Inspiration – Was ist das eigentlich?

Inspiration – Was ist das eigentlich?

Was ist eigentlich Inspiration und wofür brauchen wir sie? Inspiration – der Duden definiert sie als „schöpferischen Einfall, Gedanke, plötzliche Erkenntnis, erhellende Idee, die jemanden, besonders bei einer geistigen Tätigkeit, weiterführt, Erleuchtung, Eingebung“. Wikipedia erklärt sie folgendermaßen: „Inspiration kommt von lat.: inspiratio „Beseelung“, Einhauchen von spiritus „Leben, Seele, Geist“. Allgemeinsprachlich versteht man darunter etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt künstlerischer Kreativität.

Begriffsgeschichtlich liegt die Vorstellung zugrunde, dass einerseits Werke von Künstlern, andererseits religiöse Überlieferungen Eingebungen des (nicht notwendig personal verstandenen) Göttlichen seien – eine Vorstellung, die sich sowohl in vorderorientalischen Religionen wie auch bei vorsokratischen Philosophen findet und dann eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet“.

Die alten Griechen, allen voran Hesiod und Demokrit, haben sich durch das Göttliche inspiriert gefühlt und sich als Empfänger göttlicher Eingebungen verstanden. Demokrit etwa formuliert: „Was auch immer ein Dichter mit Enthusiasmus beschreibt und mit göttlichem Anhauch bzw. Geist , das ist gewiss schön.“

Cicero verwendete den lateinischen Ausdruck afflatus im poetischen wie im religiösen Sinne für „Inspiration“ oder „göttliche Eingebung“, als „Einwehen, Einhauchen von etwas“ durch einen göttlichen Wind. Der römische Anwalt, Politiker, Poet und Philosoph beschreibt Inspiration als einem unerwarteten Hauch, der den Poeten ereilt – eine mächtige Gewalt, deren Wesen der Poet hilflos und unbewusst ausgesetzt sei. Cicero hat es damit auf den Punkt gebracht.

Was aber bedeutet Inspiration für uns?

Ohne Inspiration wäre unser Leben um einiges ärmer. Schon als die Menschheit am Anfang stand ließ sie sich von ihrer Umgebung, der Natur oder auch anderen Menschen inspirieren: sie schuf Werkzeuge, kreierte Kunstwerke und ersann Geschichten.

Wie findet man Inspiration?

Inspiration ist das Einhauchen von Geist und Seele. Inspiriertes Leben ist gelebtes Leben, eigenständig, selbstbestimmt und vollkommen befreit von allem. Inspiriertes Leben ist auch, das zu tun, wozu wir wirklich Lust haben, was wir wirklich wollen, und vor allem wofür wir auch bestimmt sind. Kurz gesagt: Inspiration bedeutet, sich die Freiheit zu nehmen, das Leben bewusst zu leben.

Menschen lassen sich gerne inspirieren oder inspirieren sich selber. Oft braucht man einfach nur da zu sitzen und in die Luft zu starren – wie manche Zeitgenossen das gerne mal abwertend nennen – das kann fantastisch inspirierend sein. Auf einer Bank sitzen die Sonne genießen, an nichts denken und dann kommt dieser eine Gedanke, dieses eine Bild oder was auch immer, das uns inspiriert, uns entführt und uns auf eine Reise schickt, deren Ziel wir noch nicht kennen.

Inspiration als Lebenselexir

Inspiration ist ein Lebenselixier. Leider wissen viele Mitmenschen mit Inspiration nur wenig anzufangen. Aber wofür braucht man Inspiration denn überhaupt? Geht es denn nicht auch ohne? Kreativ sein reicht doch wohl oder nicht?

Die Seele braucht Inspiration

Der Seele etwas Gutes tun, so sahen die alten Römer oder Griechen Inspiration. Inspiration ist Seelennahrung und das wiederum ist wichtig, um unseren Emotionen Futter zu liefern. Ohne sie würden wir nicht überleben, wir würden höchst depressiv werden.

