Brauchen wir Ziele – Visionen oder Pläne?

Brauchen wir Ziele – Visionen oder Pläne?

Pläne, Ziele, Visionen – wichtig ist ein erfülltes Leben

Seien wir uns ehrlich: Schon von klein auf lernt man, im Morgen zu leben. Immer wieder bekommt man gesagt, dass man für die Zukunft lernt, für mögliche Investitionen in der Zukunft sparen soll oder dass man seine Träume erst in der Zukunft verwirklichen kann. So wird das Denken immer mehr von den Pläne für morgen, übermorgen oder gar für eine ferne Zukunft in 10 oder 20 Jahren bestimmt. Pläne für die Pension, genau definierte Pläne, Strategien und Ziele für die Karriere, die Familienplanung oder gleicht das gesamte Leben.

Ich habe tagtäglich mit Menschen zu tun, die ihr Leben komplett verplant haben und vor allem in der Zukunft leben. Ich arbeite aber auch mit Menschen, die keine Ziele und Pläne haben. Was ist mit denen? Sind sie unstrukturiert? Sind es planlose Wesen, die anderen nur im Weg stehen? Drehen sich diese Menschen im Kreis? Und ist für sie irgendwo ankommen Glückssache? Ziele, Pläne und oder Visionen zu haben ist doch – vor allem in unserer Leistungsgesellschaft – etwas Tolles! Im Grunde genommen ist es doch so einfach: man braucht nur ganz stark an etwas denken, etwas visualisieren – und ist man seinen Ziel einen Schritt näher. Man braucht sich doch z.B. nur das Meer vorstellen und schon spürt man auch den Sand unter den Füßen, man schmeckt das Salz auf den Lippen und hört das Rauschen der Wellen. Und je intensiver man in diesem Gefühl ist, desto besser für die Umsetzung, für das Erreichen des Zieles, des Planes, der Vision.

Was ist aber nun mit denen, die das eben nicht so gut können und die das als Problem empfinden und sich fragen: Genieße und lebe ich den Tag? Geht das überhaupt? „Genieße den Tag, akzeptiere die Vergangenheit und freue dich auf das Morgen“ – so lautet seit ca. 15 Jahren einer meiner Lebens-Sprüche. Klappt nicht immer, aber fast immer.

Oft werde ich nach meinen Vorträgen gefragt: „Haben Sie Visionen oder Pläne?“ Bei dieser Frage trenne ich bewusst geschäftlich von privat – geschäftlich habe ich mehr Pläne als Visionen , privat mehr Visionen als Pläne. „Und was ist mit Zielen?“ ist dann oft die nächste Frage. Ich bin davon überzeugt, dass es mehr Visionen als wirklich echte Ziele gibt. Für mich war und ist immer der Weg wichtig, den man geht, denn es ist der eigene Weg. Auf diesen Weg hat man mal mit mehr und mal mit weniger Begleitung: Familie, Freunde, Kollegen, die unterschiedlichsten Menschen.

Meiner Erfahrung nach gibt es Menschen, die brauchen feste Ziele und Pläne und es gibt Menschen, denen es reicht, „nur“ Visionen zu haben. Während meiner langjährigen Tätigkeit als Coach, Moderator und Speaker stelle immer wieder fest, dass beide Varianten sehr gut funktionieren. Und dass beide Seiten sehr gut miteinander harmonisieren können – wenn man will. Beides hat seine Berechtigung und beides ist einmalig und funktioniert.

„Neues, Kreatives hat am ehestens eine Chance, wenn wir uns nicht nur in das Ziel, sondern in den Weg dorthin verlieben,“ so der Psychologe Joy Paul Guilford. Wenn man also gerade dabei ist, den eigenen Weg zu gehen und die Grundeinstellung „Genieße den Tag“ zu entwickeln oder bereits entwickelt hat, stellt man oft fest, dass plötzlich viel weniger Druck im Leben ist – und jede Menge Leichtigkeit. Selbstverständlich sind kleine Rückschläge mit eingerechnet, aber es geht alles viel leichter. Das Geheimnis heißt Selbstvertrauen – sich selbst zu trauen bedeutet sich zu lieben und somit auch die Bereitschaft das Leben zu lieben und damit dem Leben zu Vertrauen.

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Ich weiß nicht mehr weiter …. Teil 1

Es gibt Situationen im Leben, in denen sich das Gefühl von massiver Ohnmacht einstellt, gepaart mit einem „bescheidenen“ Gefühl im Bauchraum. Da fragt man sich: „Wie kann es überhaupt weiter gehen? Will ich überhaupt noch, das es weiter geht? Wenn es weiter geht, welche Qualität hat dann dieses Leben?“

Das Fatale an dieser Situation: Du bist selber betroffen. Du steckst in dieser misslichen Situation. Es ist nicht so, dass du einem guten Freund einfach nur einen Rat geben kannst, du musst dir selbst helfen.

Wenn ich in einer derartigen Situation feststecke, läuft in meinem Kopf eine Art Kopfkino ab und gehe in Bildern die verschiedenen Situationen durch. Ich versuche mich im Internet schlau zu machen oder bei Freunden oder Menschen, denen ich vertrauen kann oder darf. In der Psychologie nennt man das: Externe Referenzen einholen um seine interne Referenz zu stärken. Wobei es gar nicht so einfach ist, in dieser Situation der Ohnmacht einen relativen kühlen Kopf zu bewahren. Doch zurück zu den Bildern im Kopf: sie helfen mir dabei, die möglichen Situationen so zu erleben wie es sein könnte, mit allen Emotionen. Dabei stellt sich für mich dann schnell heraus, was ich will und was eben nicht.

