlich bleiben uns im Umgang mit Angst und Stress immer nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Angst machenden Situation zu entfliehen oder die Stresssituation zu nutzen, sich selbst besser zu verstehen und daran zu wachsen.

Die erste Möglichkeit erfordert ein mutiges eigenverantwortliches Entscheiden und Handeln, das einem Arbeitnehmer, der in zahllosen Abhängigkeiten lebt, nicht immer gegeben ist. Die zweite Möglichkeit setzt eine besonders selbstkritische Einstellung voraus und ist ein Trainingsfeld der Emotionalen Intelligenz:

Zunächst muss ich in der Lage sein, meine Stressreaktionen wahrzunehmen, eine klassische Übung zur Selbstwahrnehmung, wie sie Daniel Goleman und andere Autoren zur Emotionalen Intelligenz immer wieder empfehlen.

Im zweiten Schritt habe ich zu lernen, eventuell schädliche Flucht- oder Angriffsimpulse zu kontrollieren. Eine wichtige Trainingseinheit zur Selbststeuerung und Impulskontrolle.

Erst wenn mir das gelingt, kann ich beginnen, die bestehenden Ängste zu erkennen und deren Ursachen zu hinterfragen: Warum macht mich diese Situation ängstlich oder wütend? Was fürchte ich zu verlieren? Wovor habe ich Angst?

Dieser Prozess ist nicht einfach, weil er ein hohes Maß an Selbsterkenntnis erfordert. So fällt es gewöhnlich leichter, sich diese Fragen gemeinsam mit einem/r Partner/in, Freund/in oder Coach zu stellen, weil der vertrauensvolle Austausch und das Feedback helfen, die eigene Wahrnehmung und die eigenen Gefühle objektiver zu erkennen, treffender zu beschreiben.

Erst wenn ich die mich stressende Situation auf solche Weise realisiert und rationalisiert habe, kann ich mir die entscheidenden Fragen stellen: Wie kann ich die Situation entspannen? Was soll ich aus dieser Situation lernen? Wer oder was kann mir mehr Sicherheit geben?

So kann ich aus jeder Stresssituation einen Lernprozess entwickeln: Ich stärke meine Selbstwahrnehmung und meine Selbstdisziplin im Umgang mit meinen Gefühlen. Ich unterstütze meine Lernbereitschaft, um meine Leistungen zu verbessern. Ich entwickle meine Sozialkompetenz und mein Selbstbewusstsein, indem ich mir meiner Stärken bewusst werde und die Ursachen meiner Ängste verstehen lerne.

Angst und Stress – eine Frage der Persönlichkeit

Wenn wir unsere Mitmenschen beobachten, fällt auf, dass deren Leistungsbereitschaft, deren Belastungsfähigkeit und deren Stressverhalten sehr unterschiedlich ausgeprägt sind.

Da gibt es die jähzornigen, unabhängigen Charaktere, die sofort wütend werden, wenn sie fürchten, in ihren Entscheidungen und in ihrem freien Handeln eingeschränkt zu werden. Da gibt es die belastungsfähigen, stillen Typen, die ihre Ängste ständig unterdrücken und sich damit in ihrer Lebendigkeit reduzieren. Es gibt die emotionalen Wankelmütigen, die häufig zwischen Angst und großer Begeisterung schwanken. Und wir erleben Menschen, die hypernervös, ständig auf der Flucht zu sein scheinen.

Fritz Riemann beschreibt in seiner tiefenpsychologischen Studie “Grundformen der Angst” diese vier Charaktere als frühkindliche Prägungen, die ihre Angstmuster aufgrund von Erfahrungen und Erziehung bis ins hohe Alter leben. Auch wenn solche Typisierungen die Gefahr bergen, Menschen in Schubladen zu stecken oder zu verurteilen, so sind diese Typenmodelle immer auch eine Chance, sich selbst zu erkennen und an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten.

Stress und Ängste sind also eine Chance zur Entwicklung, wenn ich einsehe, dass Stress nichts Böses ist, was von außen auf mich einstürzt. Stress ist nichts anderes als das völlig subjektive Gefühl der Überforderung aufgrund ganz individueller Ängste. Für diese meine Prägung kann ich nichts, aber ich trage die Verantwortung, wie ich in meinem Leben damit umgehe.