Menschen brauchen die Inspiration um Lösungen zu finden, zu neuen Ideen zu kommen, neue Wege zu gehen. Wenn sie das eine nicht haben können dann inspirieren sie sich zu etwas anderem. Ein kleines, banales Beispiel: In manchen Regionen haben die Menschen zu wenig Sonne. Und wir wissen,dass uns Sonnenlicht sehr gut tut, ja, es ist sogar lebensnotwendig. Also erfand der Mensch das künstliche Sonnenlicht, dass den Menschen helfen soll, Serotonin, das Glückshormon, zu produzieren, welches uns eben in dunklen Tagen abhanden kommt.

Es gibt so viele Möglichkeiten wodurch Menschen inspiriert werden können und die unterschiedlichsten Auslöser dafür. Inspiration hat ganz viele mit Ideen zu tun, wobei „Ideen haben“ nicht ident mit „inspiriert sein“ ist. Inspiration ist nicht haltbar, Inspiration passiert. Wenn man inspiriert ist, dann kann man diese Inspiration nicht konservieren, kann sie nicht in eine Schublade stecken und bei Bedarf wieder herausholen. Inspiration passiert immer im JETZT. Inspiration motiviert, sie macht Menschen produktiver, lebendiger.

Wichtig für jede Art von Inspiration ist die Umsetzung. Je stärker eine Inspiration ist, umso mehr wird man diese auch umsetzen wollen – und auch können.

Erich Kästner hat einmal gesagt: „Du brauchst mehr Träume, als andere Menschen zerstören können.“

Also lassen wir unsere Träume nicht zerstören.

Lassen wir unseren Inspirationen freien Lauf und leben unser Leben, das uns bestimmt ist. Es beginnt oft mit einer kleinen Inspiration, einem kleinen Traum, der dann plötzlich etwas Großes, Wunderbares wird. Lassen Sie es zu.

Brauchen wir Ziele – Visionen oder Pläne?

Brauchen wir Ziele – Visionen oder Pläne?

Pläne, Ziele, Visionen – wichtig ist ein erfülltes Leben

Seien wir uns ehrlich: Schon von klein auf lernt man, im Morgen zu leben. Immer wieder bekommt man gesagt, dass man für die Zukunft lernt, für mögliche Investitionen in der Zukunft sparen soll oder dass man seine Träume erst in der Zukunft verwirklichen kann. So wird das Denken immer mehr von den Pläne für morgen, übermorgen oder gar für eine ferne Zukunft in 10 oder 20 Jahren bestimmt. Pläne für die Pension, genau definierte Pläne, Strategien und Ziele für die Karriere, die Familienplanung oder gleicht das gesamte Leben.

Ich habe tagtäglich mit Menschen zu tun, die ihr Leben komplett verplant haben und vor allem in der Zukunft leben. Ich arbeite aber auch mit Menschen, die keine Ziele und Pläne haben. Was ist mit denen? Sind sie unstrukturiert? Sind es planlose Wesen, die anderen nur im Weg stehen? Drehen sich diese Menschen im Kreis? Und ist für sie irgendwo ankommen Glückssache? Ziele, Pläne und oder Visionen zu haben ist doch – vor allem in unserer Leistungsgesellschaft – etwas Tolles! Im Grunde genommen ist es doch so einfach: man braucht nur ganz stark an etwas denken, etwas visualisieren – und ist man seinen Ziel einen Schritt näher. Man braucht sich doch z.B. nur das Meer vorstellen und schon spürt man auch den Sand unter den Füßen, man schmeckt das Salz auf den Lippen und hört das Rauschen der Wellen. Und je intensiver man in diesem Gefühl ist, desto besser für die Umsetzung, für das Erreichen des Zieles, des Planes, der Vision.

Was ist aber nun mit denen, die das eben nicht so gut können und die das als Problem empfinden und sich fragen: Genieße und lebe ich den Tag? Geht das überhaupt? „Genieße den Tag, akzeptiere die Vergangenheit und freue dich auf das Morgen“ – so lautet seit ca. 15 Jahren einer meiner Lebens-Sprüche. Klappt nicht immer, aber fast immer.

Oft werde ich nach meinen Vorträgen gefragt: „Haben Sie Visionen oder Pläne?“ Bei dieser Frage trenne ich bewusst geschäftlich von privat – geschäftlich habe ich mehr Pläne als Visionen , privat mehr Visionen als Pläne. „Und was ist mit Zielen?“ ist dann oft die nächste Frage. Ich bin davon überzeugt, dass es mehr Visionen als wirklich echte Ziele gibt. Für mich war und ist immer der Weg wichtig, den man geht, denn es ist der eigene Weg. Auf diesen Weg hat man mal mit mehr und mal mit weniger Begleitung: Familie, Freunde, Kollegen, die unterschiedlichsten Menschen.

