Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun?

„Inspiration for life“ so einfach und zugleich genial fasst einer der bekannteste deutschsprachigen Coaching Experten, Alexander Maria Faßbender, seine Arbeit in Worte. Aber wer ist Alexander Maria Faßbender wirklich? Was steckt hinter seinem Erfolgskonzept, das schon so vielen Menschen geholfen hat, „Ihren“ Weg in eine erfüllte , glücklichere Zukunft zu finden?

Auf den ersten Blick wirkt er sehr sympathisch, ruhig, ja beinahe so ein Schwiegermutter Typ, dem man gerne alles erzählt. Aber wer ihn einmal auf der Bühne erlebt hat, der weis, dass das nur die Spitze des Eisberges ist. Alexander Maria Faßbender ist ein inspirierender, kreativer, empathischer Coach und Speaker, der es versteht innerhalb kürzester Zeit zu, für den Teilnehmer oft unerwartet einfachen Lösungen zu kommen. In diesen Momenten versteht man, warum er in der Branche von den Kollegen respektvoll als „kreatives und sehr sympathisches Monster“ bezeichnet wird.

Auf die Frage, was Coaching genau ist und wer sich coachen lässt, erklärt uns Alexander Maria Faßbender: „Coaching ist eine empathisch ablaufende, interaktive Kommunikation mit einer zweiten Person, in der es meistens um deren zielorientierte Persönlichkeitsentwicklung, d.h. eine Änderung oder Veränderung geht. Im Prinzip ist Coaching: „Alles oder Nichts“.

Bisher war Coaching eher ein Begriff im Sport und Management, doch in den letzten Jahren hat sich dies Gott sei Dank sehr gewandelt. Trotzdem wird Coaching auch heute noch meistens mit Business in einen Topf geworfen. Da findet man dann hauptsächlich die klassischen Business Coachings wie Zeitmanagement, Umgang mit Stress, Kommunikation im Umgang mit Kollegen, uvm. Aber auch Themen, wie kann ich an frühere Erfolge anknüpfen oder wie kann ich noch erfolgreicher werden, haben nach wie vor einen starken Zulauf.

Alexander Maria Faßbender® warnt vor dieser einseitigen Betrachtungsweise. Er ist überzeugt davon, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Unter diesem Aspekt sollte der Mensch als Ganzes betrachtet werden und die eigene Betrachtung dadurch beschränken, in dem er sie in Business und Privat aufteilt.

Daher ist es besonders erfreulich, dass die Coachings im privaten Bereich in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Extreme Anforderungen, hoher Druck, Existenzangst, Orientierungslosigkeit, Beziehungsprobleme, aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Wunsch nach mehr Erfolg und Lebensfreude bringt zunehmend mehr Menschen dazu, sich coachen zu lassen. Früher hat man viele Dinge als unveränderlich hingenommen. Selten gab es jemanden an den man sich hätte wenden können, wenn die Unterstützung nicht aus der Familie oder dem näheren Lebensumfeld kam. Heute gibt es professionelle und vor allem objektive Coaches, wie Alexander Maria Faßbender®, an die man sich wenden kann. Dies ist zum einen bequem und hat den Vorteil, dass man an sich arbeiten kann, ohne das nähere Umfeld über die vermeintlich eigenen Schwächen informieren zu müssen.

So vielfältig und individuell wie die Menschen sind auch deren Gründe sich an einen Coach zu wenden. Dabei können die Probleme die es zu lösen gilt völlig verschieden sein. Dies hängt oft damit zusammen, aus welchem Umfeld jemand kommt. Die einen suchen nach Lösungen um ihre Beziehung oder ihren Arbeitsalltag zu verbessern, wiederum andere haben Fragen, wie gehe ich eigentlich mit großem Erfolg um, wie mit plötzlicher Medienpräsenz, was machen ich wenn ich plötzlich viel Geld zur Verfügung habe. Wildfremde Menschen kommen auf mich zu, wie kann ich mich davon schützen? Bis hin zu banalen Dingen wie, kaufe ich mir einen Porsche oder lieber einen Ferrari. Ein 22-jährige Frau zum Beispiel kam mit dem Wunsch, dass es nicht mehr als 5.000 Euro ausgeben möchte aber meistens 10.000 ausgibt. Nach 10 Std. war das “Problem” gelöst, jetzt gibt sie nur noch ca. 2.500 Euro aus. Auch wenn uns das überzogen und verrückt erscheint, für diese junge Frau war es tatsächlich ein Problem und sie freut sich heute über den erfolgreichen Verlauf des Coachings.