Aus eigener Erfahrung und aus meiner Arbeit mit Menschen weiß ich, dass diese Angstmuster veränderbar sind und der Mensch entwicklungsfähig ist. Jeder kann sich seiner Ursprünge bewusst werden und seine Ängste bearbeiten. Indem er andere Fassetten seines Charakters entwickelt, kann er Ängste überwinden und zu einer vielseitigen Persönlichkeit reifen.

Wie Sie in einer leitenden Position mit Stress und Belastung umgehen können, lernen Sie special in der Space Coach Academy und deren Methoden – ebenso wie mit Alexander Maria Faßbender – also mir – PERSÖNLICH. Egal ob in einem Coaching , einem Training oder auch in einem Lehrgang.

Coaching geht immer und am Puls der Zeit

Coaching geht immer und am Puls der Zeit

Gute Beratung hilft, die eigene Berufung zu finden – so sagen es die Fachleute, die Experten etc.

Sie kommen aus anderen Berufen und coachen heute Spitzenmanager. Drei Beraterinnen erzählen aus ihrem Joballtag zwischen Gute-Laune-Viren, Konfliktbewältigung und Berührungsängsten.

Ob bei Konflikten mit dem Chef, bei einem Aufstieg oder einem Jobwechsel – immer mehr Berufstätige holen sich professionelle Hilfe und suchen einen von rund 40.000 Coaches in Deutschland auf. Wenn die Zahlen stimmen – es waren mal Ende 2005 wohl an die 60.000 und mehr. In grossen Konzernen wie der Telekom oder Unilever gehört regelmäßiges Coaching selbstverständlich zur Personalentwicklung. Beim Softwarekonzern SAP werden sogar ausnahmslos alle Beschäftigten gecoacht.

Wie viele sich Klärung von einem Coach erwarten, wird beim Besuch eines Vortrages von Sabine Asgodom deutlich, die zu den bekanntesten “Coaches” in Deutschland zählt. Wenn die professionelle Speakerin strahlend in den ausgebuchten Saal einzieht, wird sie mit tosendem Applaus empfangen. Ein Fan ruft ihr zu: “Sie haben mein Leben verändert!” Ein Großteil kennt die muntere Münchnerin aus dem Fernsehen und hat auch all ihre Bestseller (mit Titeln wie: “Greif nach den Sternen”, “Lebe wild und unersättlich”) verschlungen. Dennoch sind sie gekommen, um angesteckt zu werden von dem Gute-Laune-Virus der Autorin. Der Hype um ihre Person freut Asgodom, lässt sie aber nicht abheben. Sie gibt ihrem Publikum, was es benötigt: Mut, Zuversicht und Orientierung.

In der Coach-Bundesliga spielt auch Petra Bock . In ihrem weitläufigen Berliner Altbau-Büro werden die Klienten aus einer kälteren Welt herzlich empfangen. Zu ihr kommen Top-Führungskräfte, Unternehmer, erfolgreiche Freiberufler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. “In meinen ersten Berufsjahren habe ich Menschen aus allen vorstellbaren Berufen und auf den verschiedensten Hierarchie-Ebenen gecoacht. Das war wichtig, um eine breite Grundlage zu bekommen. Ich weiß, was Menschen in allen Phasen ihres Berufslebens bewegt”, sagt Petra Bock.

Um Führungskräfte aus der Wirtschaft zu coachen reist Alexander Maria Faßbender gerne durch die Weltgeschichte – von USA nach Russland bis nach Saudi Arabien und nach Argentinien. Überall trifft er “bewegende Persönlichkeiten”, denn die Chefs und oder Führungskräfte von heute seien längst keine “Schleifer mehr , keine statusverliebten Alphatiere”. Er hat sich mit der Space Coach Academy einen weiteres Markenzeichen gesetzt in der Welt der Experten, der Experten. Menschen in persönlich empfunden EXTREMEN Lebenssituationen – stressfrei zu begleiten. Eigentlich ist das Programm der Space Coaches für die Weltraumtouristen gedacht. Führungskräfte profitieren davon auf extrem hohen Niveau.

“Mein Honorarsatz ist vergleichbar mit dem eines sehr guten Anwalts”, gibt Petra Bock einen Einblick. Beim Coachen vergehe die Zeit wie im Flug. “Exzellentes Coaching bedeute “Flow” für beide Seiten. Und ich weiß jeden Moment, dass meine Arbeit sinnvoll ist.” Es sei wunderbar, die Erfolge zu sehen. “Darüber hinaus kann man so gut verdienen wie in der Unternehmensberatung oder in den klassischen freien Berufen. Wenn das kein Traum ist”, schwärmt die Managementberaterin, die selbst eine Wirtschaftskarriere absolviert hat. Nach dem gesundheitlichen Zusammenbruch entschied sie sich aber für den Ausstieg. Seitdem habe sie Sinn, Spaß und Erfüllung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Petra Bock hat ihre Berufung gefunden und will ihren Klienten zeigen, wie auch sie dies schaffen können.