Alles hat sein Zeit – auch die Ohnmacht und die Existenzangst. Die Unsicherheit, keine Existenz im herkömmlichen Sinn zu haben, nichts mehr zu besitzen ist – so meine Erfahrung – die mittlerweile schlimmste und häufigste Form im Coaching und in der Therapie. Es gibt mannigfaltige Unterarten von Existenzängsten, die jeder für sich und in seiner augenblicklichen Situation als bedrohlich und auch sehr nah empfindet.

Dabei treten manchmal sogar körperliche Symptome auf:

  • mangelnde Konzentration
  • wenig oder unregelmäßiger Schlaf
  • geringer Appetit
  • Antriebslosigkeit
  • Rückzug von Familie und Freunden
  • Kontaktarmut
  • leichte Panikattacken
  • Schweißausbrüche
  • Nervosität
  • manchmal auch erhöhter Alkohol- oder Nikotinverbrauch
  • bis hin zu Medikamentenmissbrauch.

Dieses Gefühl in einer Sackgasse zu sitzen ist – hart aber ehrlich formuliert – ein ziemlich beschissenes. Zu fühlen, dass man über einem Abgrund schwebt, ist kein schönes Gefühl. Das will niemand erleben. Wie glauben Sie geht es Menschen, die das in der Realität erleben und massiv unter diesem Gefühl leiden?

Um die Wahrheit zu sagen: Dieses Gefühl ist einfach nur schrecklich. Alleine dieses Wort „schrecklich“ macht es noch schlimmer. Beim Schreck steigt der Blutdruck, Adrenalin wird ausgeschüttet und so weiter und das Gefühl verstärkt sich. Das will keiner erleben – oder?

Die Alternative: Aushalten der Situation und dann so rasch als möglich raus aus diesem Stuck State, dieser festgefahrenen Situation. Nur das Aushalten zählt in diesem Moment. Zu spüren, was da mit einem passiert. Außerdem gilt es auch eine weitere wichtige Emotion zu verdauen: die Scham.

Wir schämen uns massiv für unsere Ängste. Damit entsteht ein Kreislauf, der es enorm schwierig macht, wieder heraus zu kommen. Und glauben Sie mir eines, es geht nicht nur den Menschen, die keinen Job haben oder am Rande des Gesellschaft leben, so. Es geht allen so, ohne Ausnahme. Es wird nur nicht darüber gesprochen, eben wegen der Scham. Daher ist es wichtig , dass Sie dieses Gefühl wirklich spüren und zulassen, auch wenn es im ersten Moment keinen Sinn macht und Sie sich bestimmt fragen: „warum soll ich das denn aushalten, dann wird es doch nur schlimmer!“ Ja und Nein – spüren Sie in dieses Gefühl hinein und schauen Sie, wohin es Sie führt. Schreiben Sie es auf und schauen Sie, welche Verknüpfungen es zwischen den einzelnen Gefühlen und dem was dahinter steht, gibt.

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Es ist wichtig Spaß gehabt zu haben

Es ist wichtig geliebt zu haben – geliebt worden zu sein.
Es ist wichtig …..

Wenn dein Leben einmal vorbei ist – was willst du dann alles erlebt haben – gemacht,erlebt haben? Was wirst du bereuen? Wirst du überhaupt etwas bereuen?

Wir haben Fehler – wir machen Fehler und wir machen welche ohne zu wissen , dass wir diese gemacht haben.

Wir verletzten Menschen ohne es zu wollen – wir hassen Menschen ohne es zu merken und andere hassen vielleicht uns und wir wissen nicht einmal warum?

Das Leben kann jede Menge Spaß machen oder bringen. Du kannst Glücklich sein oder TRAURIG. Es gibt soviel was du sein kannst
oder werden was du werden wolltest. Eines bleibt jedoch immer gleich – wir haben nur ein Leben und wir müssen – auch wenn es schwer fällt dieses Leben manchmal so nehmen wie es kommt oder was wir daraus gemacht haben.

Ich hatte immer den Wunsch seitdem ich denken – Menschen zu helfen oder wie ich heute sagen würde: Menschen so zu inspirieren ,
dass Sie wieder von selber – aktiv ihr Leben gestalten können. Auch gerne Glücklich, wenn Sie es denn wollen.

Manche oder mittlerweile haben mich viele Menschen in meinem Leben begleitet – viele sind leider schon gestorben. Ihre Aufgabe war erfüllt und Sie erfüllten ihre Aufgabe – auch wenn es aus meiner Sicht für eine viel zu kurze Zeit war. Menschen sterben – Menschen werden geboren!

Manche Menschen haben einen Traum – weil Sie sich FRAGEN – wer erinnert sich noch mich – wer noch wer ich war – wer was ich getan habe?

So geht es mir – und ich stehe dazu. Und ich weiß eines – ich habe schon eine Menge Menschen – Danke – sagen hören.
Und einen Satz wie: Ich werde das NIE vergessen – Danke. Dann folgte eine innige Umarmung.

