Neues aus Alltagshausen: 2 Fragen für deinen Stillstand?

Neues aus Alltagshausen: 2 Fragen für deinen Stillstand?

Es gibt Tage, da läuft alles wie geschnitten Brot. Und dann gibt es Tage, da habe ich das Gefühl, mir selbst im Weg zu stehen. In solchen Momenten erinnere ich mich an einen Rat eines Freundes: “Du kannst es einfach haben, wenn Du es kannst.” und stelle dir bitte immer 2 Fragen:

– Was soll ich jetzt gerade lernen?

– Was kann ich sofort tun, um die Situation zu verbessern?

Und wenn du keine Antwort findest – dann vielleicht die hier:

Wie kann ich das aushalten und wie lange und was will mir das sagen?

Was kann ich vielleicht machen, was ich sonst nicht machen könnte? ( Was für Vorteile hat diese Situation vielleicht für mich-gerade?)

Die Fragen sind ein kleiner Umweg, den letztendlich kommst du wieder auf die zweite Frage: Was kannst du sofort TUN , um die Situation zu verbessern?

Gut, dass es Freunde gibt oder eben den Coach um die Ecke – auch wenn es manchmal nur das Internet ist.:-)

Habt weiterhin einen schönen Tag .AMF

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun?

„Inspiration for life“ so einfach und zugleich genial fasst einer der bekannteste deutschsprachigen Coaching Experten, Alexander Maria Faßbender, seine Arbeit in Worte. Aber wer ist Alexander Maria Faßbender wirklich? Was steckt hinter seinem Erfolgskonzept, das schon so vielen Menschen geholfen hat, „Ihren“ Weg in eine erfüllte , glücklichere Zukunft zu finden?

Auf den ersten Blick wirkt er sehr sympathisch, ruhig, ja beinahe so ein Schwiegermutter Typ, dem man gerne alles erzählt. Aber wer ihn einmal auf der Bühne erlebt hat, der weis, dass das nur die Spitze des Eisberges ist. Alexander Maria Faßbender ist ein inspirierender, kreativer, empathischer Coach und Speaker, der es versteht innerhalb kürzester Zeit zu, für den Teilnehmer oft unerwartet einfachen Lösungen zu kommen. In diesen Momenten versteht man, warum er in der Branche von den Kollegen respektvoll als „kreatives und sehr sympathisches Monster“ bezeichnet wird.

Auf die Frage, was Coaching genau ist und wer sich coachen lässt, erklärt uns Alexander Maria Faßbender: „Coaching ist eine empathisch ablaufende, interaktive Kommunikation mit einer zweiten Person, in der es meistens um deren zielorientierte Persönlichkeitsentwicklung, d.h. eine Änderung oder Veränderung geht. Im Prinzip ist Coaching: „Alles oder Nichts“.

Bisher war Coaching eher ein Begriff im Sport und Management, doch in den letzten Jahren hat sich dies Gott sei Dank sehr gewandelt. Trotzdem wird Coaching auch heute noch meistens mit Business in einen Topf geworfen. Da findet man dann hauptsächlich die klassischen Business Coachings wie Zeitmanagement, Umgang mit Stress, Kommunikation im Umgang mit Kollegen, uvm. Aber auch Themen, wie kann ich an frühere Erfolge anknüpfen oder wie kann ich noch erfolgreicher werden, haben nach wie vor einen starken Zulauf.

Alexander Maria Faßbender® warnt vor dieser einseitigen Betrachtungsweise. Er ist überzeugt davon, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Unter diesem Aspekt sollte der Mensch als Ganzes betrachtet werden und die eigene Betrachtung dadurch beschränken, in dem er sie in Business und Privat aufteilt.

Daher ist es besonders erfreulich, dass die Coachings im privaten Bereich in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Extreme Anforderungen, hoher Druck, Existenzangst, Orientierungslosigkeit, Beziehungsprobleme, aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Wunsch nach mehr Erfolg und Lebensfreude bringt zunehmend mehr Menschen dazu, sich coachen zu lassen. Früher hat man viele Dinge als unveränderlich hingenommen. Selten gab es jemanden an den man sich hätte wenden können, wenn die Unterstützung nicht aus der Familie oder dem näheren Lebensumfeld kam. Heute gibt es professionelle und vor allem objektive Coaches, wie Alexander Maria Faßbender®, an die man sich wenden kann. Dies ist zum einen bequem und hat den Vorteil, dass man an sich arbeiten kann, ohne das nähere Umfeld über die vermeintlich eigenen Schwächen informieren zu müssen.

