Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun? – Interview Impuls – Magazin

Was hat ein Hofnarr mit Coaching zu tun?

„Inspiration for life“ so einfach und zugleich genial fasst einer der bekannteste deutschsprachigen Coaching Experten, Alexander Maria Faßbender, seine Arbeit in Worte. Aber wer ist Alexander Maria Faßbender wirklich? Was steckt hinter seinem Erfolgskonzept, das schon so vielen Menschen geholfen hat, „Ihren“ Weg in eine erfüllte , glücklichere Zukunft zu finden?

Auf den ersten Blick wirkt er sehr sympathisch, ruhig, ja beinahe so ein Schwiegermutter Typ, dem man gerne alles erzählt. Aber wer ihn einmal auf der Bühne erlebt hat, der weis, dass das nur die Spitze des Eisberges ist. Alexander Maria Faßbender ist ein inspirierender, kreativer, empathischer Coach und Speaker, der es versteht innerhalb kürzester Zeit zu, für den Teilnehmer oft unerwartet einfachen Lösungen zu kommen. In diesen Momenten versteht man, warum er in der Branche von den Kollegen respektvoll als „kreatives und sehr sympathisches Monster“ bezeichnet wird.

Auf die Frage, was Coaching genau ist und wer sich coachen lässt, erklärt uns Alexander Maria Faßbender: „Coaching ist eine empathisch ablaufende, interaktive Kommunikation mit einer zweiten Person, in der es meistens um deren zielorientierte Persönlichkeitsentwicklung, d.h. eine Änderung oder Veränderung geht. Im Prinzip ist Coaching: „Alles oder Nichts“.

Bisher war Coaching eher ein Begriff im Sport und Management, doch in den letzten Jahren hat sich dies Gott sei Dank sehr gewandelt. Trotzdem wird Coaching auch heute noch meistens mit Business in einen Topf geworfen. Da findet man dann hauptsächlich die klassischen Business Coachings wie Zeitmanagement, Umgang mit Stress, Kommunikation im Umgang mit Kollegen, uvm. Aber auch Themen, wie kann ich an frühere Erfolge anknüpfen oder wie kann ich noch erfolgreicher werden, haben nach wie vor einen starken Zulauf.

Alexander Maria Faßbender® warnt vor dieser einseitigen Betrachtungsweise. Er ist überzeugt davon, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. Unter diesem Aspekt sollte der Mensch als Ganzes betrachtet werden und die eigene Betrachtung dadurch beschränken, in dem er sie in Business und Privat aufteilt.

Daher ist es besonders erfreulich, dass die Coachings im privaten Bereich in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Extreme Anforderungen, hoher Druck, Existenzangst, Orientierungslosigkeit, Beziehungsprobleme, aber auch die Frage nach dem Sinn des Lebens oder der Wunsch nach mehr Erfolg und Lebensfreude bringt zunehmend mehr Menschen dazu, sich coachen zu lassen. Früher hat man viele Dinge als unveränderlich hingenommen. Selten gab es jemanden an den man sich hätte wenden können, wenn die Unterstützung nicht aus der Familie oder dem näheren Lebensumfeld kam. Heute gibt es professionelle und vor allem objektive Coaches, wie Alexander Maria Faßbender®, an die man sich wenden kann. Dies ist zum einen bequem und hat den Vorteil, dass man an sich arbeiten kann, ohne das nähere Umfeld über die vermeintlich eigenen Schwächen informieren zu müssen.

So vielfältig und individuell wie die Menschen sind auch deren Gründe sich an einen Coach zu wenden. Dabei können die Probleme die es zu lösen gilt völlig verschieden sein. Dies hängt oft damit zusammen, aus welchem Umfeld jemand kommt. Die einen suchen nach Lösungen um ihre Beziehung oder ihren Arbeitsalltag zu verbessern, wiederum andere haben Fragen, wie gehe ich eigentlich mit großem Erfolg um, wie mit plötzlicher Medienpräsenz, was machen ich wenn ich plötzlich viel Geld zur Verfügung habe. Wildfremde Menschen kommen auf mich zu, wie kann ich mich davon schützen? Bis hin zu banalen Dingen wie, kaufe ich mir einen Porsche oder lieber einen Ferrari. Ein 22-jährige Frau zum Beispiel kam mit dem Wunsch, dass es nicht mehr als 5.000 Euro ausgeben möchte aber meistens 10.000 ausgibt. Nach 10 Std. war das “Problem” gelöst, jetzt gibt sie nur noch ca. 2.500 Euro aus. Auch wenn uns das überzogen und verrückt erscheint, für diese junge Frau war es tatsächlich ein Problem und sie freut sich heute über den erfolgreichen Verlauf des Coachings.