Wer einen halben Tag oder einen ganzen Tag bei ihr gebucht hat, mache dies, “weil er einen unabhängigen, wahrhaftigen und versierten Sparring-Partner auf Augenhöhe sucht.” Menschen suchen einen Coach auf, “weil sie jemanden treffen wollen, der keine persönlichen Interessen mit ihnen verbindet, sondern lediglich dazu da ist, sie mit guten Fragen, gezielten Impulsen und ehrlichem Feedback dabei zu unterstützen, voran zu kommen”, sagt Bock. “Wir alle sind heute mit hoher Komplexität konfrontiert, da ist ein Coach kein Luxus, sondern ein wichtiger Lotse durch den Dschungel einer zunehmend schwer überschaubaren Innen- und Außenwelt.”
Komplexe Arbeitswelten

So sieht es auch Sabine Asgodom: In einer komplexen Arbeitswelt seien professionelle Coaches gefragt. Die Vorstellungskraft des sozialen Umfeldes reiche oft nicht aus, um ein hilfreicher Begleiter zu sein. Asgodom hat die Erfahrung gemacht: “Die meisten Menschen haben die Lösung für ihr Problem, ihren Wunsch, schon in etwa im Kopf. Eigentlich wüssten sie, was sie tun könnten.” Manchmal sei ihnen das nicht bewusst, manchmal erscheine es ihnen zu einfach oder zu schwer. Und: Manchmal komme man erst im Dialog auf eine gute Idee. Einige bräuchten auch nur den “Stempel” von jemandem, den sie für kompetent halten würden, sagt die Autorin.

Den Führungskräften, die zu Petra Bock kommen, gehe es häufig darum “ihre Karriere gezielt weiter zu entwickeln und dabei authentisch und in Balance zu bleiben”. Auch stünden oft neue Herausforderungen an neue berufliche und hierarchische Rollen, die man erst füllen müsse. “Je höher ein Klient auf der Karriereleiter steht, desto mehr geht es um eine einfache Klärung, was in der Vielfalt der Themen strategisch wirklich wichtig ist. Je mehr Verantwortung ein Mensch trägt, desto größer wird die Komplexität. Hier braucht es stimmige Strategien. Konflikte besser zu bewältigen, ist auch ein wichtiges Thema”, so die Management-Beraterin.

“Eine große Liebe zum Menschen” hält Alexander Maria Faßbender für eine Grundvoraussetzung, um in diesem “Beruf ” erfolgreich zu sein. Miteinander Untereinander – jeder Coach muss vielseitig sein. Und er dürfe keine Berührungsängste haben. Ein guter Coach verstehe es sich in die ganz anderen “Denksysteme” der Ratsuchenden einzufühlen. Dann könne er helfen, aus gedanklichen Sackgassen herauszukommen.Ein guter Coach stellt stets die richtigen Fragen um für den Kunden der ja die Antwort gibt – die beste MÖGLICHE Lösung zu erhalten. Wer sich selber die Antwort und damit die Lösung gibt wird auch hoch motiviert an die Umsetzung gehen.
Kreativität und Mut

“Das hat mit Kreativität zu tun, aber auch mit Mut und der Fähigkeit aus fest gefahrenen Denksystemen auszusteigen –  querzudenken. Das kann man nur begrenzt lernen. Das reine Verstehen eines Problems reiche beim Coachen nicht aus. Wichtig sei vor allem “das intuitive Erspüren von Themen, mit denen sich Menschen gerade befassen”.

Petra Bock ist der Auffassung, dass ein Coach die Fähigkeit benötigt, “sehr flexibel mit den unterschiedlichsten Menschen in Resonanz zu gehen. Ein starkes persönliches Standing, die Fähigkeit, strategisch zu denken, hohe Wahrnehmungsfähigkeit, eine gute Ausbildung und Flexibilität im Umgang mit Menschen. Je mehr Erfahrung im Coaching, desto besser.” Coaching könne ausgesprochen spannend sein, “besonders dann, wenn sich außergewöhnliche Menschen außergewöhnlichen Herausforderungen stellen oder mehrere sehr eigenständige Persönlichkeiten gemeinsam ein großes Ziel erreichen wollen”, so Bock.