Meiner Erfahrung nach gibt es Menschen, die brauchen feste Ziele und Pläne und es gibt Menschen, denen es reicht, „nur“ Visionen zu haben. Während meiner langjährigen Tätigkeit als Coach, Moderator und Speaker stelle immer wieder fest, dass beide Varianten sehr gut funktionieren. Und dass beide Seiten sehr gut miteinander harmonisieren können – wenn man will. Beides hat seine Berechtigung und beides ist einmalig und funktioniert.

„Neues, Kreatives hat am ehestens eine Chance, wenn wir uns nicht nur in das Ziel, sondern in den Weg dorthin verlieben,“ so der Psychologe Joy Paul Guilford. Wenn man also gerade dabei ist, den eigenen Weg zu gehen und die Grundeinstellung „Genieße den Tag“ zu entwickeln oder bereits entwickelt hat, stellt man oft fest, dass plötzlich viel weniger Druck im Leben ist – und jede Menge Leichtigkeit. Selbstverständlich sind kleine Rückschläge mit eingerechnet, aber es geht alles viel leichter. Das Geheimnis heißt Selbstvertrauen – sich selbst zu trauen bedeutet sich zu lieben und somit auch die Bereitschaft das Leben zu lieben und damit dem Leben zu Vertrauen.

Gute Vorsätze – Und jährlich grüsst das Murmeltier

Gute Vorsätze – Und jährlich grüsst das Murmeltier

Gute Vorsätze fasst man rasch, aber wie man sie auch erfolgreich umsetzt, das steht auf einem anderen Blatt. Alexander Maria Faßbender weiß als Coach, wie man den inneren Schweinehund austricksen kann. Nicht nur aktuelle Forsa Umfragen belegen, dass die guten und wichtigsten Vorsätze meistens schon scheitern bevor sie überhaupt den Hauch einer Chance hatten sich zu realisieren.

noch fragen

 

2015: Junge Erwachsene wollen Handy und PC ausschalten
Stress abbauen steht auf Platz eins der guten Vorsätze für 2015. Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung. Das gilt vor allem für die Rushhour-Generation zwischen 30 und 44 Jahren mit 68 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Studie mit 5.000 Befragten im Auftrag der DAK-Gesundheit. Erstmals untersuchte die Krankenkasse auch den Faktor Mediennutzung. Ergebnis: 30 Prozent der jungen Erwachsenen wollen 2015 öfter Handy, Computer und Internet ausschalten.

Zeitdruck im Job und Ärger in der Familie stressen die Deutschen besonders (51 und 46 Prozent). Dazu kommt das Gefühl, beruflich immer erreichbar sein zu müssen. Mehr als jeder Vierte gab an, dadurch belastet zu sein. Auch hier sind die beruflich wie privat häufig besonders eingespannten 30- bis 44-Jährigen am stärksten betroffen. Fast 40 Prozent fühlen sich durch die ständige Erreichbarkeit unter Druck. „Öfter mal abschalten ist ein gutes Mittel gegen Stress“, sagt DAK-Psychologe Frank Meiners. „Wer sich im anstrengenden Berufsalltag Ruhepausen schafft, bleibt entspannt und fördert das Gesundbleiben.“ Klare Absprachen mit dem Chef helfen dabei, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.

 

Positive Erlebnisse gegen Stress
Neben dem Stressabbau stehen mehr Zeit für Familie und Freunde und mehr Zeit für sich selbst bei den Deutschen hoch im Kurs (55 und 48 Prozent). „Das sind gute Vorsätze, die dabei helfen, entspannt zu bleiben“, findet Frank Meiners. „Ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress.“ Die DAK-Gesundheit unterstützt ihre Versicherten mit dem Online-Coaching „Relax@Fit“ ganz praktisch beim Stressabbau.