So vielfältig und individuell wie die Menschen sind auch deren Gründe sich an einen Coach zu wenden. Dabei können die Probleme die es zu lösen gilt völlig verschieden sein. Dies hängt oft damit zusammen, aus welchem Umfeld jemand kommt. Die einen suchen nach Lösungen um ihre Beziehung oder ihren Arbeitsalltag zu verbessern, wiederum andere haben Fragen, wie gehe ich eigentlich mit großem Erfolg um, wie mit plötzlicher Medienpräsenz, was machen ich wenn ich plötzlich viel Geld zur Verfügung habe. Wildfremde Menschen kommen auf mich zu, wie kann ich mich davon schützen? Bis hin zu banalen Dingen wie, kaufe ich mir einen Porsche oder lieber einen Ferrari. Ein 22-jährige Frau zum Beispiel kam mit dem Wunsch, dass es nicht mehr als 5.000 Euro ausgeben möchte aber meistens 10.000 ausgibt. Nach 10 Std. war das “Problem” gelöst, jetzt gibt sie nur noch ca. 2.500 Euro aus. Auch wenn uns das überzogen und verrückt erscheint, für diese junge Frau war es tatsächlich ein Problem und sie freut sich heute über den erfolgreichen Verlauf des Coachings.

Das Besondere an der Arbeit von Alexander Maria Faßbender® ist, dass sein Coaching genauso einzigartig ist, wie der Mensch, den er coacht. Er sucht nach Lösungen, die bereits im Kunden stecken, ohne dass es diesem bewusst ist. Wie einst der Hofnarr, hält der Coach dem Coachee einen Spiegel vor und regt ihn somit zum nachdenken über sich selbst an. Sobald diese Selbstreflexion einsetzt, können auch Schritt für Schritt die Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Das Coaching ist dabei interdisziplinär und läuft bei Frauen wie Männern stets auf der Identitätsebene ab.

Dabei gibt es grundlegende Unterschiede im Coaching von Frauen und Männern. Während Frauen sich meist aus eigenem Antrieb in ein Coaching begeben, ist die Zahl der Männer, die von ihren Partnerinnen oder anderen Bezugspersonen geschickt werden deutlich höher. Auch sind Frauen zu Beginn weitaus kommunikativer und emotionaler, während man Männern anfänglich nahezu jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Interessant ist, dass sich diese Situation im Laufe des Coachings dreht. Plötzlich sind die Männer viel kommunikativer, entdecken ihre Emotionalität und ihr Wesen fängt an sich zu verändern. Bei vielen kommt die Frage auf, wann ist ein Mann ein Mann und wann darf er ein Mann sein. Bei Frauen die anfänglich viel geredet haben, erhöht sich die Qualität ihrer Mitteilung und auf ihre Emotionen bezogen, bekommen sie noch mehr Tiefgang.

Wir wollen von AMF wissen, ob es einen Unterschied zwischen Privat und Business gibt. „Eigentlich nicht. Es begründet sich dahingehend, früher konnte man noch unterscheiden das bin ich privat, das bin ich im Job. Heute ist das nicht mehr so. Wenn ich mich im Job beschissen fühle, dann hat das Konsequenzen und direkte Auswirkungen im Privatleben oder umgekehrt. Es gibt keinen wirklichen Unterschied mehr. Leider haben viele Menschen dies noch nicht verstanden und halten immer noch an der Trennung zwischen Privat und Business fest. Ein eklatanter Fehler, denn man muss sich selbst als ein komplettes System verstehen, in dem jedes Rädchen eine Funktion hat und nur das Zusammenwirken aller Rädchen das System am Laufen hält, wie ein exzellentes Uhrwerk.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Coach? Das Wichtigste ist, er muss eine eigene Identität haben, muss selbst wissen wer er ist und was los ist. Sehr wichtig ist auch die ständige Selbstreflexion, zu der sich Werte wie Sympathie, Empathie, Selbstvertrauen und Vertrauen generell, Intuition, sicheres Auftreten, Lebens- und Berufserfahrung. Basis des Ganzen ist eine solide Ausbildung, während der man eine Vielzahl von Werkzeugen und Fähigkeiten erlernt, durch die man effizientere Ergebnisse für seine Kunden erzielen kann. Theoretisch kann jeder Coach werden, der die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, vorausgesetzt er erfüllt die Grundvoraussetzung: Talent und Begeisterung für Menschen zu haben.