Das Besondere an der Arbeit von Alexander Maria Faßbender® ist, dass sein Coaching genauso einzigartig ist, wie der Mensch, den er coacht. Er sucht nach Lösungen, die bereits im Kunden stecken, ohne dass es diesem bewusst ist. Wie einst der Hofnarr, hält der Coach dem Coachee einen Spiegel vor und regt ihn somit zum nachdenken über sich selbst an. Sobald diese Selbstreflexion einsetzt, können auch Schritt für Schritt die Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Das Coaching ist dabei interdisziplinär und läuft bei Frauen wie Männern stets auf der Identitätsebene ab.

Dabei gibt es grundlegende Unterschiede im Coaching von Frauen und Männern. Während Frauen sich meist aus eigenem Antrieb in ein Coaching begeben, ist die Zahl der Männer, die von ihren Partnerinnen oder anderen Bezugspersonen geschickt werden deutlich höher. Auch sind Frauen zu Beginn weitaus kommunikativer und emotionaler, während man Männern anfänglich nahezu jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Interessant ist, dass sich diese Situation im Laufe des Coachings dreht. Plötzlich sind die Männer viel kommunikativer, entdecken ihre Emotionalität und ihr Wesen fängt an sich zu verändern. Bei vielen kommt die Frage auf, wann ist ein Mann ein Mann und wann darf er ein Mann sein. Bei Frauen die anfänglich viel geredet haben, erhöht sich die Qualität ihrer Mitteilung und auf ihre Emotionen bezogen, bekommen sie noch mehr Tiefgang.

Wir wollen von AMF wissen, ob es einen Unterschied zwischen Privat und Business gibt. „Eigentlich nicht. Es begründet sich dahingehend, früher konnte man noch unterscheiden das bin ich privat, das bin ich im Job. Heute ist das nicht mehr so. Wenn ich mich im Job beschissen fühle, dann hat das Konsequenzen und direkte Auswirkungen im Privatleben oder umgekehrt. Es gibt keinen wirklichen Unterschied mehr. Leider haben viele Menschen dies noch nicht verstanden und halten immer noch an der Trennung zwischen Privat und Business fest. Ein eklatanter Fehler, denn man muss sich selbst als ein komplettes System verstehen, in dem jedes Rädchen eine Funktion hat und nur das Zusammenwirken aller Rädchen das System am Laufen hält, wie ein exzellentes Uhrwerk.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Coach? Das Wichtigste ist, er muss eine eigene Identität haben, muss selbst wissen wer er ist und was los ist. Sehr wichtig ist auch die ständige Selbstreflexion, zu der sich Werte wie Sympathie, Empathie, Selbstvertrauen und Vertrauen generell, Intuition, sicheres Auftreten, Lebens- und Berufserfahrung. Basis des Ganzen ist eine solide Ausbildung, während der man eine Vielzahl von Werkzeugen und Fähigkeiten erlernt, durch die man effizientere Ergebnisse für seine Kunden erzielen kann. Theoretisch kann jeder Coach werden, der die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, vorausgesetzt er erfüllt die Grundvoraussetzung: Talent und Begeisterung für Menschen zu haben.

Obwohl AMF ein gefragter Coach ist, bestätigt er uns, dass man ihn relativ einfach über www.alexander-maria-fassbender.de oder über fassbender@alexander-maria-fassbender.de kontaktieren kann. In einem ersten Gespräch findet er dann gemeinsam mit ihnen sehr schnell heraus, ob, wie und wann er helfen kann. Er lehnt aber auch ab, wenn er keinen guten Draht aufbauen kann, oder es einfach nicht sein Thema ist.

Zum Schluss wollten wir noch wissen, was ein Coach privat macht? Seine Augen bekommen einen träumerischen Ausdruck, als er uns von seiner Tochter, seiner Hündin, vom Lesen und den besonderen Lebensmomente erzählt. Es ist wichtig den Moment zu Leben, den dieser kommt – nie genauso wieder.

Für Sie liebe Leser haben wir AMF noch um eine Übung gebeten, die Sie selbst zu Hause machen können.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch 1 Woche zu leben.

Was würden Sie gerne noch erleben wollen? (Hierzu maximal 4 Punkte aufschreiben)
Von welchen drei Personen möchte ich mich auf alle Fälle noch verabschieden?
Mit welchen drei Personen möchte ich mich aussöhnen?
Wenn sie diese Liste/Punkte aufgeschrieben haben, dann fragen sie sich bitte:

Warum musste es soweit kommen, dass ich mich damit beschäftige?

Das Gespräch/Interview wurde von “Impuls” durchgeführt.