Junge Erwachsene wollen offline gehen
Für die so genannten Digital Natives zwischen 14 und 29 Jahren steht Abschalten weit oben auf der Liste der guten Vorsätze. Fast 30 Prozent wollen 2015 Handy, Computer und Internet weniger oft nutzen. Je älter die Befragten, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt: Nur acht Prozent der Befragten in der Generation 60 plus teilen diesen Wunsch.

Mehr Sport, weniger Speck
Mehr Bewegung, gesünder essen und abnehmen – die klassischen Vorsätze sind auch 2015 in Mode (55, 48 und 34 Prozent). Positiv: Vor allem die Männer wollen im neuen Jahr bewusster essen, jeder Zweite nimmt sich dies vor. Auch Abspecken ist längst keine Frauensache mehr. Ein Drittel der Männer strebt an, die Pfunde schmelzen zu lassen.

Finanzielle Sorgen und die Angst vor einem Jobverlust sind der Umfrage zufolge kaum angestiegen. Gaben im Jahr 2009 noch 41 Prozent an, dass sie sich finanzielle Sorgen machen, so waren es 31 Prozent im Vorjahr und 33 Prozent in der diesjährigen Befragung. Die Angst vor einem Jobverlust sank von 27 Prozent im Jahr 2009 auf 16 Prozent 2013 und liegt aktuell bei 17 Prozent.

Laut DAK-Umfrage hat es 2014 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten. Besonders konsequent waren die Menschen in Berlin. Die Bremer, Rheinland-Pfälzer und Niedersachsen teilen sich den letzten Platz.

 

Quelle: http://www.familienfreund.de/news-fuer-arbeitgeber/und-was-nehmen-sie-sich-vor.html

 

Wo aber ist das Problem, dass die guten Vorsätze von den wenigsten Menschen eingehalten werden? Woran scheitert es denn? Gehören Sie zu der Gruppe die sich Fragen stellen wie: Habe ich keine Geduld? Kann ich mich nicht durchsetzen? Bin ich einfach nur zu faul? Oder stellen Sie sich gleich ganz in Frage: Ich bin zu inkonsequent! Ich habe noch nie was durchgestanden! Alles fang ich an, aber nicht mache ich zu Ende! Einige von uns haben aber auch sofort Ausreden parat, warum es bei der Umsetzung ihrer ach so guten Vorsätze nicht geklappt hat: Na wenigstens habe ich mir Gedanken drüber gemacht, dass ist doch schon mal was, oder nicht? Man kann ja nicht alles umsetzen, also ich nicht!

Wenn Ihnen nur ein paar dieser Fragen und Aussagen bekannt vorkommt, dann willkommen im Club! Und Sie sind nicht alleine, denn mindestens 80% der Mitteleuropäer kennen diese guten Vorsätze auch – und belassen es dabei. Nur wenig bis gar nichts wird davon umgesetzt. Aber am Ende des nächsten Jahres beginnt man wieder von vorne mit den guten Vorsätzen und betrügt sich wieder selbst. ja, betrügen – ein hartes Wort, aber das ist leider so. Außer sie glauben, das Leben sei ein Ponyhof.

Unsere eigenen Gedanken, Hemmungen, Zweifel, Ängste und Denkweisen stehen uns immer wieder im Wege. Wir denken so oft Negatives, Abwertendes, Zweifelndes und sind uns meist gar nicht darüber bewusst. Darum ist es wichtig zu lernen, wie die eigenen Gedanken, innere Haltung und Ihre Einstellung kontrolliert werden können. Wenigstens ein bisschen. Wenn Sie hier schon mit dem Wort Kontrolle Probleme bekommen sollten, dann bedenken Sie, dass Sie die Kontrolle über sich selbst haben sollten. Und das ist doch nichts Negatives oder Manipulatives.

Das Denken und die Grundeinstellung ( Selbstachtung, Selbstvertrauen, Selbstwertschätzung etc.) zu sich selbst , sowie der Umgang mit den eigenen Emotionen sind die Schlüsselfaktoren, warum Menschen sich so schwer tun, die guten Vorsätze dann auch um zusetzen.

Wissen Sie wer Sie sind? Wissen Sie was Sie wirklich wollen? Für wen machen Sie das alles eigentlich? Wer sorgt dafür, dass Sie morgens motiviert aufstehen und zur Arbeit gehen?