Das Besondere an der Arbeit von Alexander Maria Faßbender® ist, dass sein Coaching genauso einzigartig ist, wie der Mensch, den er coacht. Er sucht nach Lösungen, die bereits im Kunden stecken, ohne dass es diesem bewusst ist. Wie einst der Hofnarr, hält der Coach dem Coachee einen Spiegel vor und regt ihn somit zum nachdenken über sich selbst an. Sobald diese Selbstreflexion einsetzt, können auch Schritt für Schritt die Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Das Coaching ist dabei interdisziplinär und läuft bei Frauen wie Männern stets auf der Identitätsebene ab.

Dabei gibt es grundlegende Unterschiede im Coaching von Frauen und Männern. Während Frauen sich meist aus eigenem Antrieb in ein Coaching begeben, ist die Zahl der Männer, die von ihren Partnerinnen oder anderen Bezugspersonen geschickt werden deutlich höher. Auch sind Frauen zu Beginn weitaus kommunikativer und emotionaler, während man Männern anfänglich nahezu jedes Wort aus der Nase ziehen muss. Interessant ist, dass sich diese Situation im Laufe des Coachings dreht. Plötzlich sind die Männer viel kommunikativer, entdecken ihre Emotionalität und ihr Wesen fängt an sich zu verändern. Bei vielen kommt die Frage auf, wann ist ein Mann ein Mann und wann darf er ein Mann sein. Bei Frauen die anfänglich viel geredet haben, erhöht sich die Qualität ihrer Mitteilung und auf ihre Emotionen bezogen, bekommen sie noch mehr Tiefgang.

Wir wollen von AMF wissen, ob es einen Unterschied zwischen Privat und Business gibt. „Eigentlich nicht. Es begründet sich dahingehend, früher konnte man noch unterscheiden das bin ich privat, das bin ich im Job. Heute ist das nicht mehr so. Wenn ich mich im Job beschissen fühle, dann hat das Konsequenzen und direkte Auswirkungen im Privatleben oder umgekehrt. Es gibt keinen wirklichen Unterschied mehr. Leider haben viele Menschen dies noch nicht verstanden und halten immer noch an der Trennung zwischen Privat und Business fest. Ein eklatanter Fehler, denn man muss sich selbst als ein komplettes System verstehen, in dem jedes Rädchen eine Funktion hat und nur das Zusammenwirken aller Rädchen das System am Laufen hält, wie ein exzellentes Uhrwerk.

Doch welche Fähigkeiten braucht ein guter Coach? Das Wichtigste ist, er muss eine eigene Identität haben, muss selbst wissen wer er ist und was los ist. Sehr wichtig ist auch die ständige Selbstreflexion, zu der sich Werte wie Sympathie, Empathie, Selbstvertrauen und Vertrauen generell, Intuition, sicheres Auftreten, Lebens- und Berufserfahrung. Basis des Ganzen ist eine solide Ausbildung, während der man eine Vielzahl von Werkzeugen und Fähigkeiten erlernt, durch die man effizientere Ergebnisse für seine Kunden erzielen kann. Theoretisch kann jeder Coach werden, der die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt, vorausgesetzt er erfüllt die Grundvoraussetzung: Talent und Begeisterung für Menschen zu haben.

Obwohl AMF ein gefragter Coach ist, bestätigt er uns, dass man ihn relativ einfach über www.alexander-maria-fassbender.de oder über fassbender@alexander-maria-fassbender.de kontaktieren kann. In einem ersten Gespräch findet er dann gemeinsam mit ihnen sehr schnell heraus, ob, wie und wann er helfen kann. Er lehnt aber auch ab, wenn er keinen guten Draht aufbauen kann, oder es einfach nicht sein Thema ist.