Dann sei ein Maximum an Konzentration und gleichzeitiger Resonanzfähigkeit auf sehr vielen Ebenen erforderlich. “Sie müssen hochsensibel wahrnehmen, was im Raum passiert und wer welche Impulse braucht, um sich optimal zu entwickeln. In diesen Momenten kommen Kunstfertigkeit und Intuition auf eine einzigartige, aufregende Weise zusammen. Coaching ist dann für den Coach wie für die Klienten mehr als ein Prozess. Es ist ein großartiges Erlebnis, an das man sich noch lange erinnert.”
Von Kurzzeitbegleitung bis Sensocoaching

Meistens ist nur eine “Kurzzeitbegleitung” nötig. Viele Themen seien nach einer Session tatsächlich gelöst, sagt Bock. “Je mehr Erfahrung ein Coach hat, desto gezielter können die Interventionen erfolgen. Ein Einzeltermin, in dem das Thema geklärt wird, ist durchaus möglich, aber nicht unbedingt die Regel.” Es gebe Themen, gerade im Bereich der persönlichen Entwicklung, da sollte sich ein Klient Zeit für eine Entwicklung nehmen. Ähnliches gilt für ein hohes Komplexitätslevel. Top-Führungskräfte auf Vorstandsebene begleite ich zum Beispiel in der Regel über ein Jahr in sechs bis achtwöchigen Intervallen. Da geht es um sehr anspruchsvolle Entwicklungsdimensionen”, so Bock.

Alexander Maria Faßbender begleitet seine Kunden meistens “über einen längeren Zeitraum”. Wenngleich es auch Coaches gebe, deren Anliegen in ein bis drei Terminen geklärt werden kann. Ich arbeite gerne halbe und ganze Tage und dann auch gleich hintereinander. Die Effekte die dabei erzielt werden motivieren mich auch stets. Und das Unterbewusste ergibt sich so schneller um vielleicht dann in kurzer Zeit genau an die Themen so kommen und Lösungen die schon längst überfällig waren

 

Alle vereint bestimmt eines – die Freude an der Arbeit mit den Menschen und das ERLEBEN der Erfolge – sichtbar – fühlbar , spürbar und NACHHALTIG. Alle drei bieten auch Coaching Lehrgänge an – über die eigenen Akademien. Warum wundert das bloss? Empfehlenswert JA – für die einen die gerne in der Gruppe arbeiten und für diejenigen die ungern in der Gruppe arbeite wollen und eine gewisse Diskretion schätzen.

 

Dieser Artikel entstand nach dem Lesen von diversen anderen Artikeln – ein Team Member der Marke Alexander Maria Faßbender® hat selbigen verfasst.

 

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Es ist wichtig Spaß gehabt zu haben

Es ist wichtig geliebt zu haben – geliebt worden zu sein.
Es ist wichtig …..

Wenn dein Leben einmal vorbei ist – was willst du dann alles erlebt haben – gemacht,erlebt haben? Was wirst du bereuen? Wirst du überhaupt etwas bereuen?

Wir haben Fehler – wir machen Fehler und wir machen welche ohne zu wissen , dass wir diese gemacht haben.

Wir verletzten Menschen ohne es zu wollen – wir hassen Menschen ohne es zu merken und andere hassen vielleicht uns und wir wissen nicht einmal warum?

Das Leben kann jede Menge Spaß machen oder bringen. Du kannst Glücklich sein oder TRAURIG. Es gibt soviel was du sein kannst
oder werden was du werden wolltest. Eines bleibt jedoch immer gleich – wir haben nur ein Leben und wir müssen – auch wenn es schwer fällt dieses Leben manchmal so nehmen wie es kommt oder was wir daraus gemacht haben.

Ich hatte immer den Wunsch seitdem ich denken – Menschen zu helfen oder wie ich heute sagen würde: Menschen so zu inspirieren ,
dass Sie wieder von selber – aktiv ihr Leben gestalten können. Auch gerne Glücklich, wenn Sie es denn wollen.

Manche oder mittlerweile haben mich viele Menschen in meinem Leben begleitet – viele sind leider schon gestorben. Ihre Aufgabe war erfüllt und Sie erfüllten ihre Aufgabe – auch wenn es aus meiner Sicht für eine viel zu kurze Zeit war. Menschen sterben – Menschen werden geboren!