Obwohl AMF ein gefragter Coach ist, bestätigt er uns, dass man ihn relativ einfach über www.alexander-maria-fassbender.de oder über fassbender@alexander-maria-fassbender.de kontaktieren kann. In einem ersten Gespräch findet er dann gemeinsam mit ihnen sehr schnell heraus, ob, wie und wann er helfen kann. Er lehnt aber auch ab, wenn er keinen guten Draht aufbauen kann, oder es einfach nicht sein Thema ist.

Zum Schluss wollten wir noch wissen, was ein Coach privat macht? Seine Augen bekommen einen träumerischen Ausdruck, als er uns von seiner Tochter, seiner Hündin, vom Lesen und den besonderen Lebensmomente erzählt. Es ist wichtig den Moment zu Leben, den dieser kommt – nie genauso wieder.

Für Sie liebe Leser haben wir AMF noch um eine Übung gebeten, die Sie selbst zu Hause machen können.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch 1 Woche zu leben.

Was würden Sie gerne noch erleben wollen? (Hierzu maximal 4 Punkte aufschreiben)
Von welchen drei Personen möchte ich mich auf alle Fälle noch verabschieden?
Mit welchen drei Personen möchte ich mich aussöhnen?
Wenn sie diese Liste/Punkte aufgeschrieben haben, dann fragen sie sich bitte:

Warum musste es soweit kommen, dass ich mich damit beschäftige?

Das Gespräch/Interview wurde von “Impuls” durchgeführt.

Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Montag Morgen und ALLE wollen oder müssen zur Arbeit, manche gehen erst gar nicht und die Frei und Berufenen oder auch Selbstständigen haben immer die Wahl oder auch nicht. Und alle wollen in der Regel gut motiviert in die Woche starten und alle wollen doch eigentlich etwas ganz anderes machen. Das was, ist selbstredend unterschiedlich.

Wie ist es denn nun wenn man nun das Gefühl hat das , dass Wochenende keine Erholung war, es keine Möglichkeit gab die Batterien aufzufüllen? Und selbst wenn es welche gab, hat es einfach nicht gereicht. Die meisten fühlen sich demotiviert, schlapp, müde, ausgelaugt, haben manchmal eine miese Laune, laufen fremdgesteuert durch die Gegend oder sitzen einfach nur da und starren Löcher in die Luft.

Wahrscheinlich und ganz bestimmt gibt es noch viele andere Möglichkeiten damit umzugehen oder Symptome woran man diesen Zustand des ausgepowert erkennen kann.

Nun wie geht man damit um. Ich schreibe dann ganz gerne, sowie JETZT.

Ich frage mich immer dann: was will mein Körper mir damit sagen und natürlich mein Geist. Und darum geht es auch meistens. Unser Körper ist leider nicht ausgeglichen und deshalb reagiert dieser mit bestimmten Symptomen. Bei jedem Menschen anders, aber dieser reagiert.

In euch euch hinein zu horchen ist extrem wichtig. Es zu lernen ist eine Grundübung um mit seinem Leben besser, bewusster zu Recht zu kommen. Wenn man gelernt hat, auf sich zu hören , auf seinen Körper zu hören, dann lebt man einfach ein bewussteres, leichteres Leben. Und wer will das nicht?

Wer weg hört wird einfach nur Leben. Auch aber auch das ist vollkommen ok.

Das was ihr , also was man letztendlich hört ist auch die Lösung für welchen Zustand auch immer. Es ist so einfach und jeder kann das Lernen oder auch manche werden es einfach ausprobieren und dann auch können. INTUITION – INSPIRATION sind wichtige Werte die es gilt zu Lernen oder zu verinnerlichen. IMPROVISATION heisst sich auf das schnell einzustellen und zu reagieren, was einem das Leben so vorsetzt. Das gelingt aber nur mit HILFE der eigenen IDENTITÄT gepaart mit der INSPIRATION und INTUITION.

Wer bemerkt, dass es er zum Beispiel am heutigen Morgen DE-MOTIVIERT ist oder über andere Merkmale verfügt, der ist wesentlich weiter , als ALLE Andere. Wieso? Er muss über eine gewisse IDENTITÄT bereits verfügen. Denn nur wer sich kennt oder ein wenig kennen gelernt hat- besitzt die Fähigkeit über seine INTUITION dieses auch wahrzunehmen.