Diese oder ähnliche Fragen stellen Sie sich immer wieder? Dann sollte Ihnen langsam klar werden, warum Ihre guten Neujahrsvorsätze nicht realisiert werden. Mit diesen “Sich-in-Frage-stellen-Fragen” wird es schwierig, die guten Vorsätze auch nur zu beginnnen bzw. annähernd umzusetzen.

Was wäre aber nötig, damit Sie doch einige wenige gute Vorsätze umsetzen könnten?

Vielleicht werden Sie sich jetzt sagen: “aber ich will doch und wieso macht der das hier so madig?” Gut so – ein kleiner innerer Widerstand erhöht die Bereitschaft etwas zu bewegen, etwas zu verändern. Und genau das brauchen Sie, damit etwas passiert. Neben dem inneren Widerstand brauchen Sie kleine Erfolgserlebnisse und zwar jetzt – nicht wenn der 1. Januar vorbei ist.

 

Kleine Erfolgserlebnisse erlangt man, in dem man sich an schöne, erfolgreiche Erlebnisse wieder erinnert. Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie für sich folgende Fragen. Oder noch besser, schreiben Sie sie auf.

Was für Erfolgserlebnisse fallen Ihnen ein?
Was hat Ihnen daran so toll gefallen?
Wieso waren das überhaupt Erfolgserlebnisse für Sie?
Welche Art von Erfolg steht Ihnen am Besten?
Sie werden über das Ergebnis erstaunt sein. Unsere Gehirnzellen erinnern sich hervorragend daran, wenn es eine emotionale Verknüpfung gibt und genau die gilt es zu aktivieren. Man kann das auch als Aktivierung des emotionalen Zentrum, des Spaßfaktors oder des Motivationszentrum bezeichnen. Wir verändern so unsere Einstellung, unsere Gefühle zum Positiven hin und haben folglich ein anderes Selbstbild, ein anderes Bewusstsein für uns selbst. Selbstvertrauen und der Selbstwert wachsen ebenfalls. Ist das Erfolgsergebnis auch mit Spaß und Emotionen verknüpft, dann setzt das Unterbewusstsein einen sogenannten Anker. Das können Sie auch bewusst machen: Sie suchen sich etwas aus, was ihnen Spaß macht und erleben es ganz bewusst – und setzen damit wiederum einen Anker. Diese Erfahrung mit dem Anker, die Sie ja selbst erarbeitet haben, können Sie jetzt auf die guten Vorsätze anwenden.

Die Übung
Was will ich denn auf keinen Fall mehr haben 2015? Diese Frage schaffen die meisten Menschen leichter und schneller. Wenn es Ihnen genauso so geht, dann schreiben Sie sich ruhig alles auf, was Sie nicht wollen. Dann gehen Sie mit jedem einzelnen Punkt wie folgt um: Sie nehmen einen Satz, in dem Sie etwas nicht wollen und formulieren ihn positiv um.

Beispiel: Ich will nicht mehr der Depp vom Dienst sein.

Sie wollen also von etwas weg – jetzt formulieren Sie es so um, dass es für Sie und Ihr Unterbewusstsein anziehend wird. Es muss Sie reizen, dass zu erreichen, es muss sehr attraktiv sein, sexy – wenn Sie es denn so nennen wollen. Daher könnte der umgedrehte motivierende Satz lauten: “Ich werde eine anerkannte Person sein” – oder- “Ich werde in 2015 die beliebteste Person an meinem Arbeitsplatz sein”.

Wenn Sie nicht so eingestellt sind, also will heißen, Sie brauchen keine Negatationssätze dann versuchen Sie es doch mal mit den Beispielen

Was möchte ich mir 2015 alles Gute tun?
Was möchte ich alles erleben?
Was möchte ich verändern?
Wo zieht es mich denn hin? Zu einem Menschen? Zu einem neuen Job, einer neuen Herausforderung?
Wie gute Vorsätze Realität werden können Sie gerne auch hier nochmals nachlesen  “Gute Vorsätze fürs Neue Jahr”.

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Das wichtigste in deinem Leben – gelebt zu haben …..

Es ist wichtig Spaß gehabt zu haben

Es ist wichtig geliebt zu haben – geliebt worden zu sein.
Es ist wichtig …..

Wenn dein Leben einmal vorbei ist – was willst du dann alles erlebt haben – gemacht,erlebt haben? Was wirst du bereuen? Wirst du überhaupt etwas bereuen?

Wir haben Fehler – wir machen Fehler und wir machen welche ohne zu wissen , dass wir diese gemacht haben.

Wir verletzten Menschen ohne es zu wollen – wir hassen Menschen ohne es zu merken und andere hassen vielleicht uns und wir wissen nicht einmal warum?

Das Leben kann jede Menge Spaß machen oder bringen. Du kannst Glücklich sein oder TRAURIG. Es gibt soviel was du sein kannst
oder werden was du werden wolltest. Eines bleibt jedoch immer gleich – wir haben nur ein Leben und wir müssen – auch wenn es schwer fällt dieses Leben manchmal so nehmen wie es kommt oder was wir daraus gemacht haben.

Ich hatte immer den Wunsch seitdem ich denken – Menschen zu helfen oder wie ich heute sagen würde: Menschen so zu inspirieren ,
dass Sie wieder von selber – aktiv ihr Leben gestalten können. Auch gerne Glücklich, wenn Sie es denn wollen.

Manche oder mittlerweile haben mich viele Menschen in meinem Leben begleitet – viele sind leider schon gestorben. Ihre Aufgabe war erfüllt und Sie erfüllten ihre Aufgabe – auch wenn es aus meiner Sicht für eine viel zu kurze Zeit war. Menschen sterben – Menschen werden geboren!

Manche Menschen haben einen Traum – weil Sie sich FRAGEN – wer erinnert sich noch mich – wer noch wer ich war – wer was ich getan habe?

So geht es mir – und ich stehe dazu. Und ich weiß eines – ich habe schon eine Menge Menschen – Danke – sagen hören.
Und einen Satz wie: Ich werde das NIE vergessen – Danke. Dann folgte eine innige Umarmung.

Ich weiß , dass mir in meinem Leben 5 Minuten des Glücklich sein ausreichen – um Sterben zu können. Es dürfen gerne auch noch mehr sein und ich gehe auch davon aus, dass dem so sein wird. Ich hoffe , dass ich noch vielen Menschen ihren persönlichen A….tritt geben darf und ein emotionales DANKE dem folgen wird. Aber einer der sich erinnert – nur einer – wäre wundervoll und wenn der/die mich dann auch noch liebt – na das wäre doch wirklich PERFEKT:-)

Liebes Leben – ich lebe – ich liebe – und ich will glücklich weiter leben …… und ich will noch ganz viele Menschen begleiten
und jede Menge Spaß haben und Erfolge feiern – an die man sich auch nach meinem Ableben noch erinnert

Gedanken die kommen und gehen – die Erde bleibt. Diese Gedanken habe ich mir gemacht nach dem Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)

Uns geht es nicht anders, als den Held oder der Heldin in alten Sagen und Geschichten.

Der Held ist in seiner gewohnten Umgebung, alles schick, alles vertraut aber irgendwie hat diese Idylle einen kleinen Knacks.

Der Held spürt eine innere Unzufriedenheit, etwas zieht ihn, aber er kann es noch nicht genau fassen.

Dann empfängt der Held seinen Ruf, vielleicht sieht er irgendwo Ungerechtigkeit und fühlt sich aufgefordert, diesen Missstand zu beenden. Oder er hat eine zündende Idee, wie man einen Prozess beschleunigen oder erleichtern kann.  Der Ruf bringt nun leider mit sich, dass der Held seine vertraute Umgebung verlassen muss. Das birgt eventuell eine Gefahr in sich, weil es eine Reise ins Unbekannte ist. Hat der Ruf den Held erst einmal erreicht, kann er den aber auch nicht mehr ablehnen und sich verweigern. Das wäre so, als würde ich die Hände vor die Augen zu halten, um den Baum vor mir nicht zu sehen. Er verschwindet nicht, nur weil ich mir die Augen zu halte.

Die gute Neuigkeit, der Held bekommt Beschützer und Mentoren zur Seite gestellt oder wie man heute sagt: Weggefährten. Wenn du dich auf deinen Weg gemacht hast, halte Ausschau nach Menschen, die an dich glauben und dich fördern. Umgib dich mit inspirierenden, erfolgreichen Menschen und nicht mit den Zauderern, die immer nur sagen, was alles nicht geht.

Macht sich der Held dann auf den Weg und überschreitet die Schwelle zum Abenteuer, so zieht er erste Schwellenwächter (innere Gegner) auf den Plan. Das können z.B. jene Freunde und Bekannte mit ihren gut gemeinten Ratschlägen sein, wie: „Deine Idee ist doch noch nicht marktreif, sei dankbar für die Arbeit die du hast oder damit wirst du doch nie Geld verdienen.

Lässt sich aber ein wahrer Held von solchen Unkenrufen abschrecken? Nein, im Gegenteil, er überlistet seine Gegner, nimmt ihnen den Wind aus den Segeln und geht seinen Weg weiter.

Der Abstieg in die tiefe Höhle
Die richtige Feuerprobe wartet jedoch noch auf den Helden, der Abstieg in die tiefe Höhle, wo er sich seinem ärgsten Widersacher stellen muss. Um die entscheidende Prüfung zu bestehen, muss der Held seine größte Angst bezwingen und eine leibhaftige oder metaphorische Todessituation durchleben. Es passiert, was der Held am meisten fürchtet, z.B. das Scheitern der Unternehmung, das Ende einer Beziehung oder das Absterben eines alten Persönlichkeitsanteils.

Hat der Held die Prüfung gemeistert, so ist er nicht mehr der alte, der er ehemals war. Die Konfrontation mit dem ärgsten Schatten (Widersacher) hat den Held transformiert, er ist zu mehr Einsicht und Reife gelangt. Im Märchen wird das durch ein Elixier, das goldene Flies oder die geliebte Prinzessin symbolisiert. Das bedeutet für uns moderne Helden, auch wir bekommen etwas aus dieser Heldenreise, z.B. wichtige Erkenntnisse oder ein Erfolg mit unserem Projekt.

Aber hier endet die Geschichte noch nicht, es kommt noch mal zu einem Showdown, der längst besiegt geglaubte Widersacher steht noch mal auf oder seine Komplizen treten auf den Plan. Dies ist der letzte Test, es gilt hier mit Nachdruck noch mal für sich einzustehen. Erst jetzt kann sich der Held auf den Rückweg nach Hause begeben.

Wenn er in seiner gewohnten Umgebung ankommt, kann er jedoch nicht mehr das alte Leben weiterführen. Er ist ein anderer geworden, die innere Transformation hat ihn so verändert. Er ist jetzt aufgerufen, seine Erkenntnisse und sein Know-how an andere weiter zu geben.

Und – Lust auf deine eigene Heldenreise bekommen? Oder willst du selber zum Mythos deines Lebens werden

Was kann man aus diesem uralten Heldenmythos für sich und seine Berufung ableiten?

Hat man einmal den Ruf vernommen, kann man sich ihm nicht entziehen, ohne sein bisheriges Leben als stumpf und sinnentleert zu empfinden.

In meinen Coachings und Impuls-Workshops begegnen mir häufig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie wissen ganz genau, dass der Status quo lähmend ist, sie unglücklich macht und sie haben den Schimmer einer Ahnung, dass es da etwas anderes, etwas Größeres für sie geben könnte. Der nächste Schritt ist dann, diesen Ruf anzunehmen, anzuerkennen, dass da etwas Neues auf sie wartet. Vielen macht es erst einmal Angst, gewohntes Terrain zu verlassen, und sei es noch so bleiern und hohl. Der Held hat nun zwei Möglichkeiten: entweder er widersetzt sich dem Ruf und bleibt frustriert oder er wagt etwas völlig Neues und Unbekanntes mit der Aussicht, sich lebendig zu fühlen und das Gefühl von Sinnhaftigkeit zu erfahren.

Die Heldenreise ist kein Wellnessurlaub, mit allem drum und dran. Es wird laut, hart, dreckig, gefährlich oder was auch immer man scheut. Man kommt mit den eigenen Schatten in Kontakt und das macht nicht immer Spaß. Aber die Entlohnung ist ungleich größer, das goldenen Flies, das magische Schwert wartet auf uns.

Ich möchte dich einladen und dir Mut machen, die Motivation und Mutivation mit auf dem Weg geben, deinem innerem Ruf Gehör zu verschaffen.

Alle Menschen, die Innovation, Veränderung und Großes in der Welt geschaffen haben, mussten ihre eigene Heldenreise antreten. Einige sind dabei vielleicht gestrauchelt und mussten Niederlagen einstecken , aber sie haben sich dann wieder aufgerappelt und sind weiter gegangen – und das macht einen wahren Helden aus.

“Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Anregung, die durch dich in Handlungen umgesetzt wird. Und da es dich über alle Zeit hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.

Wenn du ihn blockierst wird er niemals existieren durch ein anderes Medium, und wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.“

Bist du also ein Held oder willst einer werden – na dann mache ich auf zu deiner eigenen Heldenreise.

Hier das Video zum Thema, auf meinem Video Blog: 

 

Mache das, was du wirklich machen willst

Mache das, was du wirklich machen willst

Mache das, was du wirklich machen willst

Finde die Arbeit, für die du geboren bist!

„Jeder ist zu einer ganz bestimmten Arbeit berufen, und die Sehnsucht nach dieser Arbeit wurde uns ins Herz gelegt.“ Früher nannte man das Talente.

Ein geschätzter Kollege von mir, Robert Dilts, hat in einem Seminar einmal die Geschichte von fünf Steinmetzen erzählt, die alle am selber Ort arbeiten. Auf den ersten Blick sieht man diese Handwerker, die alle das gleiche tun, nämlich Steine behauen.

Wenn man den ersten Steinmetz befragt, was er da tue, antwortet dieser: „Wonach sieht das wohl hier aus? Das siehst Du doch, ich klopfe Steine. Ich klopfe hier Steine, weil ich dafür bezahlt werde und schaue auf die Uhr, wann denn meine Zeit um ist, damit ich mich den wichtigen Dingen widmen kann.“

Fragt man den zweiten, bekommt man die Antwort: „Ich versuche hier möglichst gute und saubere Teile herzustellen. Ich haue gerade an einem Spitzbogenfenster.“

Der dritte Steinmetz wird noch konkreter und sagt: „Ich liefere hier eine ordentliche, saubere  Steinmetzarbeit ab.“

Der vierte sagt: „Ich bin Steinmetz, ich bin Teil dieser Gilde und ich baue an eine Kathedrale.“

Und der fünfte antwortet: „Ich bringe Menschen näher zu Gott.“

Was unterscheidet diese fünf Steinmetze, die doch von außen betrachtet alles das gleiche zu tun scheinen?

Es ist ihre innere Haltung zu ihrer Arbeit.

Der erste macht den Job fürs Geld, er könnte auch eine andere Arbeit erledigen, es ist egal für ihn. Die Arbeit  ist nur Mittel zum Zweck, eine Erfüllung scheint er, wenn, außerhalb der Arbeit zu finden.

Der zweite Steinmetz nutzt zumindest seine Fähigkeiten, um gute Teile herzustellen.

Der dritte Steinmetz hat bestimmte Werte, die er in seine Arbeit einfließen lässt, vielleicht eine Art Steinmetzkodex.

Der vierte Steinmetz identifiziert sich mit seiner Arbeit und Profession und sieht auch das Gesamtbild, die Kathedrale, an der alle gemeinsam mitwirken.

Der fünfte Steinmetz verfolgt darüber hinaus eine eigene Mission, nämlich die Menschen näher zu Gott zu bringen.

Welcher der fünf Steinmetze wärst du gerne?

Reicht es für dich, einer Arbeit nachzugehen, die das Einkommen sichert aber ansonsten sinnentleert ist?

Oder möchtest du dich mit deiner Arbeit identifizieren?

Möchtest du eine eigene Mission ins Leben bringen?

Wenn wir eine Arbeit wollen, die unser Herz so richtig zum Schwingen bringt, werden oft innere und äußere Stimmen laut, die nicht so unterstützend sind á la: „Da bist du doch schon zu alt dafür. Hör auf zu träumen. Sei dankbar für den Job, den du hast.“

Aber es geht auch um mehr. In dem Buch “die Bildungslücke” habe ich einen Beitrag dazu geschrieben: Chancen erkennen und Nutzen. Ansonsten reicht es schon, wenn Sie sich nur einmal Gedanken gemacht haben darüber, was Sie wirklich wollen oder ob Ihnen das Leben was Sie leben, so weiter leben wollen.