Ich weiß , dass mir in meinem Leben 5 Minuten des Glücklich sein ausreichen – um Sterben zu können. Es dürfen gerne auch noch mehr sein und ich gehe auch davon aus, dass dem so sein wird. Ich hoffe , dass ich noch vielen Menschen ihren persönlichen A….tritt geben darf und ein emotionales DANKE dem folgen wird. Aber einer der sich erinnert – nur einer – wäre wundervoll und wenn der/die mich dann auch noch liebt – na das wäre doch wirklich PERFEKT:-)

Liebes Leben – ich lebe – ich liebe – und ich will glücklich weiter leben …… und ich will noch ganz viele Menschen begleiten
und jede Menge Spaß haben und Erfolge feiern – an die man sich auch nach meinem Ableben noch erinnert

Gedanken die kommen und gehen – die Erde bleibt. Diese Gedanken habe ich mir gemacht nach dem Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Uns geht es nicht anders, als den Held oder der Heldin in alten Sagen und Geschichten.

Der Held ist in seiner gewohnten Umgebung, alles schick, alles vertraut aber irgendwie hat diese Idylle einen kleinen Knacks.

Der Held spürt eine innere Unzufriedenheit, etwas zieht ihn, aber er kann es noch nicht genau fassen.

Dann empfängt der Held seinen Ruf, vielleicht sieht er irgendwo Ungerechtigkeit und fühlt sich aufgefordert, diesen Missstand zu beenden. Oder er hat eine zündende Idee, wie man einen Prozess beschleunigen oder erleichtern kann.  Der Ruf bringt nun leider mit sich, dass der Held seine vertraute Umgebung verlassen muss. Das birgt eventuell eine Gefahr in sich, weil es eine Reise ins Unbekannte ist. Hat der Ruf den Held erst einmal erreicht, kann er den aber auch nicht mehr ablehnen und sich verweigern. Das wäre so, als würde ich die Hände vor die Augen zu halten, um den Baum vor mir nicht zu sehen. Er verschwindet nicht, nur weil ich mir die Augen zu halte.

Die gute Neuigkeit, der Held bekommt Beschützer und Mentoren zur Seite gestellt oder wie man heute sagt: Weggefährten. Wenn du dich auf deinen Weg gemacht hast, halte Ausschau nach Menschen, die an dich glauben und dich fördern. Umgib dich mit inspirierenden, erfolgreichen Menschen und nicht mit den Zauderern, die immer nur sagen, was alles nicht geht.

Macht sich der Held dann auf den Weg und überschreitet die Schwelle zum Abenteuer, so zieht er erste Schwellenwächter (innere Gegner) auf den Plan. Das können z.B. jene Freunde und Bekannte mit ihren gut gemeinten Ratschlägen sein, wie: „Deine Idee ist doch noch nicht marktreif, sei dankbar für die Arbeit die du hast oder damit wirst du doch nie Geld verdienen.

Lässt sich aber ein wahrer Held von solchen Unkenrufen abschrecken? Nein, im Gegenteil, er überlistet seine Gegner, nimmt ihnen den Wind aus den Segeln und geht seinen Weg weiter.

Der Abstieg in die tiefe Höhle
Die richtige Feuerprobe wartet jedoch noch auf den Helden, der Abstieg in die tiefe Höhle, wo er sich seinem ärgsten Widersacher stellen muss. Um die entscheidende Prüfung zu bestehen, muss der Held seine größte Angst bezwingen und eine leibhaftige oder metaphorische Todessituation durchleben. Es passiert, was der Held am meisten fürchtet, z.B. das Scheitern der Unternehmung, das Ende einer Beziehung oder das Absterben eines alten Persönlichkeitsanteils.

Hat der Held die Prüfung gemeistert, so ist er nicht mehr der alte, der er ehemals war. Die Konfrontation mit dem ärgsten Schatten (Widersacher) hat den Held transformiert, er ist zu mehr Einsicht und Reife gelangt. Im Märchen wird das durch ein Elixier, das goldene Flies oder die geliebte Prinzessin symbolisiert. Das bedeutet für uns moderne Helden, auch wir bekommen etwas aus dieser Heldenreise, z.B. wichtige Erkenntnisse oder ein Erfolg mit unserem Projekt.

Aber hier endet die Geschichte noch nicht, es kommt noch mal zu einem Showdown, der längst besiegt geglaubte Widersacher steht noch mal auf oder seine Komplizen treten auf den Plan. Dies ist der letzte Test, es gilt hier mit Nachdruck noch mal für sich einzustehen. Erst jetzt kann sich der Held auf den Rückweg nach Hause begeben.

Wenn er in seiner gewohnten Umgebung ankommt, kann er jedoch nicht mehr das alte Leben weiterführen. Er ist ein anderer geworden, die innere Transformation hat ihn so verändert. Er ist jetzt aufgerufen, seine Erkenntnisse und sein Know-how an andere weiter zu geben.

Und – Lust auf deine eigene Heldenreise bekommen? Oder willst du selber zum Mythos deines Lebens werden

Was kann man aus diesem uralten Heldenmythos für sich und seine Berufung ableiten?

Hat man einmal den Ruf vernommen, kann man sich ihm nicht entziehen, ohne sein bisheriges Leben als stumpf und sinnentleert zu empfinden.

In meinen Coachings und Impuls-Workshops begegnen mir häufig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie wissen ganz genau, dass der Status quo lähmend ist, sie unglücklich macht und sie haben den Schimmer einer Ahnung, dass es da etwas anderes, etwas Größeres für sie geben könnte. Der nächste Schritt ist dann, diesen Ruf anzunehmen, anzuerkennen, dass da etwas Neues auf sie wartet. Vielen macht es erst einmal Angst, gewohntes Terrain zu verlassen, und sei es noch so bleiern und hohl. Der Held hat nun zwei Möglichkeiten: entweder er widersetzt sich dem Ruf und bleibt frustriert oder er wagt etwas völlig Neues und Unbekanntes mit der Aussicht, sich lebendig zu fühlen und das Gefühl von Sinnhaftigkeit zu erfahren.