Jetzt musst du nur noch LERNEN darauf zu reagieren und zwar, dass es dir gut tut. Und zwar , dass du dich besser damit fühlst.

Geht nicht? Doch das geht.

Ich gebe hier gerne immer wieder Gedankengänge weiter oder/und meine Erfahrungswerte. Welche die ich selber erlebt habe und solche die ich mit und durch meine Kunden erleben durfte. Und ich werde nur das weiter geben, was auch funktioniert. Was auch umgesetzt werden kann.

Ich hoffe ihr findet ein wenig RUHE um diese Zeilen auch wirken zu lassen. Ruhe ist etwas, was Menschen gerade in Mitteleuropa nur recht schwer umsetzen können. Wieso? Weil es an der Zeit gebunden ist und die meisten Menschen entwickeln zu spät ein gewisses Zeitgefühl. Sich bewusst hinzusetzen und einmal ein gewisse Zeit, sagen wir 1 Minute nur auf eure Atmung zu achten, fällt den meisten Menschen recht schwer.

Sich jetzt genau die Zeit zu nehmen über all das hier nachzudenken oder gar inne zu halten und es wirken zu lassen oder einfach auch nur , dass hier zu Ende zu lesen 🙂

Dankbarkeit für ALLES und immer.

Ich wünsche euch jetzt einen schönen Tag , eine tolle Woche – was immer der Einzelne , die EINZELNE daraus machen möge. AMF

UNfassbar – Warum – Tragödie – Schrecklich

UNfassbar – Warum – Tragödie – Schrecklich

Einen Menschen zu verlieren ist EXTREM schlimm, schrecklich und traurig. Man kann sich NICHT verabschieden – man weiß nicht warum und selbst wenn – begreift man es nicht , will es manchmal auch gar NICHT. Zu erfahren , dass ein Mensch in der unmittelbaren Nähe aus seinem persönlichen Umfeld gestorben ist – versetzt einen in eine Starre eine Ohnmacht macht einfach fassungslos.

Nichts ist mehr so wie es mal war oder wieder sein könnte. Der Mensch ist weg – ich kann ihm nichts mehr sagen – ich kann mich nicht mehr mit ihm treffen , ihm sagen wie gerne ich mit ihm zusammen bin. Was ich noch alles erleben wollte – wo ich noch alles mit ihm sein wollte.

Wenn du Wünsche oder Sehnsüchte desjenigen kennst, dann denkst du automatisch auch daran: Er wollte doch noch ….. Er hatte noch soviel vor…..

  • Ohnmacht
  • Nicht begreifen können oder wollen
  • Was mache ich JETZT nur?
  • Wie geht es JETZT weiter?
  • Resignation
  • Wut Ärger Frust
  • Traurigkeit
  • Schreikrämpfe
  • Drang zum Fortlaufen
  • Redebedarf oder lieber Schweigen

Das sind nur einige der Symptome – oder einer emotionalen Reaktion. Es sieht ja so aus , dass wirklich ein Mann dafür verantwortlich zu sein scheint für den Tod von weiteren 149 Menschen, die nicht sterben wollten.

“Begleitender Suizid”
Die Angehörigen werden sich noch mehr FRAGEN: Wieso? Warum? Welches Recht hatte er nur, so zu handeln?Wie konnte es soweit nur kommen? Hat denn niemand bemerkt was er vor hatte?

Derzeit weiß man es noch nicht und dennoch wird man sich genau der Situation stellen müssen. Es wir den Angehörigen nicht helfen. Bei denen geht es um Verarbeitung der ADHOCK Situation – dass ein lieber/geliebter Mensch aus ihrer Mitte gerissen wurde. Die angeblichen Schreie auf dem Voice Recorder “TUN” dabei ihr übriges.

Trauer – und Wut und Resignation werden hier wohl vorherrschend sein.Und die Kollegen/innen werden jede Menge Arbeit haben. Ich hoffe, dass man den Betroffenen auch die Zeit gibt – alles verarbeiten zu dürfen – Zeit der Trauer, der Wut , der Ohnmacht und des Abschiedes.

Dann gibt es noch die Eltern des ” Attentäters” – die zuerst auch dachten wieviele andere der Angehörigen WARUM passiert so etwas. Die Eltern werden sich jetzt noch mehr FRAGEN WARUM hat unser Sohn das gemacht? Wir verstehen es NICHT? Das haben wir nicht kommen sehen? Vielleicht fragt sich das auch die Lebensgefährtin?

SCHULD wird das entsprechende Thema der nächsten Wochen sein. Hätten wir es verhindern können und wenn JA – wie?

Das Thema “Schuld” wird auch ein Thema der Fluggesellschaften sein und bleiben. Welche Mechanismen hätte man ansetzen /einsetzen können um es vielleicht zu verhindern?

Für die Eltern hoffe ich wirklich, dass es irgendwann eine Möglichkeit gibt sich mit dem einen oder anderen Angehörigen aussprechen zu können – vielleicht sogar eine Art der “Vergebung” im Sinne von “Sie sind nicht SCHULD” geben wird.Sein Kind zu verlieren ist SCHRECKLICH , aber unter diesen Umständen zu wissen, dass das eigene Kind soviel Menschen auf sein Gewissen geladen hat, ist ein Drama.

Die Kollegen/innen die JETZT aktiv sind – drücke ich alle Daumen der Welt, dass Sie genügend Kraft besitzen werden diese schwer Aufgabe auch zu bewältigen.

Ich finde dieses schreckliches Ereignis hat “gezeigt” wie sehr wir Menschen solidarisch sein können, auch wenn dafür 150 Menschen sterben mussten. In der festen Überzeugung, dass wir etwas bewegen können wenn wir es wollen , wenn wir emotional betroffen sind und wenn der Einschlag sehr NAH ist, dann werden wir auch hier in Deutschland – AKTIV.Die Frage die auch bleibt ist die: Warum musste das geschehen damit wir uns ALLE solidarisch erklären – dass wir ALLE Trauer empfinden und die Betroffen sind?

Warum schreibe ich darüber? Auch ich trauere, verarbeite und es ist meine Art damit umzugehen. Zu zeigen was es mit mir macht und da ich weiß, dass ich in der Regel für einige den Puls der Zeit treffen werde – veröffentliche ich es auch hier. Ich bin ein mitfühlender Mensch, der jede Menge Empathie besitzt. Wenn ich NICHT darüber schreiben würde, dann wäre ich nicht ICH und ich möchte auch nicht schweigen – ich muss meiner Trauer – meiner Ohnmacht LUFT verschaffen.

Aufgrund meiner vielfältigen Erfahrung im Leben und in meinem Beruf weiß ich genau, dass die NAH Betroffenen die Bilder NIE vergessen werden und können. Aber vielleicht ein wenig die emotionale Nähe, die Bedeutung dessen was WIRKLICH ist. Die emotionale Nähe wird etwas weiter nach hinten rücken können, aber den Kloss im Hals, die Tränen dürfen bleiben – aber auch im Laufe der Zeit weniger werden. Wir durften ALLE bleiben , uns wurde weitere Lebenszeit geschenkt. Wir haben die Verpflichtung diese zu Nutzen. Die Erinnerung an den Tod und das Sterben ist immer auch mit dem Leben verbunden.AMF

 

Persönlicher Kommentar zum Netzverhalten:

Das Phänomen der TRAUER im Netzt aber auch der WUT – hat einen traurigeren Höhepunkt erreicht. Leider auch ein Höhepunkt von Unverständnis und Menschen die sich als Pietätlos und Geschmacklos herausstellen. Normalerweise sind diese ” Trolle” in den Griff zu bekommen – nur in diesem Falle sind es Menschen aus meiner Sicht die sich selber selbst am Tod andere SELBST Beweihräuchern. Ich empfehle in solchen Dinge einfach zu löschen – Personen zu entfernen/blockieren und nur bedingt darüber aufzuregen.

