Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Neues aus Alltagshausen: – Ausgepowert

Montag Morgen und ALLE wollen oder müssen zur Arbeit, manche gehen erst gar nicht und die Frei und Berufenen oder auch Selbstständigen haben immer die Wahl oder auch nicht. Und alle wollen in der Regel gut motiviert in die Woche starten und alle wollen doch eigentlich etwas ganz anderes machen. Das was, ist selbstredend unterschiedlich.

Wie ist es denn nun wenn man nun das Gefühl hat das , dass Wochenende keine Erholung war, es keine Möglichkeit gab die Batterien aufzufüllen? Und selbst wenn es welche gab, hat es einfach nicht gereicht. Die meisten fühlen sich demotiviert, schlapp, müde, ausgelaugt, haben manchmal eine miese Laune, laufen fremdgesteuert durch die Gegend oder sitzen einfach nur da und starren Löcher in die Luft.

Wahrscheinlich und ganz bestimmt gibt es noch viele andere Möglichkeiten damit umzugehen oder Symptome woran man diesen Zustand des ausgepowert erkennen kann.

Nun wie geht man damit um. Ich schreibe dann ganz gerne, sowie JETZT.

Ich frage mich immer dann: was will mein Körper mir damit sagen und natürlich mein Geist. Und darum geht es auch meistens. Unser Körper ist leider nicht ausgeglichen und deshalb reagiert dieser mit bestimmten Symptomen. Bei jedem Menschen anders, aber dieser reagiert.

In euch euch hinein zu horchen ist extrem wichtig. Es zu lernen ist eine Grundübung um mit seinem Leben besser, bewusster zu Recht zu kommen. Wenn man gelernt hat, auf sich zu hören , auf seinen Körper zu hören, dann lebt man einfach ein bewussteres, leichteres Leben. Und wer will das nicht?

Wer weg hört wird einfach nur Leben. Auch aber auch das ist vollkommen ok.

Das was ihr , also was man letztendlich hört ist auch die Lösung für welchen Zustand auch immer. Es ist so einfach und jeder kann das Lernen oder auch manche werden es einfach ausprobieren und dann auch können. INTUITION – INSPIRATION sind wichtige Werte die es gilt zu Lernen oder zu verinnerlichen. IMPROVISATION heisst sich auf das schnell einzustellen und zu reagieren, was einem das Leben so vorsetzt. Das gelingt aber nur mit HILFE der eigenen IDENTITÄT gepaart mit der INSPIRATION und INTUITION.

Wer bemerkt, dass es er zum Beispiel am heutigen Morgen DE-MOTIVIERT ist oder über andere Merkmale verfügt, der ist wesentlich weiter , als ALLE Andere. Wieso? Er muss über eine gewisse IDENTITÄT bereits verfügen. Denn nur wer sich kennt oder ein wenig kennen gelernt hat- besitzt die Fähigkeit über seine INTUITION dieses auch wahrzunehmen.

Jetzt musst du nur noch LERNEN darauf zu reagieren und zwar, dass es dir gut tut. Und zwar , dass du dich besser damit fühlst.

Geht nicht? Doch das geht.

Ich gebe hier gerne immer wieder Gedankengänge weiter oder/und meine Erfahrungswerte. Welche die ich selber erlebt habe und solche die ich mit und durch meine Kunden erleben durfte. Und ich werde nur das weiter geben, was auch funktioniert. Was auch umgesetzt werden kann.

Ich hoffe ihr findet ein wenig RUHE um diese Zeilen auch wirken zu lassen. Ruhe ist etwas, was Menschen gerade in Mitteleuropa nur recht schwer umsetzen können. Wieso? Weil es an der Zeit gebunden ist und die meisten Menschen entwickeln zu spät ein gewisses Zeitgefühl. Sich bewusst hinzusetzen und einmal ein gewisse Zeit, sagen wir 1 Minute nur auf eure Atmung zu achten, fällt den meisten Menschen recht schwer.

Sich jetzt genau die Zeit zu nehmen über all das hier nachzudenken oder gar inne zu halten und es wirken zu lassen oder einfach auch nur , dass hier zu Ende zu lesen 🙂

Dankbarkeit für ALLES und immer.

Ich wünsche euch jetzt einen schönen Tag , eine tolle Woche – was immer der Einzelne , die EINZELNE daraus machen möge. AMF

Interview – bewegte Biografien – Alexander Maria Faßbender

Interview – bewegte Biografien – Alexander Maria Faßbender

Inspiration for life® – ist das Markenzeichen von seinen Teilnehmern/Kunden mit auf den Weg gibt. Alexander Maria Faßbender ist ein Macher und Umsetzer für jeden Menschen, der erfolgreich(er) und glücklich(er) durchs Leben schreiten möchte.

Sie sind Wahrnehmungsexperte. Wie kann man seine Wahrnehmung schulen? Können Sie Beispiele dafür nennen?
Die Wahrnehmung kann ich schulen, indem ich mir einegegenüber und spielen mit ihrem Handy oder lesen in einer Zeitung. Kommunikation funktioniert so aber nicht! Wer für Wahrnehmung keine Zeit hat und die Achtsamkeit nicht lebt, wird sich am Ende seines Lebens fragen, warum er so wenig vom Leben hatte.

Wahrnehmung bedeutet, für sich selbst und andere extrem achtsamwird ausgeglichener sein, entspannter Entscheidungen treffen und weniger Stress mit nach Hause nehmen.
Was verbirgt sich hinter Ihrem Thema Inspiration4Life? Wie kann man ein inspiriertes Leben führen?
Inspiration bedeutet, den eigenen Spirit in sich zusich dann jedoch überfüllt, wenn der gesamte Kuchen aufgegessen wurde. Hätte man nur ein Stück vom Kuchen gegessen, wäre man zufrieden gewesen. Inspiration bedeutet nichts anderes, als sich für sich und sein Leben zu begeistern oder endlich das Leben inspiriert zu leben – welches derjenige schon immer leben wollte. Das geht ganz einfach.

Wie kann man Kreativität in sein Leben bringen?
Relativ simpel – seien Sie offen. Probieren Sie sich aus.schnell zu begeistern. Hierzulande ist man da viel zurückhaltender und reagiert eher mit Skepsis. Über den Vorschlag wird hier lange nachgedacht und die begeisterte Reaktion kommt auch erst viel später. Kreativität wird hier geradezu gehemmt mit den Sätzen „darf man nicht“ oder „geht ja nicht“. Eigentlich schade, oder?
Sie haben eine Space Coaching Academy gegründet. Was verbirgt sich dahinter?
Die Space Coaching Academy gibt es jetzt drei Jahre. Diesubjektiv empfundenen Extremsituationen sehr viel lernen können. Wir haben ebenfalls Astronauten interviewt und ein Programm entwickelt, das auf den Fähigkeiten und Fertigkeiten von Astronauten basiert, die für uns Menschen in allen Positionen des Lebens vorteilhaft sind.

Wir bauen derzeit eine Akademie auf mit dem Ziel,vorhanden und wir bekommen Zuspruch von allen Seiten der bemannten Raumfahrt und externen Anbietern. Wir stehen mit vielen in Kontakt, wie mit DLR, ESA oder NASA und Russland. Ich habe eine Marktlücke entdeckt, die am Anfang ihre Fülle noch nicht offenbarte. Am Anfang war es eher witzig, Space Coach zu sein, aber mittlerweile ist es wirklich gigantisch geworden.
Es gibt also einen großen Bedarf?
Experten beziffern den Markt der suborbitalen Raumflüge, dreistelligen Billionenmarkt. Die Weltraumtouristen müssen ja in bestimmten Bereichen trainiert werden, da sie sonst gar nicht die körperliche und geistige Kapazität besitzen mitfliegen zu können.

Wir bilden momentan Coaches in Deutschland, Russland undsubjektiv empfundener Lebenssituationen interessiert, ist bei uns bestens aufgehoben. Wir erhalten viele Bewerbungen für die Coach-Ausbildung und den Lehrgang, aber wir nehmen nicht jeden. Menschen, die wirklich qualitativ etwas erreichen wollen und nicht nur am Geld interessiert sind, werden bei uns zum zertifizierten Space Coach trainiert.

Sie selbst sind ja eine höchst erfolgreiche Persönlichkeit. Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?
Sehr wichtig ist der letzte Teil der Frage. Jeder sollteErfolg mit dem Geld auf dem Konto. Für viele, die gerade angefangen haben oder sich etwas aufbauen wollen, ist das sehr deprimierend. Erfolg muss ich so definieren, dass ich mich daran aufrichten kann. Das Feedback eines Kunden ist für mich Erfolg und hat auch ganz viel mit Anerkennung zu tun.

Anerkennung hat vielfältige Formen und Erfolg hatkorrekt definiert, weil sie niemanden hatten, der das mit ihnen ausgearbeitet hat. Zum Begriff Erfolg gehören auch die Begriffe Disziplin, Konsequenz und das „Dranbleiben“. Wenn ich weiß, was ich kann und wer ich bin, dann gilt es immer wieder, dranzubleiben und Durststrecken zu überwinden. Wenn ich nicht dranbleibe, dann gebe ich mich selber auf.
Können Sie uns verraten, ob Sie tägliche Routinen haben, die zu Ihrem Erfolg beitragen?
Ich habe einen Hund, trinke gerne Kaffee und gehe Joggen.auf und sage recht regelmäßig: „Danke für den Tag – den ich erleben darf.“ Und abends kommt es immer wieder vor, dass ich mich bedanke für den Tag, den ich erleben durfte.
Sie haben in Ihrem Leben schon viele Hürden genommen. Woher haben Sie die Kraft dafür genommen?
Ich habe schon früh in meinem Leben gelernt: „Hinfallen bedeutet, dass es auch Leben gibt. Wenn ich keine Hoffnung mehr habe, dann habe ich ein Problem mit dem Leben. Solange ich Licht am Ende des Tunnels sehe, ist alles gut. Keine Hoffnung, wenig Hoffnung.

Ich empfehle, am Morgen eine gezielte Übung zu machen,mindestens eine Minute durchzuhalten. Das ist eine schöne und simple Übung für den Morgen, die aus dem Yoga kommt. Der Kopf wird frei und die Pose macht Lust auf den Tag, indem man gute Laune bekommt und positiver gestimmt ist. Das Wichtigste bleibt aber die Hoffnung.
Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Erfolg im Beruf und Freizeit? Können Sie uns einen oder mehrere Tipps geben? Ganz wichtig ist das Zeitmanagement. Ich muss mir die Zeit nehmen, die ich brauche. Ich habe mir immer schon die Zeit eingeteilt. Ich muss achtsam mit mir selber sein und dann kann ich die Zeit anders einteilen.

Eine kleine Übung besteht darin, einen Kreis aufzumalenPrioritätenliste.

Dann arbeite ich nicht zwölf Stunden am Tag, sondern nur acht, weil ich mir die Zeit selber einteile und die Prioritäten so setze, dass ich mehr Zeit mit meiner Familie, mit Sport oder meinen Hobbies verbringen kann. Das berühmte Buch von Timothy Ferriss „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ bedeutet mir sehr viel.

Welche drei Bücher sollten erfolgreiche Persönlichkeiten unbedingt lesen?
„Der Alchimist“ von Paulo Coelho.
„Frannies Welt. Eine Kindheit in Missouri“ von Frank Farrelly.
Biografien, zum Beispiel von Sir Peter Ustinov.
Was lesen Sie selber gerade?
Sachbücher über körperliche und psychische Gewalt an

The Final Five (Fünf kurze Antworten in einem Satz zum Schluss)

Welches Lebensmotto beschreibt Sie am besten?

An dem Tag, wo es keine Hoffnung mehr gibt, bin ich nicht mehr da.

Wie beginnt für Sie ein erfolgreicher Tag?

Mit gutem Kaffee.

Bei der ersten Begegnung: Worauf achten Sie bei einem Menschen zuerst?

Auf die Ausstrahlung.

Verraten Sie uns, auf welchen Gebrauchsgegenstand Sie nicht mehr verzichten möchten?

Auf mein Handy.
Welches Geschenk sollte man Ihnen niemals machen?
Mich zum Fisch-Essen einzuladen.

 

Vielen Dank für Ihre interessanten Antworten. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

 

Gedanken zum Thema: Coaching und Kollegen

Gedanken zum Thema: Coaching und Kollegen

Gestern hatte ich ein ganz besonderes Meeting – kollegiales Gespräch und während des Gespräches entstand eine echt bewegende Stimmung. Der Kollege teilte mir mit, dass er eigentlich kein Kollege mehr ist, da die Auftragslage so schlecht gewesen sei, dass er schon vor ein paar Jahren die Notbremse gezogen habe und seine Präsenz eigentlich nur noch so aufrecht erhalten hat _ sollte doch mal was rein kommen.

Das sass ich nun da und mir ging so einiges durch den Kopf:

Danke für das Vertrauen mir dieses zu sagen.
Respekt vor deinem Mut – dich ALL dem zu stellen.

Warum kann man nicht einfach sagen – ich mache kein Coaching mehr – es lohnt sich für mich einfach nicht – Warum ist das so schwer? Auch die Situation, dass man es aufrecht erhalten muss – seine Präsenz und seine damit nach außen verbundenen ERFOLG?

Es ist die Szene ganz einfach – es ist so schwierig einen echten Austausch zu bekommen und mit echten Menschen/ Kollegen/ Kolleginnen genau diese Augenhöhe zu bekommen. Zu wenige sind da draußen auf dem Markt die wirklich an dem einen oder anderen Kollegen auch interessiert sind. Mal abgesehen von der Möglichkeit heraus zu bekommen was macht der eigentlich , was könnte ich “kopieren” und was springt überhaupt für mich dabei heraus.

Oh ich mache mir damit keine Freunde, dessen bin ich mir durchaus bewusst – aber es ist doch eine Tatsache, dass über 80 % derjenigen die von Coaching alleine leben wollen nicht überleben und sogar Geld beim Amt sich holen müssen um zu überleben. Die anderen 20% haben allerdings auch Honorare die weit über dem möglichen so mancher möglicher Kunden liegen. Ob Zurecht oder nicht – soll jetzt hier nicht das Thema sein. Ich bin persönlich der Meinung , dass jeder das Recht das zu verlangen wovon er glaubt und überzeugt ist, dass er dieses auch WERT sei.

Das Gespräch mit meinem Kollegen – ich nenne ihn auch weiter so – hat mich auch deshalb beschäftig, weil ich diesen Kollegen in “Action” gesehen habe und er ist gut , ja sogar richtig gut und es macht einen traurig zu hören , dass die Buchungen nicht dementsprechend – um zu überleben und sogar gut davon leben zu können.

Aber auch die Tatsache, dass ein solcher Mensch nicht wirklich öffentlich darüber reden kann – wegen Anfeindungen etc. macht mich auch traurig. Seit Jahren kämpfe ich schon dagegen an – und kassiere auch meine Prügel – aber ich habe mich daran gewöhnt.

Es nicht so schlimm wie es sich anhört – aber die Ignoranz ist schon erschreckend.

Ich drücke meinem “Kollegen” echt die Daumen und wünsche mir noch viele Begegnungen mit ihm. Er hat mich in vielen Punkten inspiriert und sein Feedback zu manch anderen Themen war sehr fundiert und zukunftsweisend.Vielen Dank dafür.

Du hast mir noch mehr MUT gemacht zu den Dingen zu stehen die man nicht nur macht , sondern auch zu denen die man unterlässt.Ein glückliches Leben kann auch anders aussehen und auch das ist mehr wie nur GUT so. Prioritäten NEU zu setzen – zu überdenken – ist eine passende Übung für JEDEN. Nachdenken – Nachhaltigkeit kommt ebenfalls immer gut an 🙂

Wahrscheinlich werd eich noch weiter über diese Stunden schreiben – dass hier war nur eine kurze Gedankenzusammenfassung – die mir sehr wichtig war – sonst wären die oder ähnliche Worte verschwunden – und dafür sind mir diese zu wichtig.AMF

“Wenn es nicht einfach geht, dann geht es einfach nicht.”

“Wenn es nicht einfach geht, dann geht es einfach nicht.”

“Wenn es nicht einfach geht, dann geht es einfach nicht.”

Die Frage bekomme ich immer und immer wieder gestellt – warum geht es nicht einfach oder einfacher? Warum ist alles und immer so kompliziert?
Auf solche Fragen gibt es keine wirkliche Antwort – es kommt auf jeden SELBER an. Ich bezeichne das immer gerne so. Menschen empfinden ihre persönliche Lebenssituation  immer als die SCHWIERIGSTE – das SCHLIMMSTE – NICHT AUSZUHALTEN – EXTREM – SO SCHLIMM WAR ES NOCH NIE…..Während die Freunde oder auch Bekannte , die angesprochene Situation oder den Lebensabschnitt von außen betrachtet gar nicht so schlimm finden. Warum ist das so? Wieso ist das so? Wie kann man oder könnte man das ändern ?

Es ist ganz einfach – die innere Haltung , die Einstellung die man selber im Laufes seines Lebens entwickelt führt genau dazu.

Überprüfe diese Haltung – schaue was es mit dir macht wenn du nur daran denkst diese zu verändern? Teste bevor du handelst. So einfach ist es auch wirklich nicht – aber ich kann es mir auch schwer machen. Es gibt Situationen im Leben da sollte man es einfach machen und dann aber auch EIN FACH machen. Also step by step und nicht ALLES auf einmal. Ich benutze dabei immer eine Metapher: Essen Sie nicht den ganzen Kuchen – sondern nur ein Stück davon oder soviel , wie Sie wirklich vertragen KÖNNEN. Wenn Ihnen schlecht wird – war es zuviel. …..Das passiert leider viel zu vielen Menschen Sie kennen IHRE Grenzen nicht.

Definieren Sie für sich doch bitte einfach 🙂 mal den Begriff: Was bedeutet es denn für SIE : Einfach ? Was verbirgt sich vielleicht dahinter? Was versteckt sich dahinter? Was würden Sie können wenn Sie es nicht mehr EINFACH haben könnte oder das Wort würde gar nicht mehr existieren, sie würden das Wort nur nicht einmal mehr kennen – was ist dann?

Das NICHT zu einfach nehmen – soll nicht davon ablenken dass es immer schwer sein muss oder alles mit Hindernissen verbunden sein. Aber wo Berge sind – da gibt es Täler und Spitzen. Es geht mal rauf und mal runter. Keiner geht gerne durch die Wüste und Kilometer LANG nur geradeaus – wird auch langweilig – Routine – für manche einfach nur ÖDE.

EIN – FACH leben ….EIN FACH machen und geniessen – schauen was kommt – ANNEHMEN und MITNEHMEN. Nicht wirklich bewerten, sondern nehmen wie es kommt. DANKBAR SEIN und bleiben. Und oh WUNDER alles wird immer GUT. Schon probiert – klappt bestens – bei den MEISTEN – na GUT – bei einigen 🙂

Gute Vorsätze beginnen …..im Sommer

Gute Vorsätze beginnen …..im Sommer

 

Ein ewiges Scheitern?

Silvester ist vorbei, das Neue Jahr ist mittlerweile schon ein paar Tage alt 🙂 und bereits jetzt sind einige der Vorsätze, die in der beschwingten Stimmung des Jahreswechsels beschlossen wurden, schon Geschichte. Denn aktuelle Umfragen belegen, dass die guten und wichtigsten Vorsätze meistens schon scheitern bevor sie überhaupt den Hauch einer Chance hatten realisiert zu werden.

Wo aber ist das Problem, dass die guten Vorsätze von den wenigsten eingehalten werden? Woran scheitert es? Gehören Sie vielleicht zu der Gruppe die sich Fragen stellen wie: Habe ich keine Geduld? Kann ich mich nicht durchsetzen? Bin ich einfach nur zu faul? Oder stellen Sie sich gleich ganz in Frage: Ich bin zu inkonsequent! Ich habe noch nie was durchgestanden! Alles fang ich an, aber nicht mache ich zu Ende! Einige von uns haben aber auch sofort Ausreden parat, warum es bei der Umsetzung ihrer ach so guten Vorsätze nicht geklappt hat: Na wenigstens habe ich mir Gedanken drüber gemacht, dass ist doch schon mal was, oder nicht? Man kann ja nicht alles umsetzen, also ich nicht!

Wenn Ihnen nur ein paar dieser Fragen und Aussagen bekannt vorkommt, dann willkommen im Club! Und Sie sind nicht alleine, denn mindestens 80 Prozent der Mitteleuropäer kennen diese guten Vorsätze auch – und belassen es dabei. Nur wenig bis gar nichts wird davon umgesetzt. Aber am Ende des Jahres beginnt man wieder von vorne mit den guten Vorsätzen und betrügt sich wieder selbst. Ja, betrügen – ein hartes Wort, aber das ist leider so.

Unsere eigenen Gedanken, Hemmungen, Zweifel, Ängste und Denkweisen stehen uns immer wieder im Wege. Wir denken so oft Negatives, Abwertendes, Zweifelndes und sind uns meist gar nicht darüber bewusst. Darum ist es wichtig zu lernen, wie die eigenen Gedanken, innere Haltung und Einstellung kontrolliert werden können. Wenigstens ein bisschen. Wenn Sie hier schon mit dem Wort Kontrolle Probleme bekommen sollten, dann bedenken Sie, dass Sie die Kontrolle über sich selbst haben sollten. Und das ist nichts Negatives oder hat mit Manipulation zu tun.

Das Denken und die Grundeinstellung (Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwertschätzung etc.) zu sich selbst , sowie der Umgang mit den eigenen Emotionen sind die Schlüsselfaktoren, warum Menschen sich so schwer tun, die guten Vorsätze auch um zusetzen.

Die Frage aller Fragen: Wer bin ich überhaupt?

Wissen Sie wer Sie sind?

Wissen Sie was Sie wirklich wollen?

Für wen machen Sie das alles eigentlich?

Wer sorgt dafür, dass Sie morgens motiviert aufstehen und zur Arbeit gehen?

Diese oder ähnliche Fragen stellen Sie sich immer wieder? Dann sollte Ihnen langsam klar werden, warum Ihre guten Neujahrsvorsätze nicht realisiert werden. Mit diesen „Sich-in-Frage-stellen-Fragen“ wird es schwierig, die guten Vorsätze auch nur zu beginnen bzw. annähernd umzusetzen.

Was wäre aber nötig, damit Sie doch einige wenige gute Vorsätze umsetzen könnten?

Vielleicht werden Sie sich jetzt sagen: „aber ich will doch und wieso macht der das hier so madig?“ Gut so – ein kleiner innerer Widerstand erhöht die Bereitschaft etwas zu bewegen, etwas zu verändern. Und genau das brauchen Sie, damit etwas passiert. Neben dem inneren Widerstand brauchen Sie kleine Erfolgserlebnisse und zwar jetzt – nicht wenn der 1. Januar vorbei ist.

Kleine Erfolgserlebnisse erlangt man, in dem man sich an schöne, erfolgreiche Erlebnisse wieder erinnert. Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie für sich folgende Fragen. Oder noch besser, schreiben Sie sie auf.

  • Was für Erfolgserlebnisse fallen Ihnen ein?
  • Was hat Ihnen daran so toll gefallen?
  • Wieso waren das überhaupt Erfolgserlebnisse für Sie?
  • Welche Art von Erfolg steht Ihnen am Besten?

Sie werden über das Ergebnis erstaunt sein. Unsere Gehirnzellen erinnern sich hervorragend daran, wenn es eine emotionale Verknüpfung gibt und genau die gilt es zu aktivieren. Man kann das auch als Aktivierung des emotionalen Zentrum, des Spaßfaktors oder des Motivationszentrum bezeichnen. Wir verändern so unsere Einstellung, unsere Gefühle zum Positiven hin und haben folglich ein anderes Selbstbild, ein anderes Bewusstsein für uns selbst. Selbstvertrauen und der Selbstwert wachsen ebenfalls. Ist das Erfolgsergebnis auch mit Spaß und Emotionen verknüpft, dann setzt das Unterbewusstsein einen sogenannten Anker. Das können Sie auch bewusst machen: Sie suchen sich etwas aus, was ihnen Spaß macht und erleben es ganz bewusst – und setzen damit wiederum einen Anker. Diese Erfahrung mit dem Anker, die Sie ja selbst erarbeitet haben, können Sie jetzt auf die guten Vorsätze anwenden.

Was will ich denn auf keinen Fall mehr haben? Diese Frage schaffen die meisten Menschen leichter und schneller. Wenn es Ihnen genauso so geht, dann schreiben Sie sich ruhig alles auf, was Sie nicht wollen. Dann gehen Sie mit jedem einzelnen Punkt wie folgt um: Sie nehmen einen Satz, in dem Sie etwas nicht wollen und formulieren ihn positiv um.

Beispiel: Ich will nicht mehr der Depp vom Dienst sein.

Sie wollen also von etwas weg – jetzt formulieren Sie es so um, dass es für Sie und Ihr Unterbewusstsein anziehend wird. Es muss Sie reizen, dass zu erreichen, es muss sehr attraktiv sein, sexy  – wenn Sie es denn so nennen wollen. Daher könnte der umgedrehte motivierende Satz lauten: „Ich werde eine anerkannte Person sein“  – oder- „Ich werde in 2013 die beliebteste Person an meinem Arbeitsplatz sein“.

Wenn Sie nicht so eingestellt sind, also will heissen, Sie brauchen keine Negatationssätze dann versuchen Sie es doch mal mit den Beispielen

  • Was möchte ich mir in XX Jahr alles Gute tun?
  • Was möchte ich alles erleben?
  • Was möchte ich verändern?
  • Wo zieht es mich denn hin? Zu einem Menschen? Zu einem neuen Job, einer neuen Herausforderung?

Wie gute Vorsätze Realität werden

Sollte Sie zum Beispiel den Vorsatz haben, 2013 eine anerkannte Person in 2013 zu werden, hilft Ihnen Zielarbeit, diesen Vorsatz umzusetzen. Zielarbeit hilft Ihnen, Ihre Ziele besser zu formulieren und auch klarer zu erkennen. Und wenn Sie Ihre Ziele klarer erkennen, dann wirken diese wie ein Kompass in Ihrem Leben: Sie wissen, wo es langgeht.

I.N.S.P.I.R.A.T.I.O.N.  – der Katalysator für gute Vorsätze

=      Idee, ein Einfall den Sie gerade haben
N=      Normen – entspricht es Ihren Normen, Ihren Werten, dass was Sie erreichen wollen, das was Sie umsetzen wollen
S=      Sinne aktivieren, reizt es Sie wirklich . Spüren Sie schon was – können Sie es schon in Gedanken sehen und erleben mit allen Sinnen vorweg im Kopf erleben: sehen, hören, fühlen, evtl. riechen und schmecken,
      Sinnhaftigkeit – es muss Sinn machen für Sie und hinterfragen Sie sich einmal was steckt vielleicht hinter dem guten Vorsatz noch
      Stille – gehen Sie in sich benutzen Sie die Ruhe und Stille und hören Sie auf ihre Gedanken
Kleine Übung – einfach einmal 30 Sekunden hinsetzen nichts tun, nichts hören, Handy ausschalten und schauen welche Gedanken kommen, aufschreiben und schauen was macht es mit ihnen. Selbe Übung können Sie auch machen, indem Sie ganz bewusst mit einem Gedanken ihr ihre Stille gehen und dann schaue Sie wohin Sie dieser Gedanke weiter führt.
Selbstkontrolle – Sie haben den guten Vorsatz stets unter Kontrolle und Sie haben die Möglichkeit immer einzugreifen.
P=     Positiv – ist wirklich etwas positives für Sie
     Power – steckt da Power und Energie dahinter, dass unter Umständen noch weitere Energien freisetzt
I=          Ideale Größe und nicht zu weite entfernt – will heissen : Ist das Ziel oder der gute Vorsatz zu weit von ihnen entfernt. Das kann auch der Zeitfaktor sein zu weit weg also zeitlich das macht es unattraktiv für ihr Unterbewusstsein
R=      Ressource – gibt es auch noch andere Wege oder zusätzliche wie Sie das Ziel oder ihren guten Vorsatz erreichen können
      Richtig – Sie müssen davon begeistert sein, dass das was sie vorhaben auch richtig ist. Es kann nur richtig, denn es ist ihr Weg.
A=      Angemessen sollte es sein – sie können auch realistisch sagen, utopisch wäre hier schlecht damit demotivieren Sie sich leider
      Attraktiv – ist es das wirklich
      Anziehend – ist der gute Vorsatz auch wirklich anziehend
      Aufbauend – schafft es Gute Laune und Stimmung
     Aufpasser – suchen Sie sich einen Paten oder eben Aufpasser, der Sie unterstützt aber auch beobachtet und einschreitet, wenn Sie vom Weg abkommen
T=     Teilziele – bitte nicht zu grosse Sprünge
     Testbar – jederzeit und immer überprüfbar
     TV – Visualisieren Sie bitte oder kreieren Sie ein Visionboard
     Terminierung – wichtig, vereinbaren Sie ganz klar, bis wann ihr guter Vorsatz erreicht werden sein soll
     Ton – macht die Stimmung. Wenn Ihnen Musik dabei hilft, dann benutzen Sie gerne auch Musik zur Unterstützung oder als Lernanker
I=     Initiierbar – können Sie es alleine umsetzen oder brauchen Sie Hilfe von außen und wenn ja von wem?
O=       Oekologisch – hat ihre Umfeld etwas dagegen, wenn ja wer und wieso – Argumente finden
N=      Nutzen und Umsetzung – Haben Sie wirklich einen Nutzen/Vorteil von der Umsetzung des guten Vorsatzes?

Spüren Sie schon ein freudiges Kribbeln, wenn Sie sich vorstellen, Ihre guten Vorsätze jetzt nicht nur angehen zu können sondern auch endlich mal zu erreichen  und erfolgreich umzusetzen?

Machen Sie sich eine Liste, wenn es mehrere Vorsätze sind. Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um Ziele, die Sie wahrscheinlich schon längst erreicht haben wollen. Also dann mal los! Wenn Sie merken, dass es mehr werden und Sie bald nicht mehr wissen , mit welchem Vorsatz oder Ziel Sie nun beginnen sollten oder sogar müssten, dann machen Sie bitte folgendes:

Erarbeiten Sie sich für eine Zeit-Ziel-Struktur. Es gibt langfristige Vorsätze/Ziele (2 – 3 Jahre), mittelfristige (bis zu einem Jahr), kurzfristige (2 – 3 Monate) und auch Quartalsziele. Sorgen Sie auch dafür, dass auch Teilziele definiert werden. Das erleichtert den Weg und sorgt für motivierende Erfolgserlebnisse. Mit einer To-Do-Liste behalten Sie die Kontrolle und den Überblick. Mit jedem Haken auf der Liste wächst die Motivation. Und wenn Sie jetzt noch einen positiven Anker zu jedem Vorsatz den Sie erreicht haben setzen, dann fällt es Ihnen immer leichter in Zukunft nicht nur gute Vorsätze umzusetzen und zu erreichen, sondern auch Ihre Ziele, selbst Lebensziele. Denn Ihr Unterbewusstsein weiß jetzt, dass Sie sich daran halten werden, dass Sie auch mitmachen, dass Sie an sich glauben, dass Sie im Stande sind, Ihr Vorsätze/Ziele auch zu erreichen. Das macht Spaß – glauben Sie mir! Und das nicht nur zum Jahresende bzw. mit Jahresbeginn.

Wenn jetzt wirklich Anerkennung Ihr Vorsatz für das Jahr 2013 war, dann bin ich davon überzeugt, dass Sie das jetzt schaffen werden.

Sie suchen nach positiven Formulieren für „einfache“ Ziele? Hier ein paar Vorschläge:

• Ich will mir das Rauchen abgewöhnen – ich werde meine Lunge mehr mit Sauerstoff versorgen

• Ich will abnehmen – ich werde mich gesünder ernähren mich so bewegen wie ich mich wohl fühle und dann werde ich auch das Gewicht haben das mir am Besten zu Gesicht steht

Ist doch relativ simpel, oder nicht?

Für Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung und wünsche viel Freude bei der Umsetzung der gute Vorsätze oder ihrer Lebensziele.

Selbst-ENT-Faltung – Entkoppelung

Selbst-ENT-Faltung – Entkoppelung

Entkoppelung von den Eltern schafft mehr Liebe und eine glückliche Partnerschaft

Wir Menschen haben zwei große Bestrebungen: Wir wollen geliebt werden, ja geradezu verschmelzen mit anderen geliebten Menschen – in der vollkommenen Sicherheit, dass sie uns niemals verlassen. Gleichzeitig wollen wir unabhängige Individuen bleiben mit dem großen Ziel unserer Selbst-Entfaltung. Dabei konkurrieren wir mit allen anderen um Anerkennung und um einen guten Platz in der Gemeinschaft. Denn auch die anderen wollen ihre Bedürfnisse möglichst umfangreich von uns befriedigt bekommen. Immer sind wir also gleichzeitig Individuum und Teil einer Gruppe.

Für unser Überleben ist daher folgender Antagonismus notwendig:
Der Zusammenhalt der Gruppe genauso wie das Streben des Einzelnen gewährleisten den Erhalt des Lebens. Sowohl die Befriedigung unserer Bedürfnisse durch andere, ihre Zuwendung und Aufmerksamkeit, als auch das Gefühl etwas zu können, eigene Ideen zu verwirklichen, unabhängig und stark zu sein, befriedigt unser Selbstwertgefühl. Aus diesem Widerspruch von Anziehung und Konkurrenz, Sehnsucht und Abhängigkeit, Liebe und Frust, Nähe und Distanz entstehen alle unsere sozialen Konflikte in Partnerschaften, Familien oder Arbeitsgemeinschaften. Denn nur selten haben wir in unserer Kindheit das richtige Gleichgewicht zwischen Narzissmus und Altruismus gelernt. Da in jeder Gemeinschaft, jeder Beziehung der Konflikt zwischen den eigenen Sehnsüchten und denen des Partners neu verhandelt wird, hat man auch in jeder Beziehung die Möglichkeit zu reifen. Doch besonders Liebesbeziehungen sind ein Katalysator bei der Persönlichkeitsentwicklung. Darum behindert uns nichts so sehr, wie eine destruktive Partnerschaft. Sicher ist nur eines: Wir suchen uns immer einen Partner auf dem gleichen Reifestand. Und: Beide Partner können sich nur zusammen entwickeln.

Schreien & Weinen hilft immer!
Woher kommt das alles? Gehen wir einmal alle zurück zu dem Zeitpunkt vor unserer Geburt: wir waren geschützt, sicher, es mangelte uns an nichts. Doch irgendwann müssen wir aus dieser Sicherheit heraus und ins Leben eintreten. Als Säuglinge schreien und weinen wir, wenn wir etwas nicht bekommen oder nicht verstehen, weil wir es noch nicht können. Wir schreien und weinen uns die sprichwörtliche Seele aus dem Leib. Die ausschließliche Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und ihre totale Befriedigung erfährt eine erste Sozialisierung: Wir lernen, dass es da ein Gegenüber gibt, von dem wir abhängig sind, mit dem wir Kontakt aufnehmen müssen, um das zu bekommen was wir wollen.

Wechselbad von Nähe und Eigenständigkeit
Wir lernen hier also schon sehr früh, dass wir etwas bekommen wollen, was andere uns geben können ohne wirklich zu wissen ob wir das anderen überhaupt benötigen. Es gibt also – nach der ersten Phase der totalen Verschmelzung und umfassenden Bedürfnisbefriedigung – plötzlich etwas wie ein „Ich-Selbst“ und ein „Du“. Je mehr das Ich-Selbst heran wächst, etwas „eigenes“ wird, sich seinen „eigenen Raum“ nimmt und verteidigt, laufen lernt, die Welt entdeckt und selbstständig wird, um so mehr trennt es sich von dem anderen.

Es braucht sie aber immer noch (lebensnotwendig) und behält deshalb zu ihr weiterhin eine sehr starke emotionale Bindung. So schleichen sich die Gegenpole von Verschmelzung und Unabhängigkeit, Bindung und Selbst-Ständigkeit in unser Leben. Die Art und Weise, wie diese Abtrennung vom Mutterleib bzw. den Eltern verläuft – und es gibt unendlich viele kleine und große Konflikte in ihrem Verlauf – bestimmt den Rest unseres Lebens und unsern Umgang mit Nähe und Eigenständigkeit.

Wer Angst lernt, lernt nicht automatisch mit der Angst zu leben
Ein Kind braucht neben seinem eigenen Willen und seiner Entdeckerlust das Gefühl der Akzeptanz und des „Zurückkommenkönnens“. Je früher hierbei angstintensive Erfahrungen stattfinden, umso weniger kann diese Angst verarbeitet werden und umso größer sind die schädlichen Spuren, die sie in der Psyche hinterlässt.
Kinder können nicht weg, sie können ihre Eltern nicht verlassen, denn sie brauchen sie zum Überleben. Deshalb lieben Kinder ihre Eltern, egal wie schlecht sich diese verhalten und egal wie frustriert die Kinder trotz all ihrer Liebe dadurch sind. Wenn die Eltern die naturgegebene Abhängigkeit ihres Kindes missbrauchen, um ihr eigens schwaches Selbstwertgefühl zu stärken, wird dem Kind eine kompensierende Rolle zugewiesen, es wird nicht als eigenständiger Mensch wahrgenommen, der seinen Weg ins Leben finden soll. Was ich fühle, was ich bin, ist nicht gut und darf nicht (so) sein“ Wenn die Eltern an ihrem Kind Machtansprüche und Aggressionen ausleben oder ihm vermitteln, das es ihnen etwas weg nimmt, ihr Leben unangenehm einschränkt, hinterlässt das viel Frust und gravierende Störungen im Selbstwertgefühl und in der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Das Gefühl „was ich fühle, was ich bin, ist nicht gut und darf nicht (so) sein“ wird zur Grundlage der Selbstwahrnehmung und führt automatisch dazu, diesen „Mangel“ auszugleichen. Im Idealfall entwickeln wir unsere Selbst-Ständigkeit mit Urvertrauen und starten mit einer unterstützenden Liebe in die zu erobernde Welt. Unsere Gefühle müssen unseren Eltern eine liebevolle Beachtung wert sein, damit unser Selbst Realität werden kann: Die Reaktion der Eltern auf ihr Kind manifestiert sich in seinem Selbstbild. Verhalten sich Mutter und Vater nicht liebevoll, ohne „Glanz in den Augen“, uninteressiert, aggressiv, schuldzuweisend oder überängstlich und klammernd, kann das Kind kein gesundes Selbstbild entwickeln.

Angst und Verlust vor der Liebe
Es entsteht Angst vor dem Verlust der Liebe und der schützenden Zuwendung oder Angst vor den Gefahren der Eigenständigkeit. Diese Angst erzeugt die Probleme in jeder weiteren Liebesbeziehung des beginnenden Lebens: Ein unsicher gebundenes Kind lernt nicht mit Unterstützung seiner Bezugspersonen seine Gefühle zu regulieren. Das nämlich lernen Kindern und auch Erwachsene erst durch Erleben, durch einfaches, unbeschwertes kennenlernen. Durch den ständigen Frust kommt es zu keiner gesunden Frustrationstoleranz und Enttäuschungen können immer schlechter verkraftet werden: Das Kind ist von den ständigen Gefühlskonflikten überfordert, sein kindlicher Narzissmus kann nicht zu einem gesunden sozialen Verhalten heranreifen. Es wird übermäßig aggressiv, egoman oder völlig eingeschüchtert. Kinder leiden nicht nur, wenn sie geschlagen und misshandelt werden. Viel häufiger findet eine viel subtilere, eine ganz leise und permanente Abwertung der eigenen Rechte statt.

Als Kinder versuchen wir dieser Ohnmacht zu entgehen und entwickeln Verhaltensweisen, von denen wir (in unserer Naivität) annehmen, sie hätten einen positiven Einfluss auf unser Ansehen in der Familie, auf die herrschenden Probleme und somit auf unser eigenes Wohl. Diese Verhaltensmuster nehmen wir später mit hinaus in die Welt. Es sind Strategien, die uns im Umfeld unserer Kindheit einen Vorteil gebracht haben, aber in der Realität doch nur unreife Lösungsversuche waren, um mit den belastenden Ambivalenzen unserer Gefühle umzugehen. Verläuft der Individuierungsprozess nicht wohlwollend, wird Liebe und Bindung mit starken negativen Gefühlen vergemischt und es fehlt uns später die Fähigkeit zwischen unseren Bindungsbedürfnissen und unserer Eigenständigkeit abzuwägen. Das hat schwerwiegende Folgen für unser Leben und alle unsere Beziehungen. Jeder, der uns zu nahe kommt, bedroht unsere Autonomie und jeder der uns zurückweist, treibt uns in die Angst vor dem Verlust der lebensnotwendigen Liebe, die gleichzeitig wieder die Angst vor Abhängigkeit und mangelnder Eigenständigkeit birgt.

Umgekehrt kann eine sichere, liebevolle Bindung an die Eltern selbst gegen ungünstige Erbanlagen Widerstandskraft verleihen. Und je mehr wir gesunde Sicherheit im Zusammenhang mit sich entwickelnder Selbstständigkeit erfahren umso stärker ist das Gefühl der „Selbst-Richtigkeit“, das sich daraus entwickelt. Während des Prozesses der „Selbst-Werdung“ und Abtrennung orientieren wir uns nicht nur an unseren Eltern: Wir internalisieren sie, nehmen sie als unsere Vorbilder in unser Selbstbild auf, zeichnen aus ihren Werten unser Selbstverständnis und unsere Weltsicht. So schaffen wir es – mit ihnen in uns – uns von ihnen nach und nach abzutrennen. Wir integrieren unsere Eltern in unsere sich entwickelnde Persönlichkeit – und wundern uns dann später darüber, dass wir ihnen so ähnlich geworden sind.