Manche Menschen haben einen Traum – weil Sie sich FRAGEN – wer erinnert sich noch mich – wer noch wer ich war – wer was ich getan habe?

So geht es mir – und ich stehe dazu. Und ich weiß eines – ich habe schon eine Menge Menschen – Danke – sagen hören.
Und einen Satz wie: Ich werde das NIE vergessen – Danke. Dann folgte eine innige Umarmung.

Ich weiß , dass mir in meinem Leben 5 Minuten des Glücklich sein ausreichen – um Sterben zu können. Es dürfen gerne auch noch mehr sein und ich gehe auch davon aus, dass dem so sein wird. Ich hoffe , dass ich noch vielen Menschen ihren persönlichen A….tritt geben darf und ein emotionales DANKE dem folgen wird. Aber einer der sich erinnert – nur einer – wäre wundervoll und wenn der/die mich dann auch noch liebt – na das wäre doch wirklich PERFEKT:-)

Liebes Leben – ich lebe – ich liebe – und ich will glücklich weiter leben …… und ich will noch ganz viele Menschen begleiten
und jede Menge Spaß haben und Erfolge feiern – an die man sich auch nach meinem Ableben noch erinnert

Gedanken die kommen und gehen – die Erde bleibt. Diese Gedanken habe ich mir gemacht nach dem Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Green_24009_MR1.indd

Vergebung

Vergebung

VERGEBUNG

Warum können Menschen anscheinend nicht vergeben? Wieso können so viele nicht vergeben?

Könnt IHR vergeben?

In Wikipedia steht folgendes: Er bezeichnet das Annehmen von bekundeter Reue sowie das Vergeben einer fremden Schuld.

Und weiter dann noch…..In den meisten Religionen spielt Vergebung eine wesentliche Rolle. Hierbei wird die Vergebungsbereitschaft unter den Menschen als Weg zur Konfliktlösung angesehen.

Die Psychotherapie beschreibt sogar folgendes: Demnach handelt es sich um intensive innere Selbstgespräche, die eine mentale Bewältigung des verletzenden Ereignisses ermöglichen. Tausch weist darauf hin, dass bereits eine „innere“ Vergebung ausreichend sein kann, vor allem wenn der andere nicht erreichbar ist oder eine Mitteilung unangemessen erscheint.

Pater Anselm Grün geht noch einen Schritt weiter und beschreibt wie folgt:Vergebung bedeutet allerdings den Aufwand erhöhter psychischer Energie, da diese vorerst einmal gegen vordergründige eigene Intentionen (wie z. B. Bestrafung des Täters bis hin zur Rache) gerichtet sein muss. Vergebung ist umso schwieriger, je mehr die psychische Freiheit durch psychische Fesseln eingeschränkt ist. Diese Fesseln zu erkennen und zu lösen kann für den Betroffenen außerordentlich schwierig sein und erfordert unter Umständen die Hilfe nicht Betroffener (z. B. Freunde oder andere Nahestehende bzw. professionelle Hilfe).

#Vergebung kann, aber muss nicht Vergessen bedeuten. Extreme Schädigungen, die schon aus historischen Gründen nicht vergessen werden sollen und können, können trotzdem vergeben werden. Dies erscheint wichtig zu wissen, da auch bei weniger extremen Schädigungen die Vorstellung, dass im Falle der Vergebung alles im Sinne von „unter den Tisch wischen“ vergessen werden muss, einer sinnvollen und beiden Teilen entlastenden Vergebung entgegensteht.

BANNERHOPE

  • Warum fällt es uns Menschen so schwer zu vergeben!
  • Geht es wirklich nur um Schuld?
  • Was ist wenn der SCHULDIGE feststeht?
  • Wenn ich bereue, was ich getan habe – aber Angst habe vor der möglichen Rache?
  • Gibt es ein RECHT auf VERGEBUNG – oder bin ich auf die GNADE der ANDEREN angewiesen? Kann man das Lernen zu vergeben?

Vergeben heisst nicht direkt und unbedingt zu VERGESSEN.So wie Pater Anselm Grün es beschreibt.