Zum Schluss wollten wir noch wissen, was ein Coach privat macht? Seine Augen bekommen einen träumerischen Ausdruck, als er uns von seiner Tochter, seiner Hündin, vom Lesen und den besonderen Lebensmomente erzählt. Es ist wichtig den Moment zu Leben, den dieser kommt – nie genauso wieder.

Für Sie liebe Leser haben wir AMF noch um eine Übung gebeten, die Sie selbst zu Hause machen können.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch 1 Woche zu leben.

Was würden Sie gerne noch erleben wollen? (Hierzu maximal 4 Punkte aufschreiben)
Von welchen drei Personen möchte ich mich auf alle Fälle noch verabschieden?
Mit welchen drei Personen möchte ich mich aussöhnen?
Wenn sie diese Liste/Punkte aufgeschrieben haben, dann fragen sie sich bitte:

Warum musste es soweit kommen, dass ich mich damit beschäftige?

Das Gespräch/Interview wurde von “Impuls” durchgeführt.

Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Montag Morgen und ALLE wollen oder müssen zur Arbeit, manche gehen erst gar nicht und die Frei und Berufenen oder auch Selbstständigen haben immer die Wahl oder auch nicht. Und alle wollen in der Regel gut motiviert in die Woche starten und alle wollen doch eigentlich etwas ganz anderes machen. Das was, ist selbstredend unterschiedlich.

Wie ist es denn nun wenn man nun das Gefühl hat das , dass Wochenende keine Erholung war, es keine Möglichkeit gab die Batterien aufzufüllen? Und selbst wenn es welche gab, hat es einfach nicht gereicht. Die meisten fühlen sich demotiviert, schlapp, müde, ausgelaugt, haben manchmal eine miese Laune, laufen fremdgesteuert durch die Gegend oder sitzen einfach nur da und starren Löcher in die Luft.

Wahrscheinlich und ganz bestimmt gibt es noch viele andere Möglichkeiten damit umzugehen oder Symptome woran man diesen Zustand des ausgepowert erkennen kann.

Nun wie geht man damit um. Ich schreibe dann ganz gerne, sowie JETZT.

Ich frage mich immer dann: was will mein Körper mir damit sagen und natürlich mein Geist. Und darum geht es auch meistens. Unser Körper ist leider nicht ausgeglichen und deshalb reagiert dieser mit bestimmten Symptomen. Bei jedem Menschen anders, aber dieser reagiert.

In euch euch hinein zu horchen ist extrem wichtig. Es zu lernen ist eine Grundübung um mit seinem Leben besser, bewusster zu Recht zu kommen. Wenn man gelernt hat, auf sich zu hören , auf seinen Körper zu hören, dann lebt man einfach ein bewussteres, leichteres Leben. Und wer will das nicht?

Wer weg hört wird einfach nur Leben. Auch aber auch das ist vollkommen ok.

Das was ihr , also was man letztendlich hört ist auch die Lösung für welchen Zustand auch immer. Es ist so einfach und jeder kann das Lernen oder auch manche werden es einfach ausprobieren und dann auch können. INTUITION – INSPIRATION sind wichtige Werte die es gilt zu Lernen oder zu verinnerlichen. IMPROVISATION heisst sich auf das schnell einzustellen und zu reagieren, was einem das Leben so vorsetzt. Das gelingt aber nur mit HILFE der eigenen IDENTITÄT gepaart mit der INSPIRATION und INTUITION.

Wer bemerkt, dass es er zum Beispiel am heutigen Morgen DE-MOTIVIERT ist oder über andere Merkmale verfügt, der ist wesentlich weiter , als ALLE Andere. Wieso? Er muss über eine gewisse IDENTITÄT bereits verfügen. Denn nur wer sich kennt oder ein wenig kennen gelernt hat- besitzt die Fähigkeit über seine INTUITION dieses auch wahrzunehmen.

Jetzt musst du nur noch LERNEN darauf zu reagieren und zwar, dass es dir gut tut. Und zwar , dass du dich besser damit fühlst.

Geht nicht? Doch das geht.

Ich gebe hier gerne immer wieder Gedankengänge weiter oder/und meine Erfahrungswerte. Welche die ich selber erlebt habe und solche die ich mit und durch meine Kunden erleben durfte. Und ich werde nur das weiter geben, was auch funktioniert. Was auch umgesetzt werden kann.

Ich hoffe ihr findet ein wenig RUHE um diese Zeilen auch wirken zu lassen. Ruhe ist etwas, was Menschen gerade in Mitteleuropa nur recht schwer umsetzen können. Wieso? Weil es an der Zeit gebunden ist und die meisten Menschen entwickeln zu spät ein gewisses Zeitgefühl. Sich bewusst hinzusetzen und einmal ein gewisse Zeit, sagen wir 1 Minute nur auf eure Atmung zu achten, fällt den meisten Menschen recht schwer.

Sich jetzt genau die Zeit zu nehmen über all das hier nachzudenken oder gar inne zu halten und es wirken zu lassen oder einfach auch nur , dass hier zu Ende zu lesen 🙂

Dankbarkeit für ALLES und immer.

Ich wünsche euch jetzt einen schönen Tag , eine tolle Woche – was immer der Einzelne , die EINZELNE daraus machen möge. AMF

Kommunikation – Teil 6 bis 10

Kommunikation – Teil 6 bis 10

 

Sicher haben Sie das berühmte Axiom von Paul Watzlawick schon hunderte Male gehört: Man kann nicht nicht kommunizieren. Dabei geht es darum, dass nonverbale Signale der Körpersprache wie Stimme, Mimik und Gestik der Gesprächspartner bereits erste Eindrücke gewonnen hat.

Deshalb ist es wichtig, sich über die Wirkung bestimmter Körpersignale bewusst zu sein. Aber ebenso relevant ist, dass bei Gesprächen neben dem Inhalt auch die Beziehungsebene zwischen den Gesprächspartnern mitspielt. Man redet einfach anders mit Freunden, Partner oder auch Kollegen als mit Auftraggebern, Chefs oder Angestellten!

Hier die letzen 5 Tipps zu einer erfolgreichen Kommunikation:

6. Beachten Sie, dass Kommunikation auch nonverbal erfolgt.

Die zwischenmenschliche Kommunikation erfolgt etwa zu 60 Prozent nonverbal durch Mimik, Gesten oder der Körpersprache. Circa 30 Prozent bestehen daraus wie man etwas sagt und nur etwa 7 bis 10 Prozent der Kommunikation beruhen darauf, was man tatsächlich sagt.

Worte wirken auf das Bewusstsein eines Menschen, die nonverbale Kommunikation wirkt dagegen auf sein Unbewusstes und entwickelt dort seine Wirkung. Eine gute Verständigung berücksichtigt daher den unterstützenden Einsatz der nonverbalen Kommunikation durch entsprechende Köpersprache, Gestik oder Mimik.

7. Sich verständlich machen und ausdrücken, wie man etwas empfindet und wahrnimmt.

Geben Sie Ihrem Gesprächspartner nicht nur zu verstehen, was bei Ihnen auf der Sachebene angekommen ist, sondern auch welche Befindlichkeiten dies bei Ihnen auslöst. Auf diese Weise geben Sie dem Gegenüber die Chance Sie bewusster wahrzunehmen und auf Sie einzugehen.

8. Bei Unklarheiten Fragen stellen, statt blind zu interpretieren.

Gerade bei geschäftlichen Kontakten bei denen die Gesprächspartner sich nicht näher kennen, sollten Sie diese Regel beherzigen. Insbesondere in Verhandlungs-Situationen bei denen zumeist unterschiedliche Vorstellungen auf einen Nenner gebracht werden müssen.

9. Kritik als Ich-Botschaft und nicht als Du-/Sie-Botschaft formulieren.

Gehen Sie grundsätzlich sparsam mit Kritik um. Selbst bei der sogenannten „konstruktiven Kritik“ geht es letztendlich darum, einen bestehenden Zustand in Frage zu stellen. Hierdurch ist der Empfänger der Kritik stets auch persönlich, emotional angesprochen. Vermeiden Sie daher emotionalen Stress beim Gesprächspartner, indem Sie Ihre Kritik möglichst als „Ich-Botschaft“ senden z.B. „Ich habe den Eindruck, dass..“.  Ansonsten wird die Botschaft „Du bist nicht o.k.“ auf der Beziehungsebene, Ihr eigentliches Anliegen auf der Sachebene überdecken.

10. Bereiten Sie sich auf wichtige Gespräche unbedingt vor.

Bei wichtigen Gesprächen sollten Sie im Vorfeld analysieren, um welche Art von Gespräch es sich handelt. Unüberlegte Kommunikation erhöht das Risiko für Konflikte. Die Ausgangssituation und Zielsetzung ist bei Bewerbungsgesprächen eine andere, als bei Kooperationsverhandlungen oder bei Debatten in einem Meeting unter Kollegen.

Zum Schluss noch eine Art Hausaufgabe: Rufen Sie sich verschiedene Kommunikationssituationen aus Ihrem Alltag in Erinnerung und überlegen Sie, inwieweit Sie die oben angeführten Hinweise und Regeln für eine gelingende Kommunikation bereits beachtet haben, bzw. wo Sie diese Zukunft nutzbringend einsetzen könnten. Sie werden sehen: es lohnt sich.

NEID – Volkskrankheit?

NEID – Volkskrankheit?

Kann man das wegmachen?

Ich treffe immer wieder Menschen in meinem Alltag und Job, die mit Neid zu kämpfen haben oder von neidischen Menschen umgeben sind. Aber was versteht man unter Neid?

Wikipedia definiert Neid folgendermaßen: “Unter Neid versteht man das moralisch vorwerfbare, gefühlsmäßige (also emotionale) Verübeln der Besserstellung konkreter Anderer. Neid entsteht aus Schwäche, Kleinmut, mangelndem Selbstvertrauen, selbstempfundener Unterlegenheit und überspanntem Ehrgeiz, deswegen verbirgt der Neider seinen unschönen Charakterzug schamhaft. Er lehnt lauthals ab, es dem Beneideten gleichzutun. […] geht es ihm an den Kragen, genießt der Neider stille Schadenfreude.“

Das ist jetzt doch mal harter Tobak wie man so sagt. Hat nicht jeder von uns mit Neid und seinen verschiedenen Formen zu kämpfen? Wer ist denn bitte frei von Neid und ist sich wirklich zu 100 Prozent sicher, dass das so ist?

Zu 100 Prozent neidfrei. Dass es das wirklich gibt, kann ich kaum glauben. Also selbst ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich neidisch bin. Dann frage ich mich aber auch immer wieder Folgendes:

  • Was ist das bitte, warum ich gerade jetzt neidisch werde?
  • Will ich das etwa auch haben?
  • Kann ich mal wieder nicht gönnen? Dürfen andere denn nicht auch erfolgreich sein?
  • Geht es mir vielleicht sogar darum, dass ich es zwar gönne, aber der Mensch mir unsympathisch erscheint oder gar – in meinen Augen – ist?
  • Packt mich der Ehrgeiz?
  • Bin ich ein schlechter Mensch, dass der Neid in mir kocht oder hoch kommt?

Das und noch viel mehr sind Fragen, denen kann man sich stellen, muss man aber nicht. Kann sinnvoll sein, muss aber nicht.

Meine wichtigste Frage, die ich mir dann gerne stelle, ist: Was ist es ganz genau? Was ist der Auslöser für Neid in mir?

Und die zweite Frage: Wieso kann ich nicht gönnen?

Neid ist die höchste Form der Anerkennung, so sagt man im berühmten Volksmund. Also warum oder wieso kann man dann nicht gönnen, oder will vielleicht gar nicht gönnen?

Ähnlich ist der Begriff der Missgunst. Fehlt es am ethischen Vorwurf, spricht man auch von Unbehagen gegenüber Vorteilen anderer (Besitz, Status, Privilegien), die man selbst nicht hat. F

Freuen Sie sich, dass Sie eine Emotion wie Neid besitzen. Es ist ein Teil von Ihnen und Ihrer Persönlichkeit. Neid kann eine Motivation sein, etwas zu erreichen, was andere schon haben. Und Neid ist super, wenn Sie auch “gönnen” können. Eine wunderschöne Sache, dass mit dem Gönnen. Das schüttet nämlich das Glücksgefühlhormon Serotonin aus. Und das beflügelt uns. Also gönnen Sie einfach mehr. Und glaube Sie mir, Neid ist was ganz Alltägliches.

Kommunikation wie geht das wirklich – Regel 1 bis 5

Kommunikation wie geht das wirklich – Regel 1 bis 5

Manchmal ist es zum Haare raufen: Sie reden mit seinem Partner oder Ihrem Sprössling und haben dabei das Gefühl, dass das, was Sie sagen möchten, bei Ihrem Gesprächspartner bei einem Ohr hinein und beim anderen ungefiltert und ungehört wieder rausgeht.

Es ist eine bekannte Tatsache, dass kaum etwas schwieriger ist, als „gute Kommunikation“ zu betreiben und zu pflegen. Wir sollten uns dennoch daran erproben, denn gehört und verstanden werden ist der Schlüssel für unser Wohlbefinden und essenziell für unseren Erfolg im Privat- und Berufsleben.  Konstruktives Teamwork, effizientes Planen und zügiges Arbeiten, das Betriebsklima, das gute Verhältnis zu Freunden und Geschäftspartnern, ein harmonisches Familienleben, all das hängt maßgeblich von der Qualität unserer Kommunikation ab. Umso erstaunlicher scheint es, dass wir uns in aller Regel nicht wirklich ernsthaft mit der Qualität unserer Kommunikation befassen.

Zumeist sind es erst aktuelle Krisen, die eine Auseinandersetzung mit unserer Kommunikations-Kompetenz erzwingen. Im beruflichem Umfeld sind Mitarbeiter und Kollegen demotiviert, weil sie sich nicht verstanden fühlen, auf Meetings werden aus Missgunst Ideen und Vorschläge nicht mehr ausgetauscht, Fehler und Missverständnisse häufen sich, aus Angst bei Kollegen nachzufragen. Im privaten Bereich sieht es auch nicht anders aus: Der Partner nimmt nur das wahr, was er hören möchte, die lieben Kinder haben auf Durchzug geschalten und Sie selber haben das Gefühl, gegen eine Wand zu reden, Sie fühlen sich nicht wahrgenommen und glauben, nicht kommunizieren zu können. Welch ein Trugschluss! Denn wie Paul Watzlawick schon so treffen feststellte: Sie können nicht NICHT kommunizieren. Seien Sie sich dessen bewusst, dass Sie über Ihre Worte, Ihre Mimik, Ihre Gestik, Ihren Tonfall oder Ihre Körpersprache ständig Botschaften an Ihre Umwelt sende. Um Pleiten, Pech und Pannen sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag zu vermeiden, sollten Sie wenn möglich die nachfolgenden 10 Regeln für eine gelingende Kommunikation beachten.

Regel 1 bis 5:

1. Nehmen Sie Ihren Gesprächspartner ernst.

Geben Sie Ihrem Gesprächspartner zu erkennen, dass Sie ihn tatsächlich verstehen wollen und dass es Ihnen wichtig ist, von Ihrem Gegenüber ebenfalls verstanden zu werden. Dies gelingt z.B., indem Sie empfangene Botschaften „verbalisieren“, diese also in Ihren eigenen Worten wiederholen oder beim Gesprächspartner auf diese Weise prüfen, ob Sie ebenfalls verstanden wurden.

2. Achten Sie das Selbstwertgefühl der anderen Menschen.

Leider wird dieser Punkt, in der Hitze des Gefechts viel zu oft missachtet. Auch wenn es bei Verhandlungen, Meetings, Kritikgesprächen oder anderen Situationen hoch hergeht, sollten Sie sich niemals zu Beschimpfungen, Beleidigungen oder Verunglimpfungen anderer Art, die das Selbstwertgefühl Ihres Gesprächspartners verletzen, verleiten lassen. Denn „gelingende Kommunikation“ wird unmöglich, wenn Sie diese wichtige Regel missachten. Und damit letzlich das Erreichen Ihrer Ziele.

3. Berücksichtigen Sie, dass jede Kommunikation sowohl Sach- als auch Beziehungsaspekte beinhaltet.

Tatsache ist, dass Sie auf die Formulierung Ihrer Botschaften und die Art der Übermittlung direkten Einfluss nehmen können, nicht aber auf die Art der Dekodierung beim Empfänger. Letztlich entscheidet dieser darüber, wie er Ihre Botschaft verstanden wissen will. Dabei kann es aber hilfreich sein, sich in den anderen hineinzufühlen. Wer weiss, wie sein Gegenüber tickt, erhöht seine Chancen Botschaften für den anderen, leichter entschlüsselbar zu machen.

4. Bemühen Sie sich darum, dem Anderen aktiv zuzuhören.

Vergewissern Sie sich durch Rückfragen, ob Sie die Botschaften Ihres Gegenübers richtig verstanden haben. Fragen Sie ganz direkt: „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann… „ Gelingt es Ihnen dabei Gesichtsausdruck, Körperhaltung, Sprachgeschwindigkeit oder den Tonfall des Gesprächspartners zu „spiegeln“, so setzen Sie eine der effektivsten Methoden für eine gute Verständigung und Kommunikation ein. Zuhören ist also keineswegs eine passive Kunst.

5. Gestalten Sie die Kommunikation nicht
einseitig sondern wechselseitig.

In zwischenmenschlichen Beziehungen erfolgt Kommunikation vor allem, weil man etwas über sich selbst aussagen, über Sachverhalte berichten oder weil man die Einstellung bzw. das Verhalten des Empfängers beeinflussen will. Formal betrachtet sind wir dabei stets zugleich Sender und Empfänger von Signalen oder Botschaften. Sehr häufig neigen wir allerdings dazu unentwegt zu senden und Gesprächspartner mit unseren Botschaften zu überfluten. Insbesondere in Situationen die neuartig sind oder eine Verunsicherung auslösen.

Der „gute Sender“ übermittelt seine Mitteilungen deutlich, rasch, genau und auf eine Weise, die dem Zuhörer leicht verständlich ist. Zugleich erleichtert er als guter Empfänger die Übermittlung von Botschaften, vergewissert sich, dass er das Gesendete verstanden hat und bestätigt zusätzlich, dass er die Mitteilung auch tatsächlich erhalten hat.

Strategien gegen den Winterblues

Strategien gegen den Winterblues

 

Die Tage werden kürzer, das Wetter kälter, nasser und nebeliger und dichte Wolken verbergen an den meisten Tagen die Sonne. Mit dem schwindenden Licht fällt auch die Stimmung in den Keller und die Winterdepression  zieht wieder in deutsche Wohnzimmer ein. Und es sind gar nicht so wenige, die davon betroffen sind. Eine Umfrage brachte es ans Licht: So gaben 75% der Befragten zu, dass sich die wandelnden Jahreszeiten auf ihre Stimmung niederschlagen.

Bei den meisten war es so, dass sich diese Stimmung nicht auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre Lebensqualität niederschlägt. Schön so! Aber rund 1% der Deutschen und 5% der Österreicher können damit rechnen, dass sie von der Herbst-/Winterdepression – auch SAD (saisonal abhängige Depression) genannt – betroffen sind. Wobei man davon ausgeht, dass die Dunkelziffer wesentlich höher ist. So sollen mehr als 10 Millionen Bundesbürger mehr oder weniger stark an dieser speziellen Form einer Depression leiden. Betroffen sind hier eher Frauen als Männer. Untersuchungen gehen davon aus, dass auf fünf betroffene Frauen ein Mann mit einer Winterdepression kommt. Durch den Mangel an Licht produziert der Körper weniger Serotonin, auch als Glückshormon bekannt.

Die Herbst/Winterdepression ist aber keine „Erfindung“ der Neuzeit. Im Grunde genommen ist diese Form der Depression so alt wie die Menschheit. Früher war es notwendig, seinen Energieverbrauch dem Kreislauf der Natur anzupassen: Im Herbst wurden „Fettreserven“ angelegt um über den Winter zu kommen und Rückzug in die sichere Behausung war angesagt. Heutzutage sind wir nicht mehr diesen saisonalen, externen Schwankungen ausgesetzt: wir können uns jederzeit Nahrung, Kleidung und Heizmaterial kaufen. Das Dilemma ist nur, dass diese uralten Verhaltensmuster nach wie vor in unseren Genen schlummern und bei einigen für Stimmungsschwankungen sorgen. Wir brauchen aber Licht, um wach zu werden und uns fit zu fühlen.

Woran können Sie erkennen, dass Sie an einer Herbst/Winterdepression leiden bzw. gefährdet sind? Die Anzeichen sind leicht zu erkennen. Einerseits ist sie an einer ausgeprägten Energielosigkeit zu erkennen. Die Betroffenen klagen ständig über Müdigkeit obwohl sie länger schlafen. Auch hat man oft übermäßigen Appetit – vor allem auf Süßes. In extremen Fällen kann es auch zu Angstzuständen und unerklärbarer Traurigkeit kommen. Die Folge davon ist, dass man das Gefühl hat, seine tägliche Arbeit nicht mehr zu schaffen. Alles wird als Qual empfunden und die Motivation fällt ins Bodenlose. Egal ob es sich um einfache Hausarbeit handelt oder die Herausforderungen des Jobs. Dauert die Winterdepression länger und findet keinen Ausweg aus diesem Stimmungstal, kann das dazu führen, dass die Karriere einen Dämpfer erhält.

Aber was kann man dagegen tun? Die einfachste Lösung wäre es, spazieren zu gehen, sich an der frischen Luft zu bewegen. Das mag zu Beginn mühsam sein, aber so ein Spaziergang – am besten morgens – liefert dem Körper genügend Licht um Serotonin zu bilden.  Sogar ein bedeckter Himmel im Freien kurbelt die Serotoninbildung an. Aber oft ist es uns nicht möglich, morgens spazieren zu gehen – wir hetzen ins Büro, trinken um  munter zu werden Unmengen an Kaffee und hoffen so, munter zu werden. Eine weitere Alternative wäre, eine Lichttherapie mittels Tageslichtlampen zu machen. Diese lassen den Seratoninspiegel steigen und führt dazu, dass die Konzentration und die Motivation wieder steigen. Auch das Pflegen von sozialen Kontakten hilft, die Stimmung zu heben. Des weiteren kann Bewegung helfen – egal ob Sie Yoga machen oder ins Fitness Studio gehen, Bewegung hilft den Hormonhaushalt in Schwung zu bringen. Natürlich sind Sportarten, die im Freien ausgeübt werden können noch besser dazu geeignet, gegen eine Winterdepression anzukämpfen: Joggen, Walken oder Wandern.

Neben Licht und Bewegung gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um gegen eine hartnäckige Winterdepression anzukämpfen. In meiner Tätigkeit als Coach habe ich schon oft mit Klienten mit einem ausgeprägten „Winterblues“ gearbeitet. Je nach Stärke der Depression arbeite ich mit verschiedenen Techniken. Ich begleite sie auf dem Weg aus Ihren Ängsten und unterstütze sie dabei, neue Perspektiven zu finden. Besonders gut eignet sich wingwave®-Coaching, eine Methode, die die neuesten Erkenntnisse der Gehirnforschung, Elemente des NLPs und aus der Kinesiologie vereinigt. Mit dieser Methode kann emotionaler Stress reduziert und positive Gefühle aktiviert und verstärkt werden. Und das Tolle daran ist, dass schon wenige Sitzungen reichen, um aus dem Gemütstief in ein Gefühlshoch zu kommen. Damit ihr Selbstwertgefühl gesteigert wird und der Winter als das wahrgenommen wird, was er ist: einfach nur eine weitere Jahreszeit, in der man Spaß haben und das Leben genießen kann.