Interview – bewegte Biografien – Alexander Maria Faßbender

Interview – bewegte Biografien – Alexander Maria Faßbender

Inspiration for life® – ist das Markenzeichen von seinen Teilnehmern/Kunden mit auf den Weg gibt. Alexander Maria Faßbender ist ein Macher und Umsetzer für jeden Menschen, der erfolgreich(er) und glücklich(er) durchs Leben schreiten möchte.

Sie sind Wahrnehmungsexperte. Wie kann man seine Wahrnehmung schulen? Können Sie Beispiele dafür nennen?
Die Wahrnehmung kann ich schulen, indem ich mir einegegenüber und spielen mit ihrem Handy oder lesen in einer Zeitung. Kommunikation funktioniert so aber nicht! Wer für Wahrnehmung keine Zeit hat und die Achtsamkeit nicht lebt, wird sich am Ende seines Lebens fragen, warum er so wenig vom Leben hatte.

Wahrnehmung bedeutet, für sich selbst und andere extrem achtsamwird ausgeglichener sein, entspannter Entscheidungen treffen und weniger Stress mit nach Hause nehmen.
Was verbirgt sich hinter Ihrem Thema Inspiration4Life? Wie kann man ein inspiriertes Leben führen?
Inspiration bedeutet, den eigenen Spirit in sich zusich dann jedoch überfüllt, wenn der gesamte Kuchen aufgegessen wurde. Hätte man nur ein Stück vom Kuchen gegessen, wäre man zufrieden gewesen. Inspiration bedeutet nichts anderes, als sich für sich und sein Leben zu begeistern oder endlich das Leben inspiriert zu leben – welches derjenige schon immer leben wollte. Das geht ganz einfach.

Wie kann man Kreativität in sein Leben bringen?
Relativ simpel – seien Sie offen. Probieren Sie sich aus.schnell zu begeistern. Hierzulande ist man da viel zurückhaltender und reagiert eher mit Skepsis. Über den Vorschlag wird hier lange nachgedacht und die begeisterte Reaktion kommt auch erst viel später. Kreativität wird hier geradezu gehemmt mit den Sätzen „darf man nicht“ oder „geht ja nicht“. Eigentlich schade, oder?
Sie haben eine Space Coaching Academy gegründet. Was verbirgt sich dahinter?
Die Space Coaching Academy gibt es jetzt drei Jahre. Diesubjektiv empfundenen Extremsituationen sehr viel lernen können. Wir haben ebenfalls Astronauten interviewt und ein Programm entwickelt, das auf den Fähigkeiten und Fertigkeiten von Astronauten basiert, die für uns Menschen in allen Positionen des Lebens vorteilhaft sind.

Wir bauen derzeit eine Akademie auf mit dem Ziel,vorhanden und wir bekommen Zuspruch von allen Seiten der bemannten Raumfahrt und externen Anbietern. Wir stehen mit vielen in Kontakt, wie mit DLR, ESA oder NASA und Russland. Ich habe eine Marktlücke entdeckt, die am Anfang ihre Fülle noch nicht offenbarte. Am Anfang war es eher witzig, Space Coach zu sein, aber mittlerweile ist es wirklich gigantisch geworden.
Es gibt also einen großen Bedarf?
Experten beziffern den Markt der suborbitalen Raumflüge, dreistelligen Billionenmarkt. Die Weltraumtouristen müssen ja in bestimmten Bereichen trainiert werden, da sie sonst gar nicht die körperliche und geistige Kapazität besitzen mitfliegen zu können.

Wir bilden momentan Coaches in Deutschland, Russland undsubjektiv empfundener Lebenssituationen interessiert, ist bei uns bestens aufgehoben. Wir erhalten viele Bewerbungen für die Coach-Ausbildung und den Lehrgang, aber wir nehmen nicht jeden. Menschen, die wirklich qualitativ etwas erreichen wollen und nicht nur am Geld interessiert sind, werden bei uns zum zertifizierten Space Coach trainiert.

Sie selbst sind ja eine höchst erfolgreiche Persönlichkeit. Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?
Sehr wichtig ist der letzte Teil der Frage. Jeder sollteErfolg mit dem Geld auf dem Konto. Für viele, die gerade angefangen haben oder sich etwas aufbauen wollen, ist das sehr deprimierend. Erfolg muss ich so definieren, dass ich mich daran aufrichten kann. Das Feedback eines Kunden ist für mich Erfolg und hat auch ganz viel mit Anerkennung zu tun.