Die Heldenreise ist kein Wellnessurlaub, mit allem drum und dran. Es wird laut, hart, dreckig, gefährlich oder was auch immer man scheut. Man kommt mit den eigenen Schatten in Kontakt und das macht nicht immer Spaß. Aber die Entlohnung ist ungleich größer, das goldenen Flies, das magische Schwert wartet auf uns.

Ich möchte dich einladen und dir Mut machen, die Motivation und Mutivation mit auf dem Weg geben, deinem innerem Ruf Gehör zu verschaffen.

Alle Menschen, die Innovation, Veränderung und Großes in der Welt geschaffen haben, mussten ihre eigene Heldenreise antreten. Einige sind dabei vielleicht gestrauchelt und mussten Niederlagen einstecken , aber sie haben sich dann wieder aufgerappelt und sind weiter gegangen – und das macht einen wahren Helden aus.

“Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Anregung, die durch dich in Handlungen umgesetzt wird. Und da es dich über alle Zeit hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.

Wenn du ihn blockierst wird er niemals existieren durch ein anderes Medium, und wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.“

Bist du also ein Held oder willst einer werden – na dann mache ich auf zu deiner eigenen Heldenreise.

Hier das Video zum Thema, auf meinem Video Blog: 

 

If you want to strengthen something, oppose it – R.I.P. Frank Farrelly

If you want to strengthen something, oppose it – R.I.P. Frank Farrelly

Frank Farrelly ist am Sonntag, den 10. Februar 2013, gestorben. Frank Farrelly begründete die Provokative Therapie; eine Therapieform, die der Arbeit Milton Ericksons und der Schulen nahe steht, welche gern mit Paradoxien arbeiten. Typisch für die Methodik Farrellys ist, dass er Humor, Provokation, Empathie und Wohlwollen verbindet.

 

Für mich einer der ganz großen und ganz stillen. So allmählich werden es echt weniger. Frank Farrelly ist der Begründer der Provokativen Therapie, hier gehen Humor und Provokation mit Empathie und Wohlwollen Hand in Hand.

 

Mehr dazu auch im Nachruf bei Dr. Noni Höfner oder auf Wikipedia.

 

Ich habe Frank und seine Methoden kennen und lieben gelernt. Seit cirka 12 Jahren begleitet mich Frank, seine Arbeit und auch der Mensch. Immer wenn ich ihm begegnete, änderte sich so vieles in meinem Leben. Für mich war er immer ein Weihnachtsmann aus den Südstaaten der mit soviel Empathie den Menschen auf den Zahn fühlte. Niemand konnte derart Nähe herstellen und dabei doch soviel “zweideutige” oder auch eindeutige Bemerkungen an den Klienten richten, ohne sich eine Ohrfeige zu fangen. Seine Art “Langeweile” zu zeigen und somit doch noch was heraus zu kitzeln. Frank war ein Menschenfreund , weil er wusste , dass er eine Methode an der Hand hatte, die einfach anders und erfolgreich war.

 

Vergessen Sie einfach alles was Sie je über Coaching gehört haben und machen Sie es einfach anderes. Nein , machen Sie es total anders und halten Sie sich an keine Regel.Vergessen Sie Konzepte, Strategien – gehen Sie Paradox vor.

 

Was ist der Unterschied zwischen einen Coach und dem lieben Gott? Der liebe Gott weiß, dass er kein Coach ist…….Das war ein Spruch der viel über ihn aussagt.

 

Für mich ist ein Mensch gestorben, der etwas ganz besonders hinterlassen hat. Eine Methode, ein Tool, dass es immer geben wird. Seine Art zu Arbeiten und live erleben zu dürfen, ist nur schwer als Verlust zu bezeichnen. Er würde es nicht so sehen, weil er auch jetzt Spaß haben wird und einiges mehr noch.

 

Ein toller Mensch wird fehlen. Eine Art von Mentor und ein Mensch der mein Leben geprägt hat, maßgeblich.Und so mancher Klient von mir wird hier lesen können wie viel er mir bedeutet hat und warum ich in vielen Dingen so bin , wie ich bin.

 

Frank, ich DANKE dir für ALLES und ich weiß, dass du Glücklich sein wirst. Du darfst wieder tanzen mit deiner Geliebten June.

 

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„If you want to strengthen something, oppose it“, ist der bekannteste Lehrsatz von ihm. Ich traf ihn unter anderem  2006 bei einem Intensivworkshop, der von Dr.Noni Höfner geleitet wurde, Leiterin des Deutschen Institutes für Provokative Therapie in München. Wir führten ein Interview für das Coaching Magazin “Coaching Area, welches ich hier in Auszügen gerne noch mal vorlegen möchte.

 

 

 

Was war der eigentliche Auslöser dafür, dass Sie Psychiater wurden? 

 

F.F. (lacht): Als ich 14 Jahre alt und auf dem Gymnasium war, da habe ich gehört, dass die Menschen nur zehn Prozent ihrer Fähigkeiten, Talente, Intelligenz und Energien nutzen. Zehn Prozent. Oh Gott, dachte ich, wenn das stimmt, dann nutze ich ja 90 Prozent nicht. Diese 90 Prozent wollte ich mir genauer ansehen. Da war ich 14 Jahre alt und beschloss, Psychologe zu werden. Ich habe aber auch darüber nachgedacht, katholischer Priester zu werden. Mein Onkel ist Bischof und viele andere waren in meiner Familie auch Priester. Also probierte ich es aus: Ich war viereinhalb Jahre im Kloster – dann schmissen sie mich raus. Aber das ist eine andere Geschichte (lacht). Ich dachte, es sei eine gute Idee, Priester und Psychologe zu sein. Dann könnte ich die Leute beraten und ihnen die Beichte abnehmen. Aber das mache ich ja jetzt auch.