Und nochmals ich werde mich nicht als RICHTER aufspielen – gerade im Hinblick auf die weltpolitische Situation – das steht mir nichts zu. Aber ich bin ein Mensch und das was da so abgeht – darf so nicht weiter gehen.Die Parteien egal wo auf diesem Planeten müssen anfangen sich wieder zu  #VERTRAUEN und sie müssen darüber nachdenken was und wie  #VERGEBEN gelingen könnte.

Warum? Es geht um die Zukunft von unseren Kindern, von uns Menschen selber. Egoisten – Narzissten – haben aus meiner Sicht einfach mal die Klappe zu halten. Es geht um ein Miteinander. Im Planet der Affen – III der gerade angelaufen ist – sehen wir genau was passiert und es ist nur ein Film. Un das macht mir am meisten Sorge, dass solch ein Blockbuster – mit solch einer Botschaft – nicht verstanden wird.

Ein Zitat welches ich gefunden habe sagt folgendes: “Dass Menschen in Schuld geraten, ist schlimm; aber sich schuldig zu fühlen und nicht an Vergebung glauben zu können, – das ist die Hölle.”

Ich setze auf Vergebung für JEDEN und bei JEDEM.

Hauptsache SCHULDIG

Hauptsache SCHULDIG

Hauptsache Schuldig – über den Krieg und andere Unwegsamkeiten

Ich habe lange überlegt etwas dazu zu sagen oder gar eine Stellung zu beziehen – aber irgendwann ist einfach Schluss. Seit dem Absturz der Maschine in der Ukraine – reden alle darüber – wer ist eigentlich Schuld an dem Absturz?

Ich bin beeindruckt – wir reden hier über Schuld? Was haben die toten Passagiere davon? Die Angehörigen?

Da schiebt es einer auf den Anderen. Super und kommen wir damit weiter? Sichtbar anscheinend NICHT!
Also was bringt es bitte um über Schuld zu reden. Nehmen wir doch einmal an #Russland wäre SCHULD – geht es dann den Menschen in der Ukraine oder dem Westen besser? Werden Tote Menschen dadurch wieder lebendig? NEIN und nochmals NEIN. Und umgekehrt wohl auch nicht – wenn die Ukraine die Maschine abgeschossen hätte.

Und was ist mit #Israel und #Palästina – habt ihr beiden den Knall noch nicht gehört. Da schieben sich zwei Seiten seit Jahrzehnten den Ball zu und sagen der ist Schuld und der ist Schuld – und der hat das gemacht und der hat jenes gemacht. Und sterben deshalb weniger Menschen? NEIN – im Gegenteil. Und ich meine ganz klar beide Seiten müssen sich gleichermassen an die Nase fassen.

675960_web_R_B_by_Hohenester_pixelio.deEs geht nirgendwo um Schuld. Wer Schuld hat ist vollkommen egal! Es geht um Verantwortung – nicht um Rache oder Vergeltung. Es geht um das Leben selbst und um Verantwortung für das Leben und ein friedvolles Miteinander. Und an diese Nase müssen sich beide Parteien fassen und die Menschen die dahinter stehen – die das zu verantworten haben.

Wer besitzt soviel Verantwortung und Weitsicht, dass es endlich Aussicht auf Leben gibt – und das auf beiden Seiten. Nur das zählt – eine Seite alleine kann das gar nicht bewerkstelligen.Wer redet muss auch Taten folgen lassen. Nur wer redet kann auch ins Gespräch kommen.

Befindlichkeiten mag es auf beiden Seiten , aus unterschiedlichen Gründen geben – aber ist es ein Grund deshalb im Auftrag einer Regierung – einer religiösen Ansicht – eines Landes – Menschen zu ermorden. Aus meiner Sicht nicht.
Und wenn mir jetzt einer kommt und sagt: Aber der hat angefangen! Dann muss ich ganz ehrlich sagen – solche Politiker oder Würdenträger gehören zurück in den Kindergarten und brauchen neue Lehrer/Mentoren was auch immer.

#Verantwortung ist für mich das Zauberwort. Verantwortung für das Leben – für Andere – für die Menschheit – für ein friedliches Miteinander – dafür das ich Alt werden darf – dafür, dass ich friedlich durch einen Park gehen darf – dafür dass ich an einem Strand liegen kann und Urlaub machen darf – und ganz viele mehr noch.

Ich weiß nicht – wer das alles lesen wird oder auch nicht – wer das teilen wird oder auch nicht – und es gibt bestimmt schon ähnliche Texte – die vielleicht sich darüber Gedanken gemacht haben – ich habe noch keinen so gefunden. Es würde mich freuen wenn das hier viele lesen und auch weiterleiten – vielleicht sogar an die Stellen die es zu verantworten haben – und somit lesen und es vielleicht auch wirkt.