Anerkennung hat vielfältige Formen und Erfolg hatkorrekt definiert, weil sie niemanden hatten, der das mit ihnen ausgearbeitet hat. Zum Begriff Erfolg gehören auch die Begriffe Disziplin, Konsequenz und das „Dranbleiben“. Wenn ich weiß, was ich kann und wer ich bin, dann gilt es immer wieder, dranzubleiben und Durststrecken zu überwinden. Wenn ich nicht dranbleibe, dann gebe ich mich selber auf.
Können Sie uns verraten, ob Sie tägliche Routinen haben, die zu Ihrem Erfolg beitragen?
Ich habe einen Hund, trinke gerne Kaffee und gehe Joggen.auf und sage recht regelmäßig: „Danke für den Tag – den ich erleben darf.“ Und abends kommt es immer wieder vor, dass ich mich bedanke für den Tag, den ich erleben durfte.
Sie haben in Ihrem Leben schon viele Hürden genommen. Woher haben Sie die Kraft dafür genommen?
Ich habe schon früh in meinem Leben gelernt: „Hinfallen bedeutet, dass es auch Leben gibt. Wenn ich keine Hoffnung mehr habe, dann habe ich ein Problem mit dem Leben. Solange ich Licht am Ende des Tunnels sehe, ist alles gut. Keine Hoffnung, wenig Hoffnung.

Ich empfehle, am Morgen eine gezielte Übung zu machen,mindestens eine Minute durchzuhalten. Das ist eine schöne und simple Übung für den Morgen, die aus dem Yoga kommt. Der Kopf wird frei und die Pose macht Lust auf den Tag, indem man gute Laune bekommt und positiver gestimmt ist. Das Wichtigste bleibt aber die Hoffnung.
Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Erfolg im Beruf und Freizeit? Können Sie uns einen oder mehrere Tipps geben? Ganz wichtig ist das Zeitmanagement. Ich muss mir die Zeit nehmen, die ich brauche. Ich habe mir immer schon die Zeit eingeteilt. Ich muss achtsam mit mir selber sein und dann kann ich die Zeit anders einteilen.

Eine kleine Übung besteht darin, einen Kreis aufzumalenPrioritätenliste.

Dann arbeite ich nicht zwölf Stunden am Tag, sondern nur acht, weil ich mir die Zeit selber einteile und die Prioritäten so setze, dass ich mehr Zeit mit meiner Familie, mit Sport oder meinen Hobbies verbringen kann. Das berühmte Buch von Timothy Ferriss „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ bedeutet mir sehr viel.

Welche drei Bücher sollten erfolgreiche Persönlichkeiten unbedingt lesen?
„Der Alchimist“ von Paulo Coelho.
„Frannies Welt. Eine Kindheit in Missouri“ von Frank Farrelly.
Biografien, zum Beispiel von Sir Peter Ustinov.
Was lesen Sie selber gerade?
Sachbücher über körperliche und psychische Gewalt an

The Final Five (Fünf kurze Antworten in einem Satz zum Schluss)

Welches Lebensmotto beschreibt Sie am besten?

An dem Tag, wo es keine Hoffnung mehr gibt, bin ich nicht mehr da.

Wie beginnt für Sie ein erfolgreicher Tag?

Mit gutem Kaffee.

Bei der ersten Begegnung: Worauf achten Sie bei einem Menschen zuerst?

Auf die Ausstrahlung.

Verraten Sie uns, auf welchen Gebrauchsgegenstand Sie nicht mehr verzichten möchten?

Auf mein Handy.
Welches Geschenk sollte man Ihnen niemals machen?
Mich zum Fisch-Essen einzuladen.

 

Vielen Dank für Ihre interessanten Antworten. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

 

Verschlafen – Auszeit – Legastheniker

Verschlafen – Auszeit – Legastheniker

so jetzt aber …….

nachdem ich jetzt doch glatt sechs Wochen nichts geschrieben habe – geht es jetzt aber weiter.

Ich bin einfach nicht dazu gekommen – und ich wollte auch eigentlich den Blog noch weiter aufpimpen, nachdem immer mehr uns folgen und das hier lesen was ich hier schreibe. Also einfacher – übersichtlicher und so – naja wovon man also so träumt;-)

Der eine oder andere hat ja schon bemerkt, dass ich immer wieder gerne Rechtschreibfehler mache. Ich könnte ja jetzt sagen, bitte behaltet Sie – so der so ähnliches habe ich das schon öfters gelesen. Aber nein ich möchte mich heute mal ein wenig outen.

Das Schreiben habe ich spät, sehr spät für mich entdeckt und mittlerweile macht es mir echt Spaß und doch ärgert es mich immer noch, wenn ich auf die “Fehler” angesprochen werde. Ja, ich weiß ein Blog ist was öffentliches und da sollte alles stimmen – und doch ist ein Blog auch etwas Persönliches – Privates , ja sogar sehr intim , obwohl eben ÖFFENTLICH.

Ich bin Legastheniker und das seit meiner Kindheit. Ich habe noch niemanden gefunden der mir in meiner persönlichen Lernart beibringt wie , was richtig geschrieben wird. Mein Trick ich umschreibe gerne. Satzzeichen und ähnliches ist ein Horror für mich. Ich umschreibe manchmal sogar Dinge, wenn ich nicht sicher bin, oder glaube sicher zu sein, wie diese geschrieben werden. Und am Liebsten schreibe ich einfach durch  weil ich hoffe, dass meinen Lesern auf den Inhalt ankommt und auf nichts anderes.

Das ist mit ein Grund warum hier die letzte Zeit so wenig passiert ist, so manche Angriffe, waren einfach zuviel. Darum habe ich ja auch meinen VideoBlog ins Leben gerufen, der mittlerweile 84 Abonnenten hat – Tendenz steigend. Das würde mich auch sehr freuen.

Ich habe für mich beschlossen, dass spezielle hier in diesem Blog, die Regel gilt. Ich schreibe , wie ich etwas empfinde oder über das was ich erlebt habe – und ich schreibe weil ich Spaß daran haben – ich werde niemanden zwingen , dass hier zu lesen und will auch niemanden quälen. Daher wenn jemand damit nicht Leben kann, dann bitte abmelden und NICHT Lesen. Vielleicht wird es einmal besser – vielleicht aber auch nicht. Ich respektiere jegliche Entscheidung.

Was meine Bücher anbelangt – so kann ich garantieren ( hoffe ich mal) dass die Verlage super Arbeit geleistet haben und in diesen Büchern und kommenden – keine Fehler zu finden sein werden.

Legastheniker neigen dazu auch kleine Geschichten zu erstellen – um ihre in meinem Rechtschreibschwäche zu erklären. Meine geht wie folgt, die ich auch so meiner Tochter erklärt habe;-)

Meine Tochter kam gefrustet am Wochenende zu mir weil Sie in Deutsch 4 Fehler hatte und daher nur eine 3 bekommen hatte. Ich habe mir die Arbeit angeschaut und habe zu ihr folgendes gesagt: Papa ist stolz auf dich – du hast in einem Diktat mit mehr als oder wie (geht schon los) 1000 Wörtern nur 4 Fehler gemacht. Ich bin mächtig stolz und der Lehrerin habe ich dieses auch gesagt, dass ich es sch… finde dass man mit 4 Fehler ein “Befriedigend” nur erhält – über 90% richtig – das wäre in der freien Wirtschaft ein Vorstandsposten.

Naja, ich freue mich jetzt wieder auf mehr hier.

Danke fürs Lesen und Treue – euer Alexander Maria Faßbender

Nachruf auf Frank Farelly

Nachruf auf Frank Farelly

Mit Frank Farelly ist einer der ganz Großen von uns gegangen. Mit seiner provokanten Art und seiner provokativen Herangehensweise an Coaching Themen hat unzählige Menschen geprägt und geholfen. Der Versuch eines Nachrufs.

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If you want to strengthen something, oppose it – R.I.P. Frank Farrelly

If you want to strengthen something, oppose it – R.I.P. Frank Farrelly

Frank Farrelly ist am Sonntag, den 10. Februar 2013, gestorben. Frank Farrelly begründete die Provokative Therapie; eine Therapieform, die der Arbeit Milton Ericksons und der Schulen nahe steht, welche gern mit Paradoxien arbeiten. Typisch für die Methodik Farrellys ist, dass er Humor, Provokation, Empathie und Wohlwollen verbindet.

 

Für mich einer der ganz großen und ganz stillen. So allmählich werden es echt weniger. Frank Farrelly ist der Begründer der Provokativen Therapie, hier gehen Humor und Provokation mit Empathie und Wohlwollen Hand in Hand.

 

Mehr dazu auch im Nachruf bei Dr. Noni Höfner oder auf Wikipedia.

 

Ich habe Frank und seine Methoden kennen und lieben gelernt. Seit cirka 12 Jahren begleitet mich Frank, seine Arbeit und auch der Mensch. Immer wenn ich ihm begegnete, änderte sich so vieles in meinem Leben. Für mich war er immer ein Weihnachtsmann aus den Südstaaten der mit soviel Empathie den Menschen auf den Zahn fühlte. Niemand konnte derart Nähe herstellen und dabei doch soviel “zweideutige” oder auch eindeutige Bemerkungen an den Klienten richten, ohne sich eine Ohrfeige zu fangen. Seine Art “Langeweile” zu zeigen und somit doch noch was heraus zu kitzeln. Frank war ein Menschenfreund , weil er wusste , dass er eine Methode an der Hand hatte, die einfach anders und erfolgreich war.

 

Vergessen Sie einfach alles was Sie je über Coaching gehört haben und machen Sie es einfach anderes. Nein , machen Sie es total anders und halten Sie sich an keine Regel.Vergessen Sie Konzepte, Strategien – gehen Sie Paradox vor.

 

Was ist der Unterschied zwischen einen Coach und dem lieben Gott? Der liebe Gott weiß, dass er kein Coach ist…….Das war ein Spruch der viel über ihn aussagt.

 

Für mich ist ein Mensch gestorben, der etwas ganz besonders hinterlassen hat. Eine Methode, ein Tool, dass es immer geben wird. Seine Art zu Arbeiten und live erleben zu dürfen, ist nur schwer als Verlust zu bezeichnen. Er würde es nicht so sehen, weil er auch jetzt Spaß haben wird und einiges mehr noch.

 

Ein toller Mensch wird fehlen. Eine Art von Mentor und ein Mensch der mein Leben geprägt hat, maßgeblich.Und so mancher Klient von mir wird hier lesen können wie viel er mir bedeutet hat und warum ich in vielen Dingen so bin , wie ich bin.

 

Frank, ich DANKE dir für ALLES und ich weiß, dass du Glücklich sein wirst. Du darfst wieder tanzen mit deiner Geliebten June.

 

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„If you want to strengthen something, oppose it“, ist der bekannteste Lehrsatz von ihm. Ich traf ihn unter anderem  2006 bei einem Intensivworkshop, der von Dr.Noni Höfner geleitet wurde, Leiterin des Deutschen Institutes für Provokative Therapie in München. Wir führten ein Interview für das Coaching Magazin “Coaching Area, welches ich hier in Auszügen gerne noch mal vorlegen möchte.

 

 

 

Was war der eigentliche Auslöser dafür, dass Sie Psychiater wurden? 

 

F.F. (lacht): Als ich 14 Jahre alt und auf dem Gymnasium war, da habe ich gehört, dass die Menschen nur zehn Prozent ihrer Fähigkeiten, Talente, Intelligenz und Energien nutzen. Zehn Prozent. Oh Gott, dachte ich, wenn das stimmt, dann nutze ich ja 90 Prozent nicht. Diese 90 Prozent wollte ich mir genauer ansehen. Da war ich 14 Jahre alt und beschloss, Psychologe zu werden. Ich habe aber auch darüber nachgedacht, katholischer Priester zu werden. Mein Onkel ist Bischof und viele andere waren in meiner Familie auch Priester. Also probierte ich es aus: Ich war viereinhalb Jahre im Kloster – dann schmissen sie mich raus. Aber das ist eine andere Geschichte (lacht). Ich dachte, es sei eine gute Idee, Priester und Psychologe zu sein. Dann könnte ich die Leute beraten und ihnen die Beichte abnehmen. Aber das mache ich ja jetzt auch.

 

Können Sie sich an Ihren ersten Fall erinnern, wo Sie provokativ gearbeitet haben? 

F.F.: Ja, ich beschrieb das bereits in meinem ersten Buch.

 

Ich meine, wo Sie später erst festgestellt haben, dass irgendwas anders ist. 

F.F.: Schon gleich, wo ich es zum ersten Mal getan habe, wusste ich, dass ich etwas gefunden hatte. Da gab es viele Verhaltensindikatoren beim Patienten, die einfach anders waren. Und ich habe mich so richtig frei gefühlt als ob eine große Last von meinen Schultern abgefallen wäre: All diese therapeutischen Ideen, diese festgefahrenen Konstrukte. Nach dem Motto: Was du nicht sagen kannst, was du nicht sagen sollst, was du nicht sagen darfst, was du nicht denken sollst.

 

Sie erzählen immer wieder von Carl Rogers. Können Sie mir spontan zwei Dinge nennen, an die  Sie sich ganz besonders erinnern? 

F.F.: Ja, er sagte, dass die Leute, die zu mir kommen, nicht wirklich Zeit haben, sich so einzurichten, wie sie das gerne hätten. Ich würde ihre Muster ziemlich schnell durchdringen; und-zwar durch meine Art, die bewirkt, dass sie ihre Reaktionen nur so herauspusten.

Er sagte, ich sorge dafür, dass sie im Gleichgewicht bleiben. Und noch eines, ich habe ihm mal einen 13-seitigen Brief geschrieben, nachdem ich erstmals seine Therapie entdeckt hatte. Ich schrieb ihm, das sei eine wirkliche Therapie: die Fokussierung auf gebrochene Satzstrukturen und dieser Versuch, den Klienten wirklich zu verstehen. Ich berichtete ihm von einigen Erfolgen meiner klientenzentrierte Therapie und sagte, ich habe das Gefühl, dass ich knietief in Diamanten wate. Am Telefon hat er dann gelacht: `Frank, das klingt wie so ein richtiger irischer Eintopf mit einer Menge anderer Sachen drin.´

 Einmal bin ich zu spät zu einer Versammlung von Carl gekommen. Thema war, ob ein bestimmtes Projekt wiederholt werden sollte. Der einzige freie Stuhl stand neben ihm.

Typisch Carl: Zuerst wollte er von jedem eine Meinung hören und als niemand mehr etwas zu sagen hatte, redete er: ‚Ich möchte etwas hinzufügen. Das könnte vielleicht hilfreich sein oder aber auch nicht. Oder es könnte sein, dass es einiges ergänzt oder aber auch nicht.

Einige von euch denken vielleicht, dass sie dem zustimmen oder aber auch nicht.´ In dem Moment sagte ich zu ihm: ‚Carl, wenn es so beschissen ist, warum erwähnst Du es dann überhaupt? Da war Totenstille. Er schlug mir kräftig auf die Oberschenkel und lachte lauthals, weil ich ihn hochgenommen hatte, so wie er es sonst tat. Ich habe ihn bewundert, er war ein wunderbarer Therapeut und Mann.

Was würden Sie den Kritikern der provokativen Methode sagen? 

F.F.: Kritiker gibt es immer. Ja, was würde ich denen sagen? Soweit ichdenken kann und soweit die Geschichte reicht, sind Menschen, die gemessen an ihrer Zeit radikale Vorstellungen hatten, so wie Jesus zum Beispiel, immer eine willkommene Zielscheibe für Ressentiments und dergleichen. (Kurzes Schweigen) Die Kritiker haben nie etwas moniert, was ich nicht schon gedacht oder gesagt habe. Also zum Beispiel: So kann man doch nicht mit dem Patienten reden, die haben doch schon genug durchgemacht.

Oder: Wer zum Teufel bist du Mister Farrelly, dass du meinst, so etwas machen zu dürfen?

Ich sage noch mal: Kritiker hast du immer um dich herum.

 

Ist die Provokative Therapie auch für das Coaching geeignet? 

F.F.: Sie wird seit Jahren im Coaching angewendet. Manche unterscheiden zwischen dem therapeutischen Kontext (Phobien, Angstzuständen etc.) und dem Coaching-Kontext. Coachs kombinieren meine Therapieform mit Methoden aus dem NLP und der Hypnose von Erickson. Es zeigen sich schnell Resultate. Es ist eine humorvolle Arbeit für Klient und Coach.

 Wie wichtig ist Intuition für deine Arbeit? Intution hat ja inzwischen eine große Bedeutung im Coaching erlangt. 

F.F.: Ich kann nur über das sprechen, was andere in mir sehen. Seit 1956 gibt es immer wieder viele Leute, die meinen ich sei sensibel und intuitiv. Ich versuche es mal anders zu erklären: Intuition ist ein Abfalleimerbegriff. Immer, wenn irgendwas nicht zu hundert Prozent festlegbar ist, oder die Bedingungen einer Beratung nicht mehr zu schärfen sind, sagen wir, das sei Intuition im Spiel gewesen. Ich habe mal einen Film angeschaut in dem Lochkarten durch einen Computer geschickt wurden. 100.000 rasten hindurch und heraus kam eine einzige Karte.

Genauso funktioniert in meinen Augen Intuition, so setze ich sie bei meinen Sitzungen ein. Meine Intuition ist Blitzgeschwindigkeit potenziert mit Urteilsvermögen. Sie basiert auf drei Punkte: erstens Erfahrung aus den tausenden Gesprächen, zweitens Wiederholungen ständiger Wiederholungen und drittens … habe ich vergessen. Das ist dann wohl auch Intuition (lacht).

Viele Menschen finden Sie humorvoll. Wie wichtig ist Ihnen Ihr eigener Humor? In Deutschland neigen wir ja gern zu Übertreibungen: Ich nehme alles mit Humor -egal was kommt. 

F.F.: Mein Sohn hat mir einen Hut gekauft und vorne ist eine komische und tragische Maske drauf. Hinten steht `Provokative Therapie´. Der Mensch besitzt eine tragische und eine komische Maske. Es gibt Leute die sagen, es gibt nur das Komische oder das Tragische. Vergessen Sie das – es stimmt nicht. Manche Leute sagen, die größte Realität ist die Kreuzigung von Jesus. Wir reden aber erst seit 400 Jahren darüber. Und aus Scham, weil es brutal war, jemanden überhaupt so zu töten. Viktor Frankl hat einmal gesagt, für die Christen gibt es keine Tragödien, da Jesus den Tod überwunden hat.

 Wer oder was hat Sie in den letzten 30 Jahre so beeindruckt, dass es Ihre Arbeit beeinflusst hat? 

F.F.: Da fällt mir spontan ein Datum ein: der 9. Juli 1963. Da wusste ich, ich hatte einen Schatz gefunden. Ich weiß jetzt, wie sich Columbus gefühlt haben muss, obwohl er es ja gar nicht entdeckt hat. Ein unglaubliches Gefühl. Ich dachte: `Endlich habe ich etwas gefunden, für alle, die sich hoffnungslos wähnen.´ Ich bin beeinflusst von meine eigenen Lebenserfahrungen und von denen meiner Patienten und Klienten. Ihre Reaktionen und Beobachtungen waren meine eigentlichen Inspirationsquellen.

Wie definieren Sie Glück? 

F.F.: Ich tue das auf vielfältige Art und Weise: Liebe, Freundschaft und Partnerschaften – sexuelle Ekstase. Ich denke, Liebe ist höchste Verbindung, die Menschen mit ihrer Umwelt erreichen können.

Welches ist Ihr Lieblingszitat? 

F.F.: Oh, da gäbe es viele. Zum Beispiel: ‚Das Auge hat noch nicht gesehen, das Ohr nicht gehört, die Seele des Menschen hat noch nicht erkannt, was der Herr für die erschaffen hat, die ihn lieben.

` Der heilige Paulus hat gesagt:`Du hast uns für dich selbst gemacht und unsere Herzen sind ruhelos, bis sie nicht in dir ruhen.´

 

 Ich hoffe, wir führen in zehn Jahren ein weiteres Interview.

 F.F.: Oh Gott, dann bin ich 85 – wir werden sehen

 

 

 Nachtrag: Leider kam es nicht mehr dazu. Wir werden dich nie vergessen.

 

 

Patch Adams und das “Exzessive Glücklichsein”

Patch Adams und das “Exzessive Glücklichsein”

Patch Adams ist für mich  ein Pionier seiner Zeit (und er lebt noch :-))

weil er hat sooooooo viel bewegt hat.

 

Patch Adams wurde nachgesagt er sei: Exzessiv Glücklich und das würde nicht gehen.

Der Arzt sollte sich nicht nur damit befassen, den Tod zu verhindern, sondern viel mehr sich damit abfinden dass Leben und Tod zusammen gehört. Es wäre doch schöner , wenn der Arzt für mehr Lebensqualität sorgen würde.. Vielleicht sollte man auch Humor zur Sterbebegleitung einsetzen.

Seine Komik hat die Kraft, die jeder gute Humor besitzt: uns zu enthüllen, was aus uns geworden ist, und zwar auf eine gutmütige Art, die uns einsehen lässt  Patch glaubt, daß Heilung ein liebevoller, kreativer und humorvoller menschlicher Austausch sein sollte, und keine geschäftliche Transaktion.

Patch Adams hat ein Rezept entwickelt für persönliches und professionelles Glücklich sein, dass wiederum stellt die zentrale Basis von Gesundheit dar.

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Wer ist Patch Adams?

Hunter Doherty „Patch“ Adams (* 28. Mai 1945 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Arzt und hat 1972 das „Gesundheit! Institute“ gegrьndet. Sein Leben war das Vorbild fьr den Film „Patch Adams“ mit Robin Williams in der Titelrolle. Adams lebt heute in Arlington, Virginia, wo er in Zusammenarbeit mit dem Institut alternative Heilkunst propagiert. Patch Adams ist auch Sozialaktivist, „Bьrger-Diplomat“, Profi-Clown, Darsteller und Autor. Jedes Jahr organisiert er eine Gruppe von freiwilligen Clowns aus der ganzen Welt, die u.a. gemeinsam nach Russland reisen, um Waisen, Kranken und allen anderen Hoffnung zu geben. 1998 hat er auch Bosnien besucht.

 

Rote Nasen sind sein Markenzeichen gewesen, ebenso wie auffallen, anders sein, es anders machen und damit Menschen eine verbesserte Lebensqualität zu ermöglichen.

Patch Adams ist der heimliche Initiator der weltweit agierenden Klinik Clowns , dafür gibt es jedoch in den verschiedensten Ländern unterschiedliche Namen.

Rote Nasen:

Die „CliniClowns“ tragen durch ihr Auftreten zur Freundlichkeit und Frцhlichkeit bei, wenn es fьr die Patienten schwer wird, eine Situation zu ertragen. Die Patienten, insbesondere die schwerkranken Kinder zeigen nach derartigen Auftritten bessere medizinische Prognosen.

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