Sich SELBST coachen? Geht das? – Eine Möglichkeit

Sich SELBST coachen? Geht das? – Eine Möglichkeit

Immer wieder fragen mich Menschen: “Wieso erreiche ich meine Ziele nicht? Eigentlich habe ich doch alles getan, um genau diese, meine Ziele zu erreichen!” Ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage. Oder ich weiß sie nicht. Da die Gründe dafür meiner Erfahrung nach vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es unter anderem auch darum, bestimmte Ziele – beruflich wie privat – zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele (WAS Sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein. Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft, Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?
a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?
b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert? (hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)
c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?
a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die “Ja” lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…
b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen? (z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?
Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: “Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!” werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?
b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?
Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?
b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?
c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?
d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Es gibt Situationen im Leben, in denen sich das Gefühl von massiver Ohnmacht einstellt, gepaart mit einem „bescheidenen“ Gefühl im Bauchraum. Da fragt man sich: „Wie kann es überhaupt weiter gehen? Will ich überhaupt noch, das es weiter geht? Wenn es weiter geht, welche Qualität hat dann dieses Leben?“

Das Fatale an dieser Situation: Du bist selber betroffen. Du steckst in dieser misslichen Situation. Es ist nicht so, dass du einem guten Freund einfach nur einen Rat geben kannst, du musst dir selbst helfen.

Wenn ich in einer derartigen Situation feststecke, läuft in meinem Kopf eine Art Kopfkino ab und gehe in Bildern die verschiedenen Situationen durch. Ich versuche mich im Internet schlau zu machen oder bei Freunden oder Menschen, denen ich vertrauen kann oder darf. In der Psychologie nennt man das: Externe Referenzen einholen um seine interne Referenz zu stärken. Wobei es gar nicht so einfach ist, in dieser Situation der Ohnmacht einen relativen kühlen Kopf zu bewahren. Doch zurück zu den Bildern im Kopf: sie helfen mir dabei, die möglichen Situationen so zu erleben wie es sein könnte, mit allen Emotionen. Dabei stellt sich für mich dann schnell heraus, was ich will und was eben nicht.

Alles hat sein Zeit – auch die Ohnmacht und die Existenzangst. Die Unsicherheit, keine Existenz im herkömmlichen Sinn zu haben, nichts mehr zu besitzen ist – so meine Erfahrung – die mittlerweile schlimmste und häufigste Form im Coaching und in der Therapie. Es gibt mannigfaltige Unterarten von Existenzängsten, die jeder für sich und in seiner augenblicklichen Situation als bedrohlich und auch sehr nah empfindet.

Dabei treten manchmal sogar körperliche Symptome auf:

  • mangelnde Konzentration
  • wenig oder unregelmäßiger Schlaf
  • geringer Appetit
  • Antriebslosigkeit
  • Rückzug von Familie und Freunden
  • Kontaktarmut
  • leichte Panikattacken
  • Schweißausbrüche
  • Nervosität
  • manchmal auch erhöhter Alkohol- oder Nikotinverbrauch
  • bis hin zu Medikamentenmissbrauch.

Dieses Gefühl in einer Sackgasse zu sitzen ist – hart aber ehrlich formuliert – ein ziemlich beschissenes. Zu fühlen, dass man über einem Abgrund schwebt, ist kein schönes Gefühl. Das will niemand erleben. Wie glauben Sie geht es Menschen, die das in der Realität erleben und massiv unter diesem Gefühl leiden?

Um die Wahrheit zu sagen: Dieses Gefühl ist einfach nur schrecklich. Alleine dieses Wort „schrecklich“ macht es noch schlimmer. Beim Schreck steigt der Blutdruck, Adrenalin wird ausgeschüttet und so weiter und das Gefühl verstärkt sich. Das will keiner erleben – oder?

Die Alternative: Aushalten der Situation und dann so rasch als möglich raus aus diesem Stuck State, dieser festgefahrenen Situation. Nur das Aushalten zählt in diesem Moment. Zu spüren, was da mit einem passiert. Außerdem gilt es auch eine weitere wichtige Emotion zu verdauen: die Scham.

Wir schämen uns massiv für unsere Ängste. Damit entsteht ein Kreislauf, der es enorm schwierig macht, wieder heraus zu kommen. Und glauben Sie mir eines, es geht nicht nur den Menschen, die keinen Job haben oder am Rande des Gesellschaft leben, so. Es geht allen so, ohne Ausnahme. Es wird nur nicht darüber gesprochen, eben wegen der Scham. Daher ist es wichtig , dass Sie dieses Gefühl wirklich spüren und zulassen, auch wenn es im ersten Moment keinen Sinn macht und Sie sich bestimmt fragen: „warum soll ich das denn aushalten, dann wird es doch nur schlimmer!“ Ja und Nein – spüren Sie in dieses Gefühl hinein und schauen Sie, wohin es Sie führt. Schreiben Sie es auf und schauen Sie, welche Verknüpfungen es zwischen den einzelnen Gefühlen und dem was dahinter steht, gibt.