 

Können Sie sich an Ihren ersten Fall erinnern, wo Sie provokativ gearbeitet haben? 

F.F.: Ja, ich beschrieb das bereits in meinem ersten Buch.

 

Ich meine, wo Sie später erst festgestellt haben, dass irgendwas anders ist. 

F.F.: Schon gleich, wo ich es zum ersten Mal getan habe, wusste ich, dass ich etwas gefunden hatte. Da gab es viele Verhaltensindikatoren beim Patienten, die einfach anders waren. Und ich habe mich so richtig frei gefühlt als ob eine große Last von meinen Schultern abgefallen wäre: All diese therapeutischen Ideen, diese festgefahrenen Konstrukte. Nach dem Motto: Was du nicht sagen kannst, was du nicht sagen sollst, was du nicht sagen darfst, was du nicht denken sollst.

 

Sie erzählen immer wieder von Carl Rogers. Können Sie mir spontan zwei Dinge nennen, an die  Sie sich ganz besonders erinnern? 

F.F.: Ja, er sagte, dass die Leute, die zu mir kommen, nicht wirklich Zeit haben, sich so einzurichten, wie sie das gerne hätten. Ich würde ihre Muster ziemlich schnell durchdringen; und-zwar durch meine Art, die bewirkt, dass sie ihre Reaktionen nur so herauspusten.

Er sagte, ich sorge dafür, dass sie im Gleichgewicht bleiben. Und noch eines, ich habe ihm mal einen 13-seitigen Brief geschrieben, nachdem ich erstmals seine Therapie entdeckt hatte. Ich schrieb ihm, das sei eine wirkliche Therapie: die Fokussierung auf gebrochene Satzstrukturen und dieser Versuch, den Klienten wirklich zu verstehen. Ich berichtete ihm von einigen Erfolgen meiner klientenzentrierte Therapie und sagte, ich habe das Gefühl, dass ich knietief in Diamanten wate. Am Telefon hat er dann gelacht: `Frank, das klingt wie so ein richtiger irischer Eintopf mit einer Menge anderer Sachen drin.´

 Einmal bin ich zu spät zu einer Versammlung von Carl gekommen. Thema war, ob ein bestimmtes Projekt wiederholt werden sollte. Der einzige freie Stuhl stand neben ihm.

Typisch Carl: Zuerst wollte er von jedem eine Meinung hören und als niemand mehr etwas zu sagen hatte, redete er: ‚Ich möchte etwas hinzufügen. Das könnte vielleicht hilfreich sein oder aber auch nicht. Oder es könnte sein, dass es einiges ergänzt oder aber auch nicht.

Einige von euch denken vielleicht, dass sie dem zustimmen oder aber auch nicht.´ In dem Moment sagte ich zu ihm: ‚Carl, wenn es so beschissen ist, warum erwähnst Du es dann überhaupt? Da war Totenstille. Er schlug mir kräftig auf die Oberschenkel und lachte lauthals, weil ich ihn hochgenommen hatte, so wie er es sonst tat. Ich habe ihn bewundert, er war ein wunderbarer Therapeut und Mann.

Was würden Sie den Kritikern der provokativen Methode sagen? 

F.F.: Kritiker gibt es immer. Ja, was würde ich denen sagen? Soweit ichdenken kann und soweit die Geschichte reicht, sind Menschen, die gemessen an ihrer Zeit radikale Vorstellungen hatten, so wie Jesus zum Beispiel, immer eine willkommene Zielscheibe für Ressentiments und dergleichen. (Kurzes Schweigen) Die Kritiker haben nie etwas moniert, was ich nicht schon gedacht oder gesagt habe. Also zum Beispiel: So kann man doch nicht mit dem Patienten reden, die haben doch schon genug durchgemacht.

Oder: Wer zum Teufel bist du Mister Farrelly, dass du meinst, so etwas machen zu dürfen?

Ich sage noch mal: Kritiker hast du immer um dich herum.

 

Ist die Provokative Therapie auch für das Coaching geeignet? 

F.F.: Sie wird seit Jahren im Coaching angewendet. Manche unterscheiden zwischen dem therapeutischen Kontext (Phobien, Angstzuständen etc.) und dem Coaching-Kontext. Coachs kombinieren meine Therapieform mit Methoden aus dem NLP und der Hypnose von Erickson. Es zeigen sich schnell Resultate. Es ist eine humorvolle Arbeit für Klient und Coach.

 Wie wichtig ist Intuition für deine Arbeit? Intution hat ja inzwischen eine große Bedeutung im Coaching erlangt. 

F.F.: Ich kann nur über das sprechen, was andere in mir sehen. Seit 1956 gibt es immer wieder viele Leute, die meinen ich sei sensibel und intuitiv. Ich versuche es mal anders zu erklären: Intuition ist ein Abfalleimerbegriff. Immer, wenn irgendwas nicht zu hundert Prozent festlegbar ist, oder die Bedingungen einer Beratung nicht mehr zu schärfen sind, sagen wir, das sei Intuition im Spiel gewesen. Ich habe mal einen Film angeschaut in dem Lochkarten durch einen Computer geschickt wurden. 100.000 rasten hindurch und heraus kam eine einzige Karte.

Genauso funktioniert in meinen Augen Intuition, so setze ich sie bei meinen Sitzungen ein. Meine Intuition ist Blitzgeschwindigkeit potenziert mit Urteilsvermögen. Sie basiert auf drei Punkte: erstens Erfahrung aus den tausenden Gesprächen, zweitens Wiederholungen ständiger Wiederholungen und drittens … habe ich vergessen. Das ist dann wohl auch Intuition (lacht).

Viele Menschen finden Sie humorvoll. Wie wichtig ist Ihnen Ihr eigener Humor? In Deutschland neigen wir ja gern zu Übertreibungen: Ich nehme alles mit Humor -egal was kommt. 

F.F.: Mein Sohn hat mir einen Hut gekauft und vorne ist eine komische und tragische Maske drauf. Hinten steht `Provokative Therapie´. Der Mensch besitzt eine tragische und eine komische Maske. Es gibt Leute die sagen, es gibt nur das Komische oder das Tragische. Vergessen Sie das – es stimmt nicht. Manche Leute sagen, die größte Realität ist die Kreuzigung von Jesus. Wir reden aber erst seit 400 Jahren darüber. Und aus Scham, weil es brutal war, jemanden überhaupt so zu töten. Viktor Frankl hat einmal gesagt, für die Christen gibt es keine Tragödien, da Jesus den Tod überwunden hat.

 Wer oder was hat Sie in den letzten 30 Jahre so beeindruckt, dass es Ihre Arbeit beeinflusst hat? 

F.F.: Da fällt mir spontan ein Datum ein: der 9. Juli 1963. Da wusste ich, ich hatte einen Schatz gefunden. Ich weiß jetzt, wie sich Columbus gefühlt haben muss, obwohl er es ja gar nicht entdeckt hat. Ein unglaubliches Gefühl. Ich dachte: `Endlich habe ich etwas gefunden, für alle, die sich hoffnungslos wähnen.´ Ich bin beeinflusst von meine eigenen Lebenserfahrungen und von denen meiner Patienten und Klienten. Ihre Reaktionen und Beobachtungen waren meine eigentlichen Inspirationsquellen.

Wie definieren Sie Glück? 

F.F.: Ich tue das auf vielfältige Art und Weise: Liebe, Freundschaft und Partnerschaften – sexuelle Ekstase. Ich denke, Liebe ist höchste Verbindung, die Menschen mit ihrer Umwelt erreichen können.

Welches ist Ihr Lieblingszitat? 

F.F.: Oh, da gäbe es viele. Zum Beispiel: ‚Das Auge hat noch nicht gesehen, das Ohr nicht gehört, die Seele des Menschen hat noch nicht erkannt, was der Herr für die erschaffen hat, die ihn lieben.

` Der heilige Paulus hat gesagt:`Du hast uns für dich selbst gemacht und unsere Herzen sind ruhelos, bis sie nicht in dir ruhen.´

 

 Ich hoffe, wir führen in zehn Jahren ein weiteres Interview.

 F.F.: Oh Gott, dann bin ich 85 – wir werden sehen

 

 

 Nachtrag: Leider kam es nicht mehr dazu. Wir werden dich nie vergessen.

 

 

Gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Gute Vorsätze für das Neue Jahr?

Nicht nur aktuelle Forsa Umfragen belegen, dass die guten und wichtigsten Vorsätze meistens schon scheitern bevor sie überhaupt den Hauch einer Chance hatten sich zu realisieren.

Wo aber ist das Problem, dass die guten Vorsätze von den wenigsten Menschen eingehalten werden? Woran scheitert es denn? Gehören Sie zu der Gruppe die sich Fragen stellen wie: Habe ich keine Geduld? Kann ich mich nicht durchsetzen? Bin ich einfach nur zu faul? Oder stellen Sie sich gleich ganz in Frage: Ich bin zu inkonsequent! Ich habe noch nie was durchgestanden! Alles fang ich an, aber nicht mache ich zu Ende! Einige von uns haben aber auch sofort Ausreden parat, warum es bei der Umsetzung ihrer ach so guten Vorsätze nicht geklappt hat: Na wenigstens habe ich mir Gedanken drüber gemacht, dass ist doch schon mal was, oder nicht? Man kann ja nicht alles umsetzen, also ich nicht!

Wenn Ihnen nur ein paar dieser Fragen und Aussagen bekannt vorkommt, dann willkommen im Club! Und Sie sind nicht alleine, denn mindestens 80% der Mitteleuropäer kennen diese guten Vorsätze auch – und belassen es dabei. Nur wenig bis gar nichts wird davon umgesetzt. Aber am Ende des nächsten Jahres beginnt man wieder von vorne mit den guten Vorsätzen und betrügt sich wieder selbst. ja, betrügen – ein hartes Wort, aber das ist leider so. Außer sie glauben, das Leben sei ein Ponyhof.

Unsere eigenen Gedanken, Hemmungen, Zweifel, Ängste und Denkweisen stehen uns immer wieder im Wege. Wir denken so oft Negatives, Abwertendes, Zweifelndes und sind uns meist gar nicht darüber bewusst. Darum ist es wichtig zu lernen, wie die eigenen Gedanken, innere Haltung und Ihre Einstellung kontrolliert werden können. Wenigstens ein bisschen. Wenn Sie hier schon mit dem Wort Kontrolle Probleme bekommen sollten, dann bedenken Sie, dass Sie die Kontrolle über sich selbst haben sollten. Und das ist doch nichts Negatives oder Manipulative’s.

Das Denken und die Grundeinstellung ( Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwertschätzung etc.) zu sich selbst , sowie der Umgang mit den eigenen Emotionen sind die Schlüsselfaktoren, warum Menschen sich so schwer tun, die guten Vorsätze dann auch um zusetzen.

Wissen Sie wer Sie sind? Wissen Sie was Sie wirklich wollen?

Für wen machen Sie das alles eigentlich? Wer sorgt dafür, dass Sie morgens motiviert aufstehen und zur Arbeit gehen?

Diese oder ähnliche Fragen stellen Sie sich immer wieder? Dann sollte Ihnen langsam klar werden, warum Ihre guten Neujahrsvorsätze nicht realisiert werden. Mit diesen „Sich-in-Frage-stellen-Fragen“ wird es schwierig, die guten Vorsätze auch nur zu beginnnen bzw. annähernd umzusetzen.

Was wäre aber nötig, damit Sie doch einige wenige gute Vorsätze umsetzen könnten?

Vielleicht werden Sie sich jetzt sagen: „aber ich will doch und wieso macht der das hier so madig?“ Gut so – ein kleiner innerer Widerstand erhöht die Bereitschaft etwas zu bewegen, etwas zu verändern. Und genau das brauchen Sie, damit etwas passiert. Neben dem inneren Widerstand brauchen Sie kleine Erfolgserlebnisse und zwar jetzt – nicht wenn der 1. Januar vorbei ist.

Kleine Erfolgserlebnisse erlangt man, in dem man sich an schöne, erfolgreiche Erlebnisse wieder erinnert. Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie für sich folgende Fragen. Oder noch besser, schreiben Sie sie auf.

• Was für Erfolgserlebnisse fallen Ihnen ein?

• Was hat Ihnen daran so toll gefallen?

• Wieso waren das überhaupt Erfolgserlebnisse für Sie?

• Welche Art von Erfolg steht Ihnen am Besten?

Sie werden über das Ergebnis erstaunt sein. Unsere Gehirnzellen erinnern sich hervorragend daran, wenn es eine emotionale Verknüpfung gibt und genau die gilt es zu aktivieren. Man kann das auch als Aktivierung des emotionalen Zentrum, des Spaßfaktors oder des Motivationszentrum bezeichnen. Wir verändern so unsere Einstellung, unsere Gefühle zum Positiven hin und haben folglich ein anderes Selbstbild, ein anderes Bewusstsein für uns selbst. Selbstvertrauen und der Selbstwert wachsen ebenfalls. Ist das Erfolgsergebnis auch mit Spaß und Emotionen verknüpft, dann setzt das Unterbewusstsein einen sogenannten Anker. Das können Sie auch bewusst machen: Sie suchen sich etwas aus, was ihnen Spaß macht und erleben es ganz bewusst – und setzen damit wiederum einen Anker. Diese Erfahrung mit dem Anker, die Sie ja selbst erarbeitet haben, können Sie jetzt auf die guten Vorsätze anwenden.

Was will ich denn auf keinen Fall mehr haben 2013? Diese Frage schaffen die meisten Menschen leichter und schneller. Wenn es Ihnen genauso so geht, dann schreiben Sie sich ruhig alles auf, was Sie nicht wollen. Dann gehen Sie mit jedem einzelnen Punkt wie folgt um: Sie nehmen einen Satz, in dem Sie etwas nicht wollen und formulieren ihn positiv um.

Beispiel: Ich will nicht mehr der Depp vom Dienst sein.

Sie wollen also von etwas weg – jetzt formulieren Sie es so um, dass es für Sie und Ihr Unterbewusstsein anziehend wird. Es muss Sie reizen, dass zu erreichen, es muss sehr attraktiv sein, sexy  – wenn Sie es denn so nennen wollen. Daher könnte der umgedrehte motivierende Satz lauten: „Ich werde eine anerkannte Person sein“  – oder- „Ich werde in 2013 die beliebteste Person an meinem Arbeitsplatz sein“.

Wenn Sie nicht so eingestellt sind, also will heissen, Sie brauchen keine Negatationssätze dann versuchen Sie es doch mal mit den Beispielen

• Was möchte ich mir 2013 alles Gute tun?

• Was möchte ich alles erleben?

• Was möchte ich verändern?

• Wo zieht es mich denn hin? Zu einem Menschen? Zu einem neuen Job, einer neuen Herausforderung?

Wie gute Vorsätze Realität werden

Sollte Sie zum Beispiel den Vorsatz haben, 2013 eine anerkannte Person in 2013 zu werden, hilft Ihnen Zielearbeit, diesen Vorsatz umzusetzen. Zielearbeit hilft Ihnen, Ihre Ziele besser zu formulieren und auch klarer zu erkennen. Und wenn Sie Ihre Ziele klarer erkennen, dann wirken diese wie ein Kompass in Ihrem Leben: Sie wissen, wo es langgeht.

 

I.N.S.P.I.R.A.T.I.O.N.  – der Katalysator für gute Vorsätze

I=Idee, ein Einfall den Sie gerade haben
N=Normen – entspricht es Ihren Normen, Ihren Werten, dass was Sie erreichen wollen, das was Sie umsetzen wollen
S=Sinne aktivieren, reizt es Sie wirklich . Spüren Sie schon was – können Sie es schon in Gedanken sehen und erleben mit allen Sinnen vorweg im Kopf erleben: sehen, hören, fühlen, evtl. riechen und schmecken,
Sinnhaftigkeit – es muss Sinn machen für Sie und hinterfragen Sie sich einmal was steckt vielleicht hinter dem guten Vorsatz noch
Stille – gehen Sie in sich benutzen Sie die Ruhe und Stille und hören Sie auf ihre Gedanken
Kleine Übung – einfach einmal 30 Sekunden hinsetzen nichts tun, nichts hören, Handy ausschalten und schauen welche Gedanken kommen, aufschreiben und schauen was macht es mit ihnen. Selbe Übung können Sie auch machen, indem Sie ganz bewusst mit einem Gedanken ihr ihre Stille gehen und dann schaue Sie wohin Sie dieser Gedanke weiter führt.
Selbstkontrolle – Sie haben den guten Vorsatz stets unter Kontrolle und Sie haben die Möglichkeit immer einzugreifen.
P=Positiv – ist wirklich etwas positives für Sie
Power – steckt da Power und Energie dahinter, dass unter Umständen noch weitere Energien freisetzt
I=Ideale Größe und nicht zu weite entfernt – will heissen : Ist das Ziel oder der gute Vorsatz zu weit von ihnen entfernt. Das kann auch der Zeitfaktor sein zu weit weg also zeitlich das macht es unattraktiv für ihr Unterbewusstsein
R=Ressource – gibt es auch noch andere Wege oder zusätzliche wie Sie das Ziel oder ihren guten Vorsatz erreichen können
Richtig – Sie müssen davon begeistert sein, dass das was sie vorhaben auch richtig ist. Es kann nur richtig, denn es ist ihr Weg.
A=Angemessen sollte es sein – sie können auch realistisch sagen, utopisch wäre hier schlecht damit demotivieren Sie sich leider
Attraktiv – ist es das wirklich
Anziehend – ist der gute Vorsatz auch wirklich anziehend
Aufbauend – schafft es Gute Laune und Stimmung
Aufpasser – suchen Sie sich einen Paten oder eben Aufpasser, der Sie unterstützt aber auch beobachtet und einschreitet, wenn Sie vom Weg abkommen
T=Teilziele – bitte nicht zu grosse Sprünge
Testbar – jederzeit und immer überprüfbar
TV – Visualisieren Sie bitte oder kreieren Sie ein Visionboard
Terminierung – wichtig, vereinbaren Sie ganz klar, bis wann ihr guter Vorsatz erreicht werden sein soll
Ton – macht die Stimmung. Wenn Ihnen Musik dabei hilft, dann benutzen Sie gerne auch Musik zur Unterstützung oder als Lernanker
I=Initiierbar – können Sie es alleine umsetzen oder brauchen Sie Hilfe von außen und wenn ja von wem?
O=Oekologisch – hat ihre Umfeld etwas dagegen, wenn ja wer und wieso – Argumente finden
N=Nutzen und Umsetzung – Haben Sie wirklich einen Nutzen/Vorteil von der Umsetzung des guten Vorsatzes?

 

Spüren Sie nicht schon ein freudiges Kribbeln, wenn Sie sich vorstellen, Ihre guten Vorsätze jetzt nicht nur angehen zu können sondern auch endlich mal zu erreichen  und erfolgreich umzusetzen?

 

Machen Sie sich eine Liste wenn es mehrere Vorsätze sind. Wahrscheinlich handelt es sich dabei eher um Ziele, die Sie wahrscheinlich schon längst erreicht haben wollen. Also dann mal los! Wenn Sie merken, dass es mehr werden und Sie bald nicht mehr wissen , mit welchem Vorsatz oder Ziel Sie nun beginnen sollten oder sogar müssten, dann machen Sie bitte folgendes:

Erarbeiten Sie sich für eine Zeit-Ziel-Struktur. Es gibt langfristige Vorsätze/Ziele (2-3 Jahre), mittelfristige (bis zu einem Jahr), kurzfristige (2-3 Monate) und auch Quartalsziele. Sorgen Sie auch dafür, dass auch Teilziele definiert werden. Das erleichtert den Weg und sorgt für motivierende Erfolgserlebnisse. Mit einer To-Do-Liste behalten Sie die Kontrolle und den Überblick. Mit jedem Haken auf der Liste wächst die Motivation. Und wenn Sie jetzt noch einen positiven Anker zu jedem Vorsatz den Sie erreicht haben setzen, dann fällt es Ihnen immer leichter in Zukunft nicht nur gute Vorsätze umzusetzen und zu erreichen, sondern auch Ihre Ziele, selbst Lebensziele. Denn Ihr Unterbewusstsein weiß jetzt, dass Sie sich daran halten werden, dass Sie auch mitmachen, dass Sie an sich glauben, dass Sie im Stande sind, Ihr Vorsätze/Ziele auch zu erreichen. Das macht Spaß – glauben Sie mir! Und das nicht nur zum Jahresende bzw. mit Jahresbeginn.

Wenn jetzt wirklich Anerkennung Ihr Vorsatz für das Jahr 2013 war, dann bin ich davon überzeugt, dass Sie das jetzt schaffen werden.

Sie suchen nach positiven Formulieren für „einfache“ Ziele? Hier ein paar Vorschläge:

• Ich will mir das Rauchen abgewöhnen – ich werde in 2013 meine Lunge mehr mit Sauerstoff versorgen

• Ich will abnehmen – ich werde mich gesünder ernähren mich so bewegen wie ich mich wohl fühle und dann werde ich auch das Gewicht haben das mir am Besten zu Gesicht steht

Ist doch relativ simpel, oder nicht?

Für Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung und wünsche viel Freude bei der Umsetzung der gute Vorsätze oder ihrer Lebensziele.

 

Alexander Maria Faßbender