#AlexanderGeerst hat einen schönen Satz vor kurzen gesagt: Wenn jeder nur einmal in seinem Leben die Erde von oben gesehen hat – wie zerbrechlich diese Welt sein kann – wie einzigartig – der wird , der muss aufhören Kriege anzuzetteln oder Menschen zu ermorden.(Freie Übersetzung und Ergänzung)

Hört endlich auf mit der Zuweisung von #Schuld und fangt endlich damit an – nach Lösungen zu suchen. Hört auf damit euch in Befindlichkeiten zu denken, vor allen Dingen – stellt die EIGENEN Befindlichkeiten endlich ab und hört auf damit zu glauben ihr sprecht im Namen aller Menschen – oder eures Volkes.

 

Denn tatsächlich lassen Menschen ihr Leben für eure Befindlichkeiten – nicht ihr die ihr Entscheidungen trefft – steht an der vordersten Front – sondern andere Menschen mit denen ihr leider keine emotionalen Berührungspunkte habt. Diese Menschen glauben an Euch – daher gehen Sie in den Tod. Nur für was? Für was sterben diese Menschen? Für was sterben unschuldige Menschen?

Es muss endlich ein Ende nehmen – es muss eine Zukunft geben. Es gibt für alles eine Lösung – wenn alle Seiten es wollen und wenn alle Seiten sich einmal zusammensetzen und wirklich miteinander reden – und alles ausgekotzt wird – was die Seele belastet. Denn genau darum geht es doch – immer wieder geht es doch darum : Sie können nicht verstehen, wie das ist ……..die anderen immer nur die ANDEREN.

#Ukraine ,#Russland, #Israel, #Palästina ,und ganz viele andere Krisenherde auch noch … ganz egal – hört endlich auf und setzt EUCH an einen Tisch oder was auch immer – tragt endlich #Verantwortung für das Leben der Menschen , eures Volkes.

Das ist mein persönlicher Appell an die Entscheider und meine ganz persönliche Meinung und JA da steckt ganz viel von meinem Beruf drin und NEIN ich will damit niemanden gefallen – sondern einfach meine Meinung KUND tun.

#Alexandermariafassbender ,#coach#coaching ,#wahrnehmung

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Uns geht es nicht anders, als den Held oder der Heldin in alten Sagen und Geschichten.

Der Held ist in seiner gewohnten Umgebung, alles schick, alles vertraut aber irgendwie hat diese Idylle einen kleinen Knacks.

Der Held spürt eine innere Unzufriedenheit, etwas zieht ihn, aber er kann es noch nicht genau fassen.

Dann empfängt der Held seinen Ruf, vielleicht sieht er irgendwo Ungerechtigkeit und fühlt sich aufgefordert, diesen Missstand zu beenden. Oder er hat eine zündende Idee, wie man einen Prozess beschleunigen oder erleichtern kann.  Der Ruf bringt nun leider mit sich, dass der Held seine vertraute Umgebung verlassen muss. Das birgt eventuell eine Gefahr in sich, weil es eine Reise ins Unbekannte ist. Hat der Ruf den Held erst einmal erreicht, kann er den aber auch nicht mehr ablehnen und sich verweigern. Das wäre so, als würde ich die Hände vor die Augen zu halten, um den Baum vor mir nicht zu sehen. Er verschwindet nicht, nur weil ich mir die Augen zu halte.

Die gute Neuigkeit, der Held bekommt Beschützer und Mentoren zur Seite gestellt oder wie man heute sagt: Weggefährten. Wenn du dich auf deinen Weg gemacht hast, halte Ausschau nach Menschen, die an dich glauben und dich fördern. Umgib dich mit inspirierenden, erfolgreichen Menschen und nicht mit den Zauderern, die immer nur sagen, was alles nicht geht.

Macht sich der Held dann auf den Weg und überschreitet die Schwelle zum Abenteuer, so zieht er erste Schwellenwächter (innere Gegner) auf den Plan. Das können z.B. jene Freunde und Bekannte mit ihren gut gemeinten Ratschlägen sein, wie: „Deine Idee ist doch noch nicht marktreif, sei dankbar für die Arbeit die du hast oder damit wirst du doch nie Geld verdienen.

Lässt sich aber ein wahrer Held von solchen Unkenrufen abschrecken? Nein, im Gegenteil, er überlistet seine Gegner, nimmt ihnen den Wind aus den Segeln und geht seinen Weg weiter.

Der Abstieg in die tiefe Höhle
Die richtige Feuerprobe wartet jedoch noch auf den Helden, der Abstieg in die tiefe Höhle, wo er sich seinem ärgsten Widersacher stellen muss. Um die entscheidende Prüfung zu bestehen, muss der Held seine größte Angst bezwingen und eine leibhaftige oder metaphorische Todessituation durchleben. Es passiert, was der Held am meisten fürchtet, z.B. das Scheitern der Unternehmung, das Ende einer Beziehung oder das Absterben eines alten Persönlichkeitsanteils.

Hat der Held die Prüfung gemeistert, so ist er nicht mehr der alte, der er ehemals war. Die Konfrontation mit dem ärgsten Schatten (Widersacher) hat den Held transformiert, er ist zu mehr Einsicht und Reife gelangt. Im Märchen wird das durch ein Elixier, das goldene Flies oder die geliebte Prinzessin symbolisiert. Das bedeutet für uns moderne Helden, auch wir bekommen etwas aus dieser Heldenreise, z.B. wichtige Erkenntnisse oder ein Erfolg mit unserem Projekt.

Aber hier endet die Geschichte noch nicht, es kommt noch mal zu einem Showdown, der längst besiegt geglaubte Widersacher steht noch mal auf oder seine Komplizen treten auf den Plan. Dies ist der letzte Test, es gilt hier mit Nachdruck noch mal für sich einzustehen. Erst jetzt kann sich der Held auf den Rückweg nach Hause begeben.

Wenn er in seiner gewohnten Umgebung ankommt, kann er jedoch nicht mehr das alte Leben weiterführen. Er ist ein anderer geworden, die innere Transformation hat ihn so verändert. Er ist jetzt aufgerufen, seine Erkenntnisse und sein Know-how an andere weiter zu geben.

Und – Lust auf deine eigene Heldenreise bekommen? Oder willst du selber zum Mythos deines Lebens werden

Was kann man aus diesem uralten Heldenmythos für sich und seine Berufung ableiten?

Hat man einmal den Ruf vernommen, kann man sich ihm nicht entziehen, ohne sein bisheriges Leben als stumpf und sinnentleert zu empfinden.

In meinen Coachings und Impuls-Workshops begegnen mir häufig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie wissen ganz genau, dass der Status quo lähmend ist, sie unglücklich macht und sie haben den Schimmer einer Ahnung, dass es da etwas anderes, etwas Größeres für sie geben könnte. Der nächste Schritt ist dann, diesen Ruf anzunehmen, anzuerkennen, dass da etwas Neues auf sie wartet. Vielen macht es erst einmal Angst, gewohntes Terrain zu verlassen, und sei es noch so bleiern und hohl. Der Held hat nun zwei Möglichkeiten: entweder er widersetzt sich dem Ruf und bleibt frustriert oder er wagt etwas völlig Neues und Unbekanntes mit der Aussicht, sich lebendig zu fühlen und das Gefühl von Sinnhaftigkeit zu erfahren.

Die Heldenreise ist kein Wellnessurlaub, mit allem drum und dran. Es wird laut, hart, dreckig, gefährlich oder was auch immer man scheut. Man kommt mit den eigenen Schatten in Kontakt und das macht nicht immer Spaß. Aber die Entlohnung ist ungleich größer, das goldenen Flies, das magische Schwert wartet auf uns.

Ich möchte dich einladen und dir Mut machen, die Motivation und Mutivation mit auf dem Weg geben, deinem innerem Ruf Gehör zu verschaffen.

Alle Menschen, die Innovation, Veränderung und Großes in der Welt geschaffen haben, mussten ihre eigene Heldenreise antreten. Einige sind dabei vielleicht gestrauchelt und mussten Niederlagen einstecken , aber sie haben sich dann wieder aufgerappelt und sind weiter gegangen – und das macht einen wahren Helden aus.

“Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Anregung, die durch dich in Handlungen umgesetzt wird. Und da es dich über alle Zeit hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.

Wenn du ihn blockierst wird er niemals existieren durch ein anderes Medium, und wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.“

Bist du also ein Held oder willst einer werden – na dann mache ich auf zu deiner eigenen Heldenreise.

Hier das Video zum Thema, auf meinem